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Finalisten für Schüler-Wettbewerb „Young Economic Summit“ stehen fest

13.07.2017

14 Teams aus Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Hamburg und Schleswig-Holstein für Bundeswettbewerb „Young Economic Summit“ qualifiziert

Die Finalisten beim „Young Economic Summit“ (YES!) stehen fest. In den Vorentscheiden für den bundesdeutschen Schülerwettbewerb präsentierten 250 Schülerinnen und Schüler ihre Lösungsideen für globale ökonomische Fragen und diskutierten darüber mit Expertinnen und Experten aus den Wirtschaftswissenschaften. Die 14 Siegerteams werden am 28. und 29. September 2017 beim YES!-Finale in Kiel ihre Lösungsideen präsentieren.
 
An den Vorentscheiden in Mannheim und Kiel nahmen Schülergruppen aus Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Hamburg und Schleswig-Holstein teil. Für das Finale qualifizierten sich diese Schülerteams:
 
·         Albert-Einstein-Gymnasium Ulm
·         Albert-Schweitzer-Gymnasium Dillingen
·         Albertus-Magnus-Gymnasium Stuttgart
·         Alexander-von-Humboldt-Schule Neumünster
·         BBS Wirtschaft 1 Ludwigshafen
·         Friedrich-List-Schule Mannheim
·         Geschwister-Scholl-Gymnasium Stuttgart
·         Heinrich-Heine-Gymnasium Hamburg
·         Helene-Lange-Gymnasium Rendsburg
·         Hohe Landesschule Hanau
·         Max-Planck-Schule Kiel
·         RBZ Wirtschaft Kiel
·         Richard-Hallmann-Schule Trappenkamp
·         Werner-Heisenberg-Gymnasium Weinheim

YES! ist ein gemeinsames Projekt der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft und der Joachim Herz Stiftung. Die wissenschaftliche Betreuung übernehmen Expertinnen und Experten aus vier Leibniz-Institutionen. Neben der ZBW gehören dazu das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim, das Institut für Weltwirtschaft (IfW) aus Kiel sowie das GIGA German Institute of Global and Area Studies aus Hamburg.

Professor Klaus Tochtermann, Direktor ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, erläutert die Mission der YES!-Partner: „Schülerinnen und Schüler bekommen Werkzeuge für das digitale Zeitalter an die Hand. Auf diesem Weg werden sie frühzeitig an Methoden von Open Science herangeführt und entwickeln mit entsprechenden Werkzeugen eigene Lösungsvorschläge für globale ökonomische, ökologische und gesellschaftliche Herausforderungen.“

Prof. Achim Wambach, PhD, Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zur Bedeutung des YES!: „Ich halte es für außerordentlich wichtig, den Austausch der Wirtschaftswissenschaften mit der Gesellschaft und insbesondere mit Schülerinnen und Schülern zu stärken. YES! ist dafür ein tolles Instrument, gerade in einer Zeit, in der durch den Brexit, die noch immer ungelösten Probleme der Eurozone sowie durch aufkommende Abschottungstendenzen im globalen Handel nach der US-Präsidentschaftswahl so manche Gewissheiten der zurückliegenden Jahrzehnte in Frage gestellt werden.“

Andrea Pauline Martin, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Joachim Herz Stiftung, ergänzt: „Ich gratuliere allen Schülerteams, die es ins Finale geschafft haben. Sie werden in den kommenden Monaten sicher mit Hochdruck an ihren Ideen für die Endrunde in Kiel weiterarbeiten. Der Innovationsgeist und die Kreativität beeindrucken mich sehr. Ich bin schon jetzt gespannt auf die Konzepte die von einer Energiesteuer für Roboter über nachhaltigen Konsum bis hin zur Postwachstumsgesellschaft reichen.“

 

Links:
www.young-economic-summit.org
www.joachim-herz-stiftung.de
www.zbw.eu


Kopfbild: Landeshauptstadt Kiel / Kerstin Dronske
Fotos rechts: Timo Wilke; Timo Wilke; Timo Wilke; Thomas Rittelmann; Thomas Rittelmann;
Thomas Rittelmann