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FH Kiel und rbz steinburg unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

16.08.2019

Die Fachhochschule (FH) Kiel verstärkt ihre Kontakte in die Region Steinburg. FH-Präsident Prof. Dr. Udo Beer hatte gestern Vormittag (15. August 2019) nicht nur ein Transferbüro im Innovationszentrum Itzehoe IZET eröffnet, sondern anschließend auch eine Kooperationsvereinbarung mit dem Regionalen Berufsbildungszentrum des Kreises Steinburg (rbz steinburg) unterzeichnet. Durch die Kooperation können Absolvent*innen des Beruflichen Gymnasiums der Fachrichtungen Wirtschaft und Technik künftig mit einem Vorsprung in ihr Studium an der FH Kiel starten.

Prof. Dr. Kay Poggensee lehrt Internes Rechnungswesen mit dem Schwerpunkt Investitionslehre und ist auf Seiten der FH der maßgebliche Initiator der Kooperation. Selbst Absolvent der Vorläufereinrichtung des rbz steinburg, schätzt er die Regionalen Bildungszentren als ideale Partner der FH Kiel: „Die Beruflichen Schulen und Regionalen Bildungszentren gewährleisten die Studierfähigkeit der Schülerinnen und Schüler. Sie bilden junge Menschen in den anwendungsorientierten Wissensgebieten  aus, die an der Fachhochschule Kiel gelehrt werden. Und diese Ausbildung geht über die Wissensvermittlung an allgemeinbildenden Gymnasien hinaus.“

Dies kann Prof. Dr. Harald Jacobsen, Prodekan des Fachbereichs Informatik und Elektrotechnik, nur bestätigen. Sein Fachbereich mache positive Erfahrungen mit Absolvent*innen der Regionalen Bildungszentren, die sich ganz bewusst für die Fachrichtung Technik entschieden hätten: „Sie haben Schwerpunktfächer wie Elektrotechnik oder Informatik mit hohem wöchentlichen Aufwand bewältigt und sich entsprechende Kenntnisse und Fertigkeiten erworben. Absolventinnen und Absolventen der allgemeinbildenden Gymnasien haben dagegen ihre Stärken in den Grundlagenfächern wie Mathematik und Physik. Durch die Kooperationsverträge können wir auf die unterschiedlichen Vorbildungen der Erstsemester reagieren.“

Die entsprechenden Noten vorausgesetzt, können die Absolvent*innen des rbz steinburg mit 15 Leistungspunkten, sogenannten  ECTS, ins Studium starten. Das entspricht dem erfolgreichen Besuch von immerhin drei einsemestrigen Lehrveranstaltungen. Für Schulleiter Carsten Jaeger eine willkommene Bestätigung der Leistungsfähigkeit des RBZ: „Durch die Anerkennung von Vorleistungen können sich unsere Absolventinnen und Absolventen in der ersten Phase des Studiums voll auf für sie neue Studieninhalte konzentrieren. Damit bietet der Besuch unseres Beruflichen Gymnasiums mit seinen berufsbezogenen Schwerpunkten einen echten Mehrwert.“

Dieser Meinung sind auch Marco Hintz und Mads Looks, die zurzeit das Berufliche Gymnasium mit dem Schwerpunkt Technik besuchen. „Das ist wirklich ein guter Anreiz, der es interessant macht, sich an der FH Kiel zu bewerben“, meint der 19-jährige Marco Hintz aus Wilster, der später als Elektroingenieur arbeiten möchte. Und der 17-jährige Mads Looks aus Krempe fügt hinzu: „Der Standort Kiel ist damit für uns sehr attraktiv.“

 

Kopfbild: Landeshauptstadt Kiel / Kerstin Dronske