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Gabriel Felbermayr wird Leiter des WIFO in Österreich

Gabriel Felbermayr, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW Kiel), wird zum 1.10.2021 zum Leiter des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO) in Wien bestellt und wird dann seinen Vertrag in Kiel vorzeitig beenden

„Ich bedauere die Entscheidung von Professor Felbermayr, seinen Vertrag vorzeitig aufzulösen, um eine Berufung in seinem Heimatland anzunehmen. Der Stiftungsrat sieht das Institut für Weltwirtschaft wissenschaftlich und organisatorisch hervorragend aufgestellt. Auch deshalb sind wir überzeugt, dass sich eine gute Lösung für die Nachfolge finden wird“, sagte Oliver Grundei, Vorsitzender des Stiftungsrats des IfW Kiel und Staatssekretär für Wissenschaft und Kultur in der Landesregierung Schleswig-Holstein.

„Für meine Entscheidung zum Wechsel nach Wien spielten neben beruflichen auch persönliche und familiäre Gründe eine Rolle. Ich treffe sie auch mit einem weinenden Auge, weil ich ein hervorragendes Team am Institut für Weltwirtschaft und ein optimales Umfeld für weltwirtschaftliche Forschung in Kiel verlassen werde“, sagte Gabriel Felbermayr. Neben seiner Position als Präsident des IfW Kiel hat er auch eine Professur an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) inne, die er ebenfalls aufgeben wird.

Die vorzeitige Vertragsauflösung des Präsidenten ist am Institut mit Bedauern aufgenommen worden. Ab sofort laufen in Abstimmung mit dem Land Schleswig-Holstein und der CAU die Vorbereitungen für ein Berufungsverfahren zur Neubesetzung der Institutsspitze an.

Das Institut hat nach Amtsantritt von Gabriel Felbermayr einen Strategieprozess durchlaufen und sieht sich inhaltlich und strukturell sehr gut für die nächsten Jahre gerüstet.

Felbermayr (45) ist seit März 2019 Präsident des IfW Kiel. Sein Vertrag wäre regulär bis 2024 gelaufen.



Über das IfW Kiel

Das IfW Kiel versteht sich als das Forschungsinstitut für Globalisierungsfragen in Deutschland. Seine Forscherinnen und Forscher untersuchen die Triebkräfte und Folgen internationaler wirtschaftlicher Aktivität, der Integration und Desintegration globaler Märkte sowie Möglichkeiten und Grenzen politischen Handelns in offenen Volkswirtschaften.

Es sieht seine Aufgabe darin, weltwirtschaftliche Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und umsetzbare Lösungsansätze zu entwickeln. Auf Basis seiner Forschungsarbeiten berät es Entscheidungsträgerinnen und -träger in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und informiert die interessierte Öffentlichkeit über wichtige wirtschaftspolitische Zusammenhänge.

Rund 160 Beschäftigte, darunter 90 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, arbeiten am IfW Kiel. Das Jahresbudget beträgt gut 15 Millionen Euro (2021). Die Grundfinanzierung wird getragen vom Bund und der Gemeinschaft der Bundesländer. Hinzu kommen eingeworbene Drittmittel für einzelne Forschungsvorhaben und Projekte.


Kopfbild: Landeshauptstadt Kiel / Kerstin Dronske