Graduiertenschule 'Human Development in Landscapes'

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Graduiertenschule 'Human Development in Landscapes'Graduate School 'Human Development in Landscapes'
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Graduiertenschule ' Human Development in Landscapes '

Die Graduiertenschule 'Human Development in Landscapes' ('Entwicklung menschlicher Gesellschaften in Landschaften') ist ein interdisziplinärer Zusammenschluss von 15 Instituten aus fünf Fakultäten der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, des  Leibniz-Institutes für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN) und des Archäologischen Landesmuseums (Schloss Gottorf). Sie wurde im Rahmen der Exzellenzinitiative der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geschaffen und nahm Ende 2007 ihre Arbeit auf.

Megalithgrab
Megalithgrab Küsterberg

Ziel der Graduiertenschule ist die Ausbildung ihrer Doktorand*innen zu hoch qualifizierten Expert*innen mit breitem Wissen über die Wechselbeziehungen zwischen Mensch und Umwelt in der Vergangenheit. Im Fokus steht die Erforschung des Zusammenspiels natürlicher, sozialer und kultureller Faktoren, die bei der Entwicklung menschlicher Gesellschaften in Landschaften eine Rolle spielen.

Die Bandbreite der Doktorarbeitsthemen und Projekte reicht von der Entwicklung des Hausschweins in Europa über die Schifffahrt zu Zeiten der Hanse bis hin zur Wahrnehmung von Landschaften im Ersten Weltkrieg.

Ein Hauptaugenmerk liegt auf der Archäologie und verwandten Disziplinen wie Archäobotanik, Archäozoologie und Umweltarchäologie.

Die Jungwissenschaftler*innen arbeiten in drei Hauptforschungsfeldern (Clustern): Gesellschaft und Reflektion, Sozialer Raum und Landschaft, Anpassung und Innovation.

Neben Stipendien und Stellen bietet die Graduiertenschule ihren maximal 60 Doktorand*innen fachliche und technische Unterstützung durch mehr als 30 Kieler Wissenschaftler*innen und internationale Partner*innen sowie ein promotionsbegleitendes Programm. Die Arbeitssprache ist Englisch.

Die Förderung der Graduiertenschule durch die Exzellenzinitiative des Bundes lief 2017 aus. Die Ergebnisse und die Strukturen der Graduiertenschule bilden die Basis für den neuen Exzellenzcluster  „ROOTS – Konnektivität von Gesellschaft, Umwelt und Kultur in vergangenen Welten“, der seit 2019 aus Mitteln der Exzellenzstrategie des Bundes gefördert wird.



Kopfbild: Graduiertenschule Human Development in Landscapes
Foto oben:
A. Poppe / UFG CAU Kiel
Fotos unten (von links):
J.P. Brozio / UFG CAU Kiel; F. Hage / UFG CAU Kiel'; J. Menne / UFG CAU Kiel ; Bettina Schulz Paulsson / Graduate School Human Development in Landscapes