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Deutschlands größter Ökonomie-Schulwettbewerb „YES! – Young Economic Summit“ geht ins digitale Bundesfinale

14 Schulen aus ganz Deutschland sowie zwei Teams aus Österreich und der Schweiz präsentieren auf dem Schulkongress „YES! – Young Economic Summit“ Lösungsvorschläge für Klimaschutz, Integrationsarbeit oder Mobilität – YES!-Bundesfinale erstmals komplett digital

Vom 21. bis 23. September 2020 werden bundesweit rund 110 Schüler*innen zum digitalen Bundesfinale des YES! – Young Economic Summit zusammenkommen. Das YES! ist der größte Schulwettbewerb für Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland.

400 Schüler*innen aus der ganzen Bundesrepublik haben im Homeschooling an Lösungsansätzen gearbeitet. Die Themen waren zum Beispiel urbane Mobilität, Klimamigration, effiziente Vergabe von Krippenplätzen oder wirtschaftliche Bildung. Die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft und die Joachim Herz Stiftung stellen dazu eine digitale Infrastruktur zur Verfügung und haben kreative digitale Lern- und Austauschformate entwickelt.

35 Schulteams traten 2020 in fünf digitalen Regionalfinalen an, um Lösungen für ökonomische, politische, soziale und ökologische Herausforderungen zu präsentieren.

Deutschlands größter Ökonomie-Schulwettbewerb „YES! – Young Economic Summit“ hat seine fünf Regionalfinale in der ganzen Bundesrepublik beendet – digital, enthusiastisch und kreativ. Jetzt stehen die Bundesfinalisten fest, die vom 21. bis 23. September 2020 ihre Lösungsansätze präsentieren und mit nationalen und internationalen Expert*innen diskutieren werden. Das Bundesfinale des YES! findet erstmalig digital statt.

Interessierte Lehrkräfte und Pressevertreter*innen können sich unter www.young-economic-summit.org/guests schon jetzt zur Teilnahme registrieren.

Das Themenspektrum reicht 2020 von Klimamigration oder effizienter Vergabe von Krippenplätzen bis zu Mobilität in der Stadt oder finanzieller und wirtschaftlicher Allgemeinbildung. Eine Übersicht aller teilnehmenden Teams und Lösungen findet sich hier: www.young-economic-summit.org/yes_2020/

Insgesamt werden beim Bundesfinale im September zwölf Finalisten aus den Regionalfinalen antreten, die von den anderen Schüler*innen gewählt wurden. Hinzu kommen zwei Wild Cards, die an Teams mit besonders gut wissenschaftlich ausgearbeiteten Lösungsideen vergeben wurden, sowie zwei internationale Teams aus Österreich und der Schweiz.

Im Bundesfinale werden folgende Schulen dabei sein (alphabetische Reihenfolge):
•    Albert-Einstein-Gymnasium Ulm
•    Albertus-Magnus-Gymnasium Stuttgart
•    Carl-Bechstein-Gymasium Erkner
•    Europäische Schule Rhein-Main Bad Vilbel
•    Friedrich-Koenig-Gymnasium Würzburg
•    Gymnasium Buckhorn Hamburg
•    Immanuel Kant Schule Neumünster
•    International School of Geneva (Schweiz)
•    Konrad-Adenauer-Gymnasium Langenfeld
•    Lise-Meitner-Gymnasium Maxdorf (Wild Card)
•    Martin-Andersen-Nexö Gymnasium Dresden
•    Regiomontanus Gymnasium Hassfurth
•    Rudolph-Brandes-Gymnasium Bad Salzuflen (Wild Card)
•    Schumpeter BHAK Wien 13 (Österreich)

Die genannten Teams feilen nun weiter an ihren Lösungsideen. Die Organisatoren freuen sich auf das erste digitale Bundesfinale mit internationalen Gästen.

Das Team des Martin-Andersen-Nexö Gymnasiums Dresden: „Das YES!-Regionalfinale war ein spannender, abwechslungsreicher und innovativer Tag, auch wenn es in einer ganz anderen, neuen Form stattgefunden hat. Wir haben kreative Lösungsansätze für spannende Themen von anderen Teams gesehen und darüber diskutiert. Jetzt freuen wir uns auf das Bundesfinale.“


Über das YES!
Das „YES! – Young Economic Summit“ ist einer der größten Schulwettbewerbe rund um wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen für die junge Generation. Schüler*innen erarbeiten eigenständig Lösungen für globale ökonomische, ökologische und gesellschaftliche Herausforderungen und präsentieren diese im Rahmen eines Schulkongresses, dem „YES! – Young Economic Summit“ in englischer Sprache.

Im Diskurs mit Führungspersönlichkeiten und anderen Schüler*innen schärfen sie ihren Blick auf globale Zusammenhänge und entwickeln eigene innovative Lösungsvorschläge. Über die besten Lösungen wird demokratisch abgestimmt. Die gewählten Lösungen werden ausgezeichnet und öffentlichkeitswirksam zur Umsetzung an geeignete Adressaten übergeben und nachverfolgt. Auf dem Weg zum YES! werden alle teilnehmenden Schulen kontinuierlich zu den Themen Recherche, Forschung, Präsentation und Medienarbeit unterstützt und begleitet.

Damit nimmt das YES! Empfehlungen der Kultusministerkonferenz auf, Schüler*innen darin zu befähigen, Medienanwendungen kritisch einzusetzen. Das „YES! – Young Economic Summit“ steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und ist ein gemeinsames Projekt der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft und der Joachim Herz Stiftung. www.young-economic-summit.org
 

Über die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft:
Die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft (ZBW) ist die weltweit größte Informationsinfrastruktur für die Wirtschaftswissenschaften. Die Einrichtung beherbergt rund 4 Millionen Medieneinheiten und ermöglicht den Zugang zu Millionen wirtschaftswissenschaftlicher Online-Dokumente.

Allein 2019 wurden mehr als 9 Millionen digitale Volltexte heruntergeladen. Daneben stellt die ZBW eine rasant wachsende Sammlung von Open-Access-Dokumenten zur Verfügung. EconStor, der digitale Publikationsserver, verfügt aktuell über 190.000 frei zugängliche Aufsätze und Working Papers. Mit EconBiz, dem Fachportal für wirtschaftswissenschaftliche Fachinformationen, können Studierende oder Forschende in über 10 Millionen Datensätzen recherchieren. Zudem gibt die ZBW die beiden wirtschaftspolitischen Zeitschriften Wirtschaftsdienst und Intereconomics im Gold Open Access heraus.

Die ZBW ist eine forschungsbasierte wissenschaftliche Bibliothek. Mit Professuren in der Informatik und deren international besetzter Doktorandengruppe beschäftigt sich die ZBW transdisziplinär mit dem Thema Digitalisierung der Wissenschaft. Die ZBW ist in ihrer Forschung international vernetzt. Hauptsächliche Kooperationspartner kommen aus EU-Großprojekten, aus DFG- bzw. BMBF-Projekten sowie aus dem Leibniz-Forschungsverbund Open Science. Die ZBW ist Teil der Leibniz-Gemeinschaft und Stiftung des öffentlichen Rechts. Sie wurde mehrfach für ihre innovative Bibliotheksarbeit mit dem internationalen LIBER Award ausgezeichnet.
https://www.zbw.eu/de/


Über die Joachim Herz Stiftung:
Die gemeinnützige Joachim Herz Stiftung arbeitet überwiegend operativ und ist vorrangig in den Themenfeldern Naturwissenschaften, Wirtschaft sowie Persönlichkeitsbildung tätig. In diesen drei Bereichen werden auch kleine, innovative Projekte Dritter gefördert. Seit 2017 unterstützt die Stiftung zudem Forschungsprojekte in den Themenfeldern Medizin, Recht und Ingenieurwissenschaften.
Die Joachim Herz Stiftung wurde 2008 errichtet und gehört zu den großen deutschen Stiftungen.
www.joachim-herz-stiftung.de

 

Kopfbild: Landeshauptstadt Kiel / Kerstin Dronske