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Vom Geistesblitz zur besseren Welt mit dem yooweedoo Ideenwettbewerb

27.11.2019

Am 7. Dezember 2019 lädt die School of Sustainability der CAU alle interessierten Kielerinnen und Kieler zu einem Infotag zum yooweedoo Ideenwettbewerb 2020 ein. Im Rahmen des Winterfestes der Alten Mu können dem yooweedoo Team bei Kaffee und Keksen Fragen zur Teilnahme am Wettbewerb und zu ersten Projektideen gestellt werden.

Wie bekämpfen wir Kinderarmut? Wie tragen wir zum Klimaschutz bei? Wie stärken wir den sozialen Zusammenhalt? Zur Bewältigung dieser und vieler anderer Herausforderungen braucht es Menschen, die mit eigenen Ideen und Projekten die Welt verbessern wollen.

Genau darum geht es beim yooweedoo Ideenwettbewerb: Der Wettbewerb unterstützt Gründerinnen und Gründern nachhaltiger, gemeinwohlorientierter und sozialunternehmerischer Projekte und Startups mit Startkapital. Im Wettbewerb geförderte Teams erhalten ein Startkapital von bis zu 2.000 Euro, die kostenfreie Teilnahme am yooweedoo Summercamp und Beratung durch das yooweedoo Team. Außerdem ermöglicht das Förderprogramm den Eintritt in die yooweedoo Community, einem bundesweiten Netzwerk engagierter Zukunftsmacherinnen und Zukunftsmacher.

Mit Förderung durch die Landeshauptstadt Kiel, die Landesregierung Schleswig-Holstein und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt geht der Wettbewerb jetzt in das neunte Jahr. Insgesamt stehen 50.000 Euro Fördermittel bereit, aus denen 25 Vorhaben gefördert werden sollen.

"Der Ideenwettbewerb ist eine tolle Chance, eine eigene Idee für eine bessere, gerechtere, nachhaltigere Welt wirklich zu machen. Ich kann nur alle Kielerinnen und Kieler ermuntern teilzunehmen. Wir freuen uns auf neue Ideen für ein nachhaltiges Kiel!", so yooweedoo-Gründer Prof. Christoph Corves von der School of Sustainability der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Infoveranstaltung
Samstag, 7.12.2019 von 14-22 Uhr (im Rahmen des Winterfestes des Alte Mu Impulswerk)
yooweedoo Changelab, Alte Mu
Lorentzendamm 6-8, 24103 Kiel

Ausschreibung des yooweedoo Ideenwettbewerbs 2020:
https://www.yooweedoo.org/de/ausschreibung-yooweedoo-ideenwettbewerb


Hintergrund: Das Projekt yooweedoo

1. Was ist das Ziel von yooweedoo?

Unser Ziel ist Empowerment für eine nachhaltige Entwicklung. Wir denken, dass alle Menschen lernen sollten, wie sie die Welt mit eigenen Projekten verändern können. Wir wollen Menschen die Erfahrung ermöglichen, dass Sie die Welt mit eigenen Projekten verändern können.


2. Was macht yooweedoo?

yooweedoo unterstützt Menschen bei der Gründung von nachhaltigen und sozialunternehmerischen Projekten, Organisationen und Startups. Das yooweedoo Lernprogramm zeigt, wie man ein eigenes Changeprojekt Schritt für Schritt professionell plant. Das Programm zeigt, wie man gesellschaftliche Herausforderungen mit unternehmerischen Ansätzen lösen kann.

An der Universität Kiel wird das das yooweedoo Lernprogramm in Form von Präsenzkursen der School of Sustainability angeboten. Die online-Kurse (www.yooweedoo.org) stellen allen Zukunftsmacher*innen Wissen für Planung und Management nachhaltiger und sozialunternehmerischer Projekte und Startups kostenfrei zur Verfügung.

Der yooweedoo Ideenwettbewerb unterstützt nachhaltige und sozialunternehmerische Projekte und Gründungen mit erstem Startkapital.

Die yooweedoo Community ermöglicht den Austausch mit anderen Zukunftsmacher*innen und bietet ihnen Inspiration und Informationen für die Planung und Durchführung ihrer Vorhaben.

Das Changecoach Programm ermöglicht erfahrenen Zukunftsmacher*innen eine Ausbildung zum Changecoach, damit sie junge Zukunftsmacher*innen bei der Entwicklung und Durchführung ihrer Projekte beraten können.

Das Changeleader Programm hilft Hochschulen, eigene Lernprogramme für Zukunftsmacher*innen aufzubauen. Dazu können sie unsere Online-Kurse kostenfrei nutzen.

Das yooweedoo Changelab in Kiel ist ein Bildungs-, Beratungs- und Vernetzungszentrum für Menschen, die in Schleswig-Holstein nachhaltige und gemeinwohlorientierte Projekte und Startups gründen wollen.


3. Welche Reichweite und Wirkungen hat yooweedoo?

An der Universität Kiel nehmen pro Jahr 100 Studierende an unseren Kursen zur Planung und Umsetzung von Changeprojekten teil. In die online-Lernangebote schreiben sich pro Jahr circa 1.000 Menschen ein.

Im yooweedoo Ideenwettbewerb bewerben sich pro Jahr circa 80 Projekte. Pro Jahr werden 25-35 Projekte mit jeweils bis zu 2.000 Euro pro Projekt gefördert. An der Umsetzung dieser Projekte wirken pro Jahr rund 200 Menschen mit. Jedes dieser Projekte erzielt einen eigenen gesellschaftlichen Mehrwert. Viele dieser Projekte erzielen eine große Reichweite.

20-30 Prozent der im Rahmen des yooweedoo-Lernprogramms entwickelten und im yooweedoo-Ideenwettbewerb geförderten Projekte gründen einen Verein oder ein Unternehmen, oft in der gemeinnützigen Form.


4. Wie ist yooweedoo entstanden?

Seit seiner Gründung an der Universität Kiel im Jahr 2010 ist yooweedoo sehr schnell über die Grenzen Kiels und Schleswig-Holsteins hinaus gewachsen. Mit Unterstützung durch den Stifterverband, das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Land Schleswig-Holstein, die Stadt Kiel und eine Vielzahl weiterer Partner wird yooweedoo seit 2013 als bundesweites Programm für Studierende an allen deutschen Hochschulen angeboten. Mit Unterstützung durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt können sich seit 2016 alle deutschen Bürger*innen im Ideenwettbewerb mit Projekten beteiligen, die zum Schutz der Umwelt beitragen.

5. Wer steht hinter yooweedoo?

Das Projekt "yooweedoo. die zukunftsmacher" wird von der School of Sustainability der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel in Zusammenarbeit mit der Zukunftsmacher Akademie gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt) durchgeführt.

6. Kontakt

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Kiel School of Sustainability
Prof. Christoph Corves
Hermann-Rodewald-Str. 9
24118 Kiel, Germany

Mail: corves(at)geographie.uni-kiel.de


7. Weiterführende Informationen zu yooweedoo

Über yooweedoo:
http://yooweedoo.org/

Aktuelles von yooweedoo auf Facebook:
https://www.facebook.com/yooweedoo

 

Kopfbild: Landeshauptstadt Kiel / Kerstin Dronske