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Sammelaktion für Schulklassen zum Coastal Cleanup Day 2018 in Kiel

06.09.2018

Über 1.000 Freiwillige engagieren sich in Schleswig-Holstein gegen die Verschmutzung der Meere

Das ozean:labor der Kieler Forschungswerkstatt koordiniert am Freitag, 14. September, erneut den Coastal Cleanup Day für Schulen. Schulklassen aller Altersstufen sammeln dann wieder einen Vormittag lang Müll an 21 Abschnitte entlang der Kieler Förde. Von Stein bis Stohl befreien sie die Strände beispielsweise von Zigarettenkippen, Plastiktüten, Getränkeflaschen und Verpackungsmaterialien. Zusätzliche Unterstützung erhalten die Kinder und Jugendlichen von regionalen Unternehmen, Verbänden und Vereinen sowie den Helferinnen und Helfern der Kieler Forschungswerkstatt.
 
Neben der Sammelaktion für Schulklassen entlang der Kieler Förde treffen sich Freiwillige an zahlreichen weiteren Standorten an der Ost- und Nordsee sowie an Binnengewässern wie dem Plöner See, dem Lanker See oder dem Einfelder See. Insgesamt erwartet die Kieler Forschungswerkstatt schleswig-holsteinweit in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung von mehr als 1.000 Teilnehmenden. „Wir haben in diesem Jahr so viele Schulklassen, Gruppen und Einzelpersonen wie noch nie“, berichtet Henrike Bratz, Koordinatorin der Kieler Sammelaktion. Dies sei auch darauf zurückzuführen, dass die Plastikmüllproblematik derzeit eine große gesellschaftliche Präsenz habe und die Menschen sich zunehmend der damit verbundenen Gefahren bewusst werden. „Durch die Teilnahme am Coastal Cleanup Day setzen sich die Schülerinnen und Schüler aktiv mit dieser Problematik auseinander“, ergänzt die Leiterin des Schülerlabors Dr. Katrin Knickmeier. „Gleichzeitig leisten sie selbst einen wichtigen Beitrag gegen die Verschmutzung der Meere und Ozeane.“
 
Um die Schulklassen optimal auf ihren Einsatz beim Coastal Cleanup Day vorzubereiten, kommen die Lehrerinnen und Lehrer im Vorfeld zu einem Treffen in der Kieler Forschungswerkstatt zusammen. Hier erhalten sie alle notwendigen Informationen zur Organisation sowie zur Umsetzung der Sammel- und Sortieraktion am zugeteilten Strandabschnitt. Darüber hinaus geben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des ozean:labors den Lehrkräften Anregungen zur Vor- und Nachbereitung des Coastal Cleanups im Schulunterricht sowie Hintergrundinformationen zum Thema Müll im Ozean. Auch mit Materialien wie Eimern, Waagen, Sortierplanen und Greifern stattet die Kieler Forschungswerkstatt die teilnehmenden Schulen aus.
 
  
Bei der Sammelaktion für Schulklassen, die aus organisatorischen Gründen bereits am Freitag stattfindet, handelt es sich um eine geschlossene Veranstaltung. Privatpersonen können sich hier leider nicht spontan beteiligen. Wer sich am weltweiten Termin am Samstag, 15. September, privat einer Gruppe anschließen möchte, ist an folgenden Standorten herzlich willkommen:

  • Der BUND trifft sich am Samstag, den 15.09.2018 um 10 Uhr in Möltenort, Uferweg/Ecke Fritz-Lau-Straße am Kiosk am Strandaufgang: goo.gl/maps/J6TfZ5ThVfy
  • Die Kanu-Vereinigung Kiel e.V. paddelt zum Skagerrakufer in Friedrichsort und beginnt dort gegen 12 Uhr mit ihrer Sammlung. Teilnehmende können von Land aus gerne dazu stoßen.
  • Die NABU-Gruppe Kiel trifft sich um 10 Uhr in Stein/Laboe am Parkplatz An der Au 2

 

Kopfbild: Landeshauptstadt Kiel / Kerstin Dronske
Fotos rechts: Kieler Forschungswerkstatt