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Zehnjähriges Jubiläum der Interdisziplinären Wochen an der FH Kiel

01.11.2019

Die Interdisziplinären Wochen (IDW) der Fachhochschule (FH) Kiel feiern ihr zehnjähriges Jubiläum.

Während das Programm im Wintersemester 2009/2010 noch in einem Heft zusammengefasst war und die Student*innen ihre Teilnahme auf Stempelkarten bestätigt lassen mussten, wählen sie heute online das passende Angebot aus.

Seine Motivation für das neue Veranstaltungsformat beschrieb FH-Präsident Prof. Udo Beer im Vorwort des Programmheftes der ersten IDW folgendermaßen: „Der Bologna-Prozess birgt die Gefahr, das dreijährige Bachelor-Studium zu einer Phase der bloßen Wissensaufnahme degenerieren zu lassen.“ Die IDW seien als ein humanistischer Gegenentwurf der Hochschule zu verstehen. 

Die 21. Interdisziplinären Wochen starten am kommenden Montag, 4. November 2019. An diesem Tag findet an der Hochschule zum Beispiel ein Zukunftsworkshop im Rahmen des Zukunftslabors Schleswig-Holstein statt.

Gefragt sind die Student*innen mit ihrer Vision für die künftige Sozialpolitik des Landes. Ebenfalls u.a. am Montag auf dem Programm: Eine Drehbuchwerkstatt, ein Chinesisch-Intensivkurs, Tipps für einen klimafreundlichen Alltag und ein Programmierworkshop. Insgesamt finden bis zum 15. November über 230 Veranstaltungen statt, darunter auch zahlreiche Exkursionen. Erstmals können Student*innen das Zementwerk Lägerdorf und die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) in Kiel besuchen.

Die IDW beleben und stärken auch die Vernetzung innerhalb der Hochschule, zum Beispiel mit Formaten wie der Gender und Diversity Woche (4. bis 8. November). 2017 hatte die Gleichstellungsstelle das Format ins Leben gerufen, um den interdisziplinären Austausch über Gleichberechtigung und Chancengerechtigkeit an der FH zu fördern, Diskriminierungsstrukturen zu benennen und Lösungsvorschläge für deren Abbau zu erarbeiten.

Auch in diesem Jahr haben das Team Gleichstellung, die Diversitätsbeauftragte, das Queer-Referat und das Referat für Soziales des AStA, der Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit sowie das Institut für Interdisziplinäre Genderforschung und Diversity ein vielseitiges Programm zusammengestellt. Themen sind beispielsweise feministischer Netzaktivismus, die inklusive Hochschule sowie Frauen in Wissenschaft und Technik.

 

Kopfbild: Landeshauptstadt Kiel / Kerstin Dronske