Detailansicht

Logo: wissenschafftzukunft kiel
Logo: Landeshauptstadt Kiel
DetailansichtDetailansicht
Logo: wissenschafftzukunft kiel

Digitale Ringvorlesung an der Uni Kiel: „Wissenschaft und alternative Fakten“

Welche Fakten sind alternativ? Was haben Populismus und Wissenschaft damit zu tun? Was geht uns das an? Diesen und weiteren Fragen gehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ab 5. November in einer digitalen Ringvorlesung an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) nach.

In der siebten Auflage der beliebten Vorlesungsreihe stellen Rednerinnen und Redner aus unterschiedlichen Gebieten ihre aktuelle Forschung und Methoden allgemeinverständlich in etwa 30-minütigen Impulsvorträgen vor.

Aus erster Hand geben sie dabei Einblick in die wissenschaftliche Arbeitsweise auf ihrem Gebiet und in den komplexen Weg von Fragen zu Fakten. Die öffentlichen Vorlesungen finden im 14-täglichen Rhythmus jeweils donnerstags ab 18:30 Uhr als Videokonferenz statt.

Gemeinsam mit einem Team aus Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern hat Professor Michael Bonitz, Lehrstuhl Statistische Physik an der Uni Kiel, ein interdisziplinäres Vorlesungsprogramm zusammengestellt.

Den Anfang macht Professor Helmut Fickenscher, Infektionsmediziner an der CAU und am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), mit einem Vortrag zum Thema „Wohin führt uns die Coronavirus-Pandemie?“.

Die Auftaktvorlesung ist eine gemeinsame Veranstaltung mit der Ringvorlesung „Die Coronavirus-Pandemie und ihre Folgen“ und startet daher ausnahmsweise um 18:00 Uhr. Danach finden beide Ringvorlesungen im wöchentlichen Wechsel statt. Zur Ringvorlesung „Die Coronavirus-Pandemie und ihre Folgen“: www.uni-kiel.de/de/veranstaltungen/ringvorlesungen/ws2021-rv-corona

Den Unterschied zwischen Fakten und Fake News erkennen

Die Corona-Pandemie und wie verschiedene Regierungen mit ihr umgehen, zeigen mit besonderer Deutlichkeit, wie wichtig wissenschaftliche Erkenntnisse, ihre Verbreitung und Erläuterung für die Bevölkerung sowie ihre Berücksichtigung durch die Politik sind. Werden wissenschaftliche Fakten ignoriert, kann das unmittelbare Auswirkungen für das Leben und die Gesundheit der Bevölkerung haben.

Die kostenlose Veranstaltungsreihe richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit, die Vorlesungen finden über den Videokonferenzdienst Zoom statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es wird die Möglichkeit geben, während des Vortrags Fragen an die Referentin oder den Referenten einzureichen, die je nach Kapazität im Anschluss beantwortet und diskutiert werden können. Die Veranstaltungen werden aufgezeichnet und stehen allen Interessierten auch nach den Terminen zur Verfügung.

Zur Anmeldung und zum Programm: www.theo-physik.uni-kiel.de/bonitz/m4s.html


Die Themen der Ringvorlesung im Wintersemester im Überblick:

5. November 2020, 18:00 Uhr: „Wohin führt uns die Coronavirus-Pandemie?“
Professor Dr. Helmut Fickenscher, Institut für Infektionsmedizin, CAU
Gemeinsame Veranstaltung mit der Ringvorlesung „Die Coronavirus-Pandemie und ihre Folgen“

26. November 2020: „5G: Fake News vs. Naked Facts“
Professor Dr. Alexander Lerchl, Jacobs-Universität Bremen

10. Dezember 2020: „Grünes" Wachstum: Wo liegt die Grenze zwischen Fortschrittsromantik und alternativen Fakten“
Professor Dr. Niko Paech, Universität Siegen

7. Januar 2021: „Verschwörungstheorien in Geschichte und Gegenwart: Die USA und Deutschland im Vergleich“
Professor Dr. Michael Butter, Universität Tübingen

21. Januar 2021: „Klima Geoengineering: Mögliche Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken“
Professor Dr. Mark Lawrence, Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung Potsdam

11. Februar 2021: „Schäfchen zählen hilft beim Einschlafen, und blaues Licht ist schlecht - oder nicht? Schlafmythen auf dem wissenschaftlichen Prüfstand“
Dr. Christine Blume, Universität Basel


Das Wichtigste in Kürze:
Was: Ringvorlesung „Wissenschaft und alternative Fakten“
Wann: Donnerstag, 5. November 2020, 18:00 Uhr | Donnerstags, 26. November 2020 bis 11. Februar 2021, 18:30 Uhr
Wo: Videokonferenzdienst Zoom


Kopfbild: Landeshauptstadt Kiel / Kerstin Dronske