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They see me rollin‘…

24.08.2015

Skate Kiel e.V. und Kieler Universität eröffnen neuen Skatepark

Am Samstag, 22. August, ist auf dem Gelände der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) ein Skateboard-Park der Extraklasse eröffnet worden. Das Besondere: Der Löwenanteil der Arbeit wurde von den Skatern freiwillig und ehrenamtlich übernommen und durch Spenden finanziert. Mit einer großen Eröffnungsparty, inklusive Musik, amerikanischem Barbecue und Showskaten feierten die Spenderinnen und Spender, Universitätsmitglieder und Ehrenamtliche gemeinsam mit den Skate-Begeisterten.
 
Für die Universität bot der Skatepark die willkommene Möglichkeit, etwas Neues zu schaffen: Neben der Skatefläche sollte demnächst eine marode Tribüne abgerissen werden, die dafür eingeplanten Gelder konnten stattdessen in eine sinnvolle Verbesserung und Vergrößerung des Skateparks fließen. Die Tribüne wurde nämlich kurzerhand dem Skatepark „einverleibt“ und eine befahrbare Fläche mit Beton darüber gegossen. Die Skater profitieren nun von deutlich mehr Curves und Schrägen sowie einer Anfängerfahrbahn auf dem Platz.
 
Ein weiterer Pluspunkt: Direkt neben dem etwa 1200 Quadratmeter großen Gelände endet zukünftig die geplante Veloroute 10, die den Fahrradverkehr zwischen Kiel-Hassee und Uni fördern und erleichtern soll. So kann der Skatepark schnell und umweltfreundlich besucht werden. Wer kein Fahrrad und kein Auto hat, kann den Park auch mit den Buslinien 50/51, 60S und 81 erreichen.
 
Finanziert wurde das Projekt teilweise über die CAU und über Spenden, mehr als 40.000 Euro steuerte allein der Kieler Skateshop „Support“ bei. Unterstützt wurden die Freiwilligen vom international bekannten Skatepark-Bauer „Anker Rampen“ – ebenfalls ein Kieler Unternehmen. Wegen des erwarteten Andrangs wird auch schon die nächste Etappe geplant: „Spätestens nächstes Jahr wollen wir den Park noch einmal um zwei Meter verbreitern und die letzten Ecken rausnehmen“, sagt Support-Inhaber und Großspender Helge Bachmann, „aber jetzt wollen wir erstmal skaten.“

 

Kopfbild: Raissa Nickel / Uni Kiel
Foto rechts: Sebastian Maas