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Kita Niemannsweg: Stadt und Studentenwerk finden Kompromiss

Stadt und Studentenwerk haben sich auf die Schließung der Kita im Niemannsweg zum 31. Juli 2024 verständigt. Somit wird die Kita ein Jahr später als ursprünglich geplant ihren Betrieb einstellen. Bis dahin werden die Kitaplätze sukzessive abgebaut, sie können bis dahin durch neue Plätze kompensiert werden.

Durch die Terminverschiebung besteht ausreichend Zeit, um die wenigen, dann noch verbleibenden Kinder mit einem alternativen Kitaplatz zu versorgen.

Studentenwerks-Geschäftsführerin Susann Schrader: „Wir begrüßen den Kompromiss, den wir gemeinsam mit der Stadt Kiel gefunden haben. Natürlich ist die Schließung bedauerlich, aber aus betriebswirtschaftlicher Sicht unumgänglich. Durch die Umsetzung der notwendigsten Baumaßnahmen können wir den Betrieb noch ein Jahr länger aufrechterhalten. Insbesondere für die aktuell drei- bis vierjährigen Kinder ist die Verschiebung von Vorteil. Diese können dadurch noch bis zum Schuleintritt in der Kita im Niemannsweg bleiben.“
 
Aufgrund aktueller Bauvorgaben kann auf dem Grundstück keine Kita in der gleichen Größe gebaut werden. Der einzuhaltende Mindestabstand zum Düsternbrooker Gehölz reduziert die bebaubare Fläche laut unterer Landesforstbehörde von ursprünglich 2.900 auf nur noch 1.300 Quadratmeter. Ein Neubau wäre damit zu klein.

Sowohl die Stadt als auch das Studentenwerk SH sind zuversichtlich, in den nächsten Jahren eine alternative Kita in Campusnähe errichten zu können, und halten die Augen nach einem geeigneten Grundstück offen.
 
Bei einer Elternversammlung am 6. Oktober 2021 kam es zu einem regen Austausch zwischen den betroffenen Eltern, Jugendamtsleiterin Marion Muerköster und Studentenwerks-Geschäftsführerin Susann Schrader. Die Eltern bedauern zwar die Schließung, freuen sich jedoch über die Verlängerung des Betriebs bis zum 31. Juli 2024.

Bürgermeisterin Treutel: „Diese Verlängerung erleichtert die Betreuungssituation in Kiel in diesem Stadtteil. Ich freue mich daher sehr, dass Frau Schrader und unsere Jugendamtsleiterin Frau Muerköster auf Wunsch der Eltern am Elternabend vereinbart haben, bis zum Ende der Laufzeit neben der Fortführung der Elementarplätze zusätzlich auch Krippenplätze weiterhin anzubieten, so der Bedarf vorhanden sein sollte.“


Kopfbild: Landeshauptstadt Kiel / Kerstin Dronske