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Zweiter Wirtschaftsbericht der Landeshauptstadt Kiel liefert Fakten und blickt nach vorne

25.10.2018

Nach der Premiere im vergangenen Jahr legt die Landeshauptstadt mit „Wirtschaft in Kiel 2018/19“ den zweiten Wirtschaftsbericht vor. Konkret, anschaulich und auf eine breite Zielgruppe ausgerichtet gibt der Bericht mithilfe von Interviews, Meldungen, Berichten und Grafiken einen Überblick über das wirtschaftliche Geschehen in Kiel.

Abgerundet wird die Publikation durch Grafiken, die Kiel in Zahlen darstellen. Wer vertieft einsteigen will, findet ausführliche Statistiken erneut im zeitgleich erscheinenden Wirtschaftsmonitor 2017/18.
 
Wirtschaftsbericht und Wirtschaftsmonitor sind jetzt als Download unter www.kiel.de/wirtschaft zu finden. Zudem ist das Magazin „Wirtschaft in Kiel 2018/19“ erhältlich in gedruckter Form unter der E-Mail-Adresse claudia.geiger(at)kiel.de oder der Kieler Telefonnummer 901-3023.          
 
Schwerpunktthemen der drei Bereiche „Unternehmen“, „Wissenschaft“ und „Standort“ sind die digitale Industrie, die Planungen zu den Wissensquartieren sowie die umfassenden Aktivitäten zum Klimaschutz. „Es ist erneut gelungen, auf ansprechende Weise die große Vielfalt darzustellen, die Kiel als innovativen und wachsenden Standort für Wirtschaft und Wissenschaft auszeichnet“, erklärt Kiels Oberbürgermeister und Wirtschaftsdezernent Ulf Kämpfer.
 
Der Bericht „Wirtschaft in Kiel 2018/19“ liefert harte Fakten und arbeitet zugleich die hohe Bedeutung der weichen Standortfaktoren heraus. Industriebetriebe an der Förde investieren stark in Gebäude, Maschinen und Mitarbeiterschaft. Die Start-up-Szene und die bunte Kreativszene entwickeln sich dynamisch und vernetzen sich nicht nur untereinander, sondern zunehmend auch mit der traditionellen Wirtschaft. Die Wissenschaft öffnet sich weiter in Richtung Wirtschaft und Stadtgesellschaft. In dem Magazin finden sich zahlreiche Beispiele für diese Entwicklungen. „Ein Ziel des Berichts ist es, die dynamische Entwicklung des Standortes aufzuzeigen“, betont Ulf Kämpfer. Er solle zudem zu Diskussionen anregen, wie die kommunale Wirtschaftspolitik diese Aktivitäten noch besser unterstützen könne.
 
„Eine ganz große Stärke des Standortes liegt in den kurzen Wegen und in der guten Vernetzung der Akteure“, stellt der Oberbürgermeister fest.  Die Unternehmen profitieren beispielsweise beim digitalen Umbau von den Kompetenzen der Hochschulen. Diese wiederum entwickeln gemeinsam mit der Stadt die neuen Wissensquartiere auf dem West- und Ostufer. Und alle zusammen – Wirtschaft, Wissenschaft und Stadt – sind aktiv, um die Herausforderungen des Klimawandels auf lokaler Ebene anzugehen.
 
Dargestellt wird auch die Bedeutung weicher Standortfaktoren – beispielsweise die ganz besondere Lebensqualität, die Kiel positiv von anderen Städten abhebt. Diese wird vor allem durch die einzigartige Lage am Wasser geprägt. Kielerinnen und Kieler beschreiben in dem Magazin ihre Ankerplätze, an denen sie Inspiration und Erholung finden, und welche konkrete Bedeutung diese weichen Faktoren für ihr unternehmerisches Wirken haben. In drei Interviews stellen die Unternehmerin, promovierte Ärztin und Betriebswirtin Angelika Eule, der Uni-Professor Christoph Corves und der Mediziner und Segel-Weltmeister René Schwall ihren Blick auf Kiel dar. Die Rubriken „Hidden Champions“, „Kieler Perlen“ und „Einzigartig“ zeigen beispielhaft, was Kiel auszeichnet.
 
 
Wirtschaftsbericht 2017 beim German Design Award ausgezeichnet
 
Hochwertige Informationen attraktiv zu gestalten und damit breite Zielgruppen zu erreichen – das ist eine Herausforderung, die dem letztjährigen Wirtschaftsbericht gut geglückt ist. Deshalb darf sich die Landeshauptstadt freuen, dafür eine weitere Ehrung zu erhalten: Der Kieler Wirtschaftsbericht 2017 erhält als Auszeichnung eine „Special Mention“ beim German Design Award 2019 für den Bereich Editorial. Der German Design Award gehört zu den weltweit renommiertesten Wettbewerben für Produkt- und Kommunikationsdesign. Er wird jährlich vom Rat für Formgebung ausgeschrieben, eine vor 65 Jahren auf Initiative des Bundestags gegründete Stiftung. „Der Bericht dient als ein zentrales Informationsmedium für die interessierte Öffentlichkeit und verfolgt einen journalistischen, gleichwohl bodenständigen Ansatz, ist aber dabei inhaltlich und gestalterisch anspruchsvoll wie ein Magazin. Er beweist, dass auch kommunale Publikationen breite Zielgruppen ansprechen können“, heißt es in der Begründung der international besetzten 45-köpfigen Jury.
 
Der Bericht hatte zuvor bereits beim International Corporate Media Award einen sogenannten Award of Excellence gewonnen. Konzipiert und realisiert haben den Wirtschaftsbericht die Kieler Medienagentur „das Amt“ und das Referat für Wirtschaft der Landeshauptstadt. Die Agentur hat sich auf journalistisch geprägte Unternehmenskommunikation spezialisiert. Zusammen wurde auch der Wirtschaftsbericht 2018/19 erstellt.

 

Kopfbild: Landeshauptstadt Kiel / Kerstin Dronske