Aktuelles & Nachrichtenarchiv

 

16.01.2026

Eröffnungszeremonie im Livestream

9:00–10:00 Begrüßungsreden & Projektvorstellung

Die Eröffnungszeremonie stellt die Vision und Ziele von Science Comes to Town durch eine Reihe hochrangiger Reden und Präsentationen vor. Die Gäste hören Beiträge von Vertreterinnen und Vertretern der drei SCTT-Städte, nationaler Institutionen sowie der Europäischen Union. Eine KI-gestützte mehrsprachige Simultanübersetzung steht allen Teilnehmenden in Echtzeit zur Verfügung.

10:00–11:00 Podiumsdiskussion

Ein zentraler Bestandteil des Vormittagsprogramms ist die Podiumsdiskussion „Städte im Zentrum von Wissenschaft und Gesellschaft“, moderiert von Andreas Kosmider, Geschäftsführer der Falling Walls Foundation. Diskutiert wird, wie europäische Städte ihre Rolle in der Wissenschaftskommunikation und Innovation stärken können.

Podiumsgäste:

  • Goran Batinić, CEO der RaST Development Agency und des Technology Park Split
  • Claire Hellio, Universität der Westbretagne – Vizepräsidentin für Europa und internationale Angelegenheiten
  • Meta Knol, Direktorin von Leiden – Europäische Wissenschaftsstadt 2022; freiberuflich tätig an der Schnittstelle von Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft; derzeit Direktorin der Niederländischen Gesellschaft der Wissenschaftsmuseen und Science Center (VSC)
  • Ana Marušić, Professorin für Anatomie und Leiterin der Abteilung für Forschung in Biomedizin und Gesundheit an der Medizinischen Fakultät der Universität Split
  • Jörg Niehoff, Stellvertretender Referatsleiter, ERA-Governance und -Umsetzung, Generaldirektion Forschung und Innovation der Europäischen Kommission

11:20–12:20 Zwei parallele Sitzungen

A: Podiumsdiskussion

Die Podiumsdiskussion widmet sich dem Thema „Die Kulturökonomie: Brücken zwischen Wissenschaft und Gesellschaft“ und wird von Maryline Fiaschi, CEO von Science|Business, moderiert.

Podiumsgäste:

  • Ante Mandić, Assoziierter Professor für Wirtschaft/Tourismus
  • Sharon Memis, Generalsekretärin der IFLA – International Federation of Library Associations and Institutions
  • Dragana Lucija Ratković Aydemir, Gründerin & Direktorin von Muze (Heritage Management & Kulturtourismus)
  • Xavier Rodier, Koordinator des Projekts ECHOES (European Cloud for Heritage OpEn Science)
  • Emilie Vandam, Policy Officer für das „Neue Europäische Bauhaus“ am Joint Research Centre der Europäischen Kommission

B: Workshop

Der Workshop „Science4Future, Future4Science: Die nächste Generation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern inspirieren“ wird von Boris Jokić, Direktor des Instituts für Sozialforschung in Zagreb, moderiert. 

Sprecher*innen:

  • Natalia Burlaga, Mitgründerin von MiCo Scientific und Gewinnerin des EU Sparks for Climate Hackathons 2024
  • Anneke Kastelein, Doktorandin und 1. Preisträgerin von EU TalentOn 2024
  • Maria Mecenero, Policy Officer bei der Europäischen Kommission, GD Forschung und Innovation
  • Aleksandra Petkova, 1. Preisträgerin von EUCYS 2024
  • Janoš Terzić, Prof. Dr., STEM/Medizin, Universität Split
  • Jessica Bönsch, Geschäftsführende Direktorin von Jugend forscht

12:20–12:40 Schlussworte

 
 

12.01.2026

Start der Ticketvergabe für die DLR_Raumfahrt_Show

Interaktive Wissenschaftsshow lädt 5.000 Kinder im Rahmen von „Science Comes to Town“ in das neue Konzerthaus ein

Aktuelle Information

Am Mittwoch, 18. März, wird eine Zusatzshow für Familien angeboten.

Vertreter*innen der Landeshauptstadt Kiel, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und des Konzerthauses Kieler Schloss gaben am Montag, 12. Januar, den Startschuss für die Ticketvergabe zur DLR_Raumfahrt_Show. Die mitreißende Wissenschaftsshow für Kinder im Alter von 9 bis 12 Jahren gastiert erstmals in Kiel und lädt im Programm der Initiative „Science Comes to Town“ am 19. und 20. März unter dem Motto „Eine Zeitreise in die Zukunft“ zu spannenden 90 Minuten ein. Der Eintritt ist kostenfrei. Es wird vier Veranstaltungen für Schulklassen und eine öffentliche Nachmittagsveranstaltung für Familien geben. Die Online-Ticketvergabe ist gestartet. Alle Infos zur Show unter www.sctt-2026.de im Bereich Veranstaltungen.

Bildung, Kultur und Wissenschaft im Dialog

„Als Bildungs- und Kulturdezernentin sowie als ehemalige Wissenschaftsdezernentin bin ich begeistert, dass im neu eröffneten Konzerthaus am Kieler Schloss Bildung, Kultur und Wissenschaft zusammenkommen“, sagte Bürgermeisterin Renate Treutel bei der Auftaktveranstaltung. „So locken wir Kinder und Jugendliche mit einem faszinierenden Blick auf Alltagshemen an diesen tollen Ort: Neugierig sein, staunen, Zusammenhänge verstehen, Perspektiven verändern – also Lernen auf sehr ansprechende Weise, das will diese Synergie von Bildung, Kultur und Wissenschaft erreichen.“

Das Konzerthaus am Kieler Schloss öffnet mit der DLR_Raumfahrt_Show erstmals seine Türen für ein junges wissenschaftsinteressiertes Publikum. Konzerthausdirektor Tobias Scharfenberger betonte: „Mit Projekten wie ‚Science Comes to Town‘ wird deutlich, dass Kulturorte auch lebendige Lern- und Dialogorte der Stadtgesellschaft sind.“

MINT-Förderung mit Tradition und Zukunft

Kiel setzt seit Jahren auf die Förderung von Bildung in den sogenannten MINT-Fächern – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Bereits seit 2013 arbeitet die Landeshauptstadt mit Partnern wie der IHK Kiel, der Stiftung Kinder forschen sowie den Hochschulen daran, Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Wissenschaft und Technik zu erleichtern.

„Kinder bringen eine natürliche Neugier, Begeisterung und den Wunsch mit, die Welt zu verstehen. Diese Begeisterung wollen wir neu erwecken, wachhalten und gezielt fördern“, so Treutel. „Unsere Ausrichtung ‚Bildung und Kultur für alle‘ bedeutet auch, manche Schulen mehr zu unterstützen als andere. Deshalb freuen wir uns sehr, dass für interessierte Startchancen-Schulen in Kiel und im Umland die Anfahrtskosten übernommen werden.“

Wissenschaft vor Ort – das DLR-Institut für Maritime Technologien und Antriebssysteme

Das in Kiel und Geesthacht ansässige DLR-Institut für Maritime Technologien und Antriebssysteme forscht unter anderem an sicheren, resilienten und vernetzten Schiffssystemen, an neuen Antriebstechnologien, an der Integration alternativer Energieträger sowie an digitalen Plattformen für den Betrieb maritimer Infrastrukturen – kurz: an sicheren und effizienten Technologien für den maritimen Wandel.

„Mit unseren maritimen Forschungsthemen treffen wir auf großes Interesse, denn viele Kielerinnen und Kieler haben eine enge Verbindung zum Meer und wissen um die Bedeutung und Herausforderungen des maritimen Wandels. Durch den Aufbau von Laboren und den Einsatz unseres in Kiel stationierten Schiffs wird künftig auch die konkrete Forschung im Transportsektor erfahrbar. Für die Akzeptanz notwendiger Veränderungen ist es entscheidend, diese Themen für die Bevölkerung zu öffnen. „Science Comes To Town” bietet dafür in diesem Jahr einen idealen Ort für Begegnungen und Diskussionen“, so Lukas Roß, Geschäftsfeldentwickler des Instituts.

Die erprobten Technologien unterstützen die maritime Wirtschaft auf dem Weg zu einem sauberen, zukunftsfähigen Transportwesen und schlagen die Brücke zwischen MINT-Forschung und nachhaltiger Entwicklung.

„Die DLR_Raumfahrt_Show zeigt, wie technische Innovation und Umweltbewusstsein gemeinsam Zukunft gestalten“, erklärte Tobias Bohnhardt, Leiter des DLR_School_Lab Berlin, der die Show in Kiel moderieren wird. „Unser Ziel ist es, Kinder für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern – durch Staunen, Mitmachen und die Freude am Entdecken.“

Stimmen aus Kieler Schulen:

Erste Rückmeldungen aus Kieler Schulen zeigen die Vorfreude auf den März: Die Kinder der vierten Klassen der Grundschule Wellsee haben ihre ganz eigenen Vorstellungen und Fragen. So wollten sie wissen, ob sie im Rahmen der Show echte Astronaut*innen treffen, ob vielleicht sogar etwas explodiert und ob es eine Zeitmaschine gibt.

Weitere Zitate aus Wellsee: „Ich hoffe, wir werden in den Weltraum geschossen!“ (Emil 4c) / „Das klingt wie ‚Zurück in die Zukunft‘“ (Miran 4c) / „Cool, ich kenne bisher nur den Astronauten, der auch bei der ‚Sendung mit der Maus‘ war! Der hat sich im Weltraum ganz witzig bewegt!“ / „Als ich von der Raumfahrt-Show erfuhr, fand ich das supercool! Ich interessiere mich total für Raketen und Planeten und jetzt darf ich das alles in einer Show erleben und sogar mitmachen – das ist so richtig toll!“

Auch die Lehrkräfte zeigen sich begeistert: Oliver Schulz, Klasse 4c: „Ich habe mit den Experimenten des DLR in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht. Ich bin gespannt, was uns jetzt live begegnet!“

Jelena Stelzer, Klasse 4a: „Ich merke schon jetzt, wie motiviert und neugierig die Kinder sind! Es ist schön zu sehen, wie viel Vorfreude dieser Ausflug zum Thema Raumfahrt bei allen auslöst.“

Ulrike Berndt, Klasse 4b: „Die Einladung in die Raumfahrt-Show ist für meine Kinder etwas Besonderes. Die Kinder waren total begeistert. Gerade in diesem Alter sind Begegnungen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern besonders wertvoll, da die Kinder eine große, natürliche Neugier und Begeisterung mitbringen. Sie erleben die Forschenden persönlich und das Thema Weltraum wird somit greifbar, nah und verständlich. Diese Begegnungen können Begeisterung wecken und den Kindern zeigen, dass Wissen und Forschung etwas Erreichbares sind. Wer weiß, vielleicht wird eine oder einer meiner 23 Schülerinnen und Schüler tatsächlich mal eine Astronautin oder ein Astronaut?“

Schulleiterin Birgit von Glahn unterstreicht: „Welch großartige Möglichkeit für unsere Kinder, um zu erfahren, dass Physik auch Spaß machen kann! Die Mischung aus Unterhaltung, Action und fundierter Wissensvermittlung macht unsere Kinder hoffentlich zu den Forschenden der Zukunft.“

Die Grundschule am Göteborgring ist mit ihrer Jahrgangsstufe 4 im März ebenfalls dabei. Dazu Elenor Dürhagen (4d): „Ich finde es toll, dass wir da hinfahren, weil wir da neue Sachen kennen lernen können.“ Elenors Mutter ergänzt: „Toll, dass die Kinder beim DLR spannende Einblicke sammeln können – Staunen ist garantiert! Ich würde selbst mitkommen."

Jördis Logan ist Lehrkraft an der Schule: „Ich freue mich, dass die Schüler*innen Wissenschaft und Forschung hautnah und mit Spaß erleben können. Ich bin gespannt, wie sie nach der Show über ihre Ideen und Wünsche für die Zukunft denken und ob oder was genau sich durch die ‚Zeitreise in die Zukunft‘ bei ihnen verändert hat.“

Kiel im europäischen Wissenschaftslicht

Die Aufführung der DLR_Raumfahrt_Show in Kiel ist Teil des europäischen Projekts Science Comes to Town, mit dem Kiel gemeinsam mit Brest (Frankreich) und Split (Kroatien) im Jahr 2026 Wissenschaft mitten in die Stadtgesellschaft bringt. Neben der DLR-Show werden auch die Kinderuni, ein europäischer Jugend-forscht-Wettbewerb (EUCYS) und viele weitere Veranstaltungen stattfinden.

„Die DLR-Show fällt genau in unser ‚Science-Comes-to-Town‘-Jahr – das ist perfektes Timing“, hob Renate Treutel hervor. „Kiel wird leuchten als Stadt, die Talente fördert, Wissen ansprechend präsentiert und Wissenschaft reizvoll macht.“

Kontakt Projektleitung/Kommunikation:
Landeshauptstadt Kiel
Referat für Wirtschaft
Janin Thies (Kommunikationsreferentin Science Comes to Town)
E-Mail
Telefon +49 431 901 1535
Handy +49 151 51894306

 
Foto: Jürgen Haacks, Uni Kiel
 

07.01.2026

Kiel startet in europäisches Pionierprojekt

Wissenschaftsjahr beginnt mit Raumfahrtshow, Kinderuni und EU-Auftakt

Mit einer spektakulären Raumfahrtshow, einer europaweiten Kinder-Universität, der Teilnahme am internationalen Auftakt in Kroatien und einem gut gefüllten Veranstaltungskalender starten Kiel und die Region in das neue EU-Projekt „Science Comes to Town“. Gemeinsam mit den Partnern Brest (Frankreich) und Split (Kroatien) gehört Kiel zu den drei ersten europäischen Städten und Regionen, die diese neue Initiative 2026 umsetzen – und bringt damit Forschung direkt in das Herz des öffentlichen Lebens.

Mehr als 70 internationale Einrichtungen und die Europäische Universität der Meere (SEA EU) gestalten über 1.000 Veranstaltungen und Formate – von Wettbewerben und Citizen Science Projekten bis zu Live Shows. Schon im Januar ist der Terminkalender gut gefüllt mit Vorträgen, Ausstellungen und Konferenzen, einsehbar auf der internationalen Projektseite www.sctt-2026.eu und ihrem regionalen Pendant www.sctt-2026.de.

„Science Comes to Town“ steht für ein Jahr, in dem Wissenschaft und Alltag zusammenfinden und zentrale Themen wie Meeresschutz, kulturelles Erbe, die Förderung junger Talente sowie Gesundheit und Wohlbefinden im Mittelpunkt stehen.

Schleswig-Holstein als Teil eines europäischen Aufbruchs

In Deutschland wird das Projekt von der Stadt Kiel und der KielRegion GmbH koordiniert. Beide setzen auf bewährte Erfahrung: Als einzige deutsche Region zählt die regelmäßige Teilnahme an der European Researchers’ Night hier seit Jahren zur Tradition in der Wissenschaftskommunikation.

„Dass Kiel die deutsche Stimme in dieser europäischen Premiere ist, macht uns stolz“, sagt Ulf Kämpfer, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Kiel. „Wissenschaft ist mehr als Wissen – sie ist eine wichtige Grundlage für Vertrauen und Zusammenhalt in Europa. Mit Science Comes to Town bringen wir Forschung dahin, wo Menschen Fragen stellen, diskutieren und Vertrauen in gemeinsame Lösungen entwickeln. Das ist gelebte Demokratie.“

Ministerpräsident Daniel Günther, Schirmherr des Projekts, betont: „Kiel und die KielRegion stehen stellvertretend für unser modernes, forschungsstarkes Land zwischen den Meeren. Science Comes to Town zeigt, wie Europa durch Wissen zusammenwächst und wie Regionen voneinander lernen können. Wenn Wissenschaft greifbar wird, stärkt das nicht nur die Innovationskraft, sondern auch das Miteinander über Grenzen hinweg.“

„Unsere Stärke liegt darin, die gesamte KielRegion zu vernetzen und die Menschen einzubeziehen", sagt Ulrike Wielatt, Geschäftsführerin der KielRegion. „Wissenschaft bildet die Basis für wirtschaftliche und gesellschaftliche Fragestellungen und ist eine zentrale Stärke unserer Region. Wir wollen mit Science Comes to Town die Wissenschaft zu den Menschen in unserer Region bringen und auch junge Menschen ermutigen, Fragen zu stellen, sich einzubringen und sich als Teil dieses europäischen Ideenraums zu verstehen."

Science Comes to Town“ wird von der EU mit sechs Millionen Euro gefördert und gilt als neues europäisches Flaggschiff für Wissenschaftskommunikation im öffentlichen Raum. Nach Kiel, Brest und Split werden 2027 weitere Städte die Initiative übernehmen – als fortlaufendes Netzwerk, das Europas Wissenschaftslandschaft enger verknüpft.

Pressetermine im Januar im Überblick:

Montag, 12. Januar, 10 bis 11 Uhr, im Konzerthaus am Schloss, Eingang am Wall 74: Pressetermin DLR_Raumfahrt_Show „Eine Zeitreise in die Zukunft“ (am 19. und 20. März im Konzerthaus am Kieler Schloss / offizieller Start der Ticketvergabe); mit:

  • Bürgermeisterin Renate Treutel – Landeshauptstadt Kiel
  • Tobias Scharfenberger – Konzerthaus am Schloss
  • Lukas Roß, Geschäftsfeldentwickler – DLR Institut f. Maritime Energiesysteme Kiel<
  • Tobias Bohnhardt – Leiter des DLR School Lab Berlin und Moderation DLR Show Kiel (online dazu geschaltet).<

Eine interaktive Bühnenshow des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt richtet sich an Schüler*innen der Jahrgangsstufen 4 bis 6. Rund 5.000 Kinder können die Show kostenlos besuchen. Für Startchancen Schulen in Kiel und dem Kieler Umland werden kostenlose Shuttlebusse bereitgestellt. Auf lehrreiche und unterhaltsame Weise stellt die Show aktuelle Forschung und Zukunftsvisionen aus den Bereichen Luftfahrt, Raumfahrt, Energie und Verkehr vor. Die Ticketvergabe startet nach dem Pressetermin. Pressevertreter*innen sind eingeladen, sich im Rahmen dieses Termins über das bevorstehende Event und die Verbindung zwischen Wissenschaft, Stadt, Bildung und Kultur im Sinne von Science Comes to Town zu informieren.

Dienstag, 20. Januar, ab 9 Uhr – Offizielle Eröffnung in Split: Zum feierlichen Auftakt öffnet der Hrvatski Dom in Split seine Türen für die offizielle Auftaktveranstaltung mit Vertreter*innen der Europäischen Kommission, der Städte und Regionen Kiel, Brest und Split, Projektpartner*innen, Wissenschaft und Medien. Auf dem Programm stehen neben Grußworten eine Projekteinführung, eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion sowie zwei parallele Panels. Zudem steht eine Ausstellung in den Diokletian-Kellern (UNESCO-Weltkulturerbe) und die Bekanntgabe der Gewinner*innen des internationalen Co Creation Wettbewerbs auf dem Programm.

Das Ereignis wird live auf der Website übertragen. Medienvertreter*innen, die nicht vor Ort sein können, werden gern mit einem Reporting, Fotos, Ansprechpersonen und O-Tönen versorgt.

Mittwoch, 28. Januar, um 14 Uhr, Großes Hörsaalgebäude HAW Kiel - Hörsaal 6, Sokratesplatz 6, Kiel-Dietrichsdorf – Gemeinsamer Start der Kinderunis in Kiel, Brest und Split.

Europaweit beginnen neue, kostenlose Vorlesungsreihen für Kinder zwischen 8 und 14 Jahren, die neugierig machen auf Forschung und Entdecken. In Kiel wird das beliebte Format wieder aufgenommen. In Brest und Split feiert es Premiere. In Kiel sind Pressevertreter*innen herzlich eingeladen, die erste Vorlesung an der HAW Kiel zu verfolgen. Thema: Wie Kühe „ticken“ von Prof. Dr. Katrin Mahlkow-Nerge, Fachbereich Agrarwirtschaft. Einleitende Worte sprechen Bildungs- und Wissenschaftsministerin Dorit Stenke und HAW-Präsident Björn Christensen.

Kontakt Projektleitung/Kommunikation:
Landeshauptstadt Kiel
Referat für Wirtschaft
Janin Thies (Kommunikationsreferentin Science Comes to Town)
E-Mail
Telefon +49 431 901 1535
Handy +49 151 51894306

 
 
 

15.12.2025

Kinderuni back in town HAW Kiel, IPN Kiel und CAU lassen beliebtes Format wieder aufleben

Kostenfreie Tickets ab sofort verfügbar

2026 ist es wieder so weit: Im Rahmen des von der Europäischen Union finanzierten Projekts „Science Comes to Town 2026“ (SCTT) können junge Entdecker*innen in die spannende Welt der Wissenschaft eintauchen.

Das Projekt Science Comes to Town (SCTT) bringt die Kinderuni zurück nach Kiel. Professor*innen der HAW Kiel und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) erklären kindgerecht und interaktiv Zusammenhänge aus ihren jeweiligen Fachgebieten. Insgesamt wird es sechs Vorlesungen für Kinder von 8 bis 14 Jahren geben.

Den Anfang macht Prof. Katrin Mahlkow-Nerge vom Fachbereich Agrarwirtschaft der HAW Kiel am 28. Januar 2026. In ihrer Vorlesung „Das Wesen der Kuh – Kühe besser verstehen. Woher wissen wir, was unsere Tiere fühlen und brauchen?“, erklärt die Agrarwissenschaftlerin das vielschichtige Sozialverhalten von Kühen. Am 18. Februar 2026 sorgt Prof. Kay Schmidt-Rethmeier vom Fachbereich Informatik und Elektrotechnik für Hochspannung: „Pflaster oder Rettungswagen? Finde heraus, wann und wieso ein kleiner Stromschlag nur kribbelt, und ein großer gefährlich sein kann!“ ist seine Vorlesung betitelt. Eine dritte Vorlesung findet am 18. März statt.

„Die Vorlesungen sind eine wunderbare Gelegenheit für Kinder, Wissenschaft hautnah zu erleben und ihre Fragen direkt an Forscher*innen zu richten“, sagt Sabrina Schönfeld vom Jugendcampus der HAW Kiel. Ihre Mitstreiterin Dörte Heller ergänzt: „Wir freuen uns, dass wir dieses besondere Programm gemeinsam mit älteren Schüler*innen der Toni-Jensen-Schule bei uns umsetzen können." Diese unterstützen bei der Organisation des Programms, dem Aufbau der Technik und übernehmen die Moderation.

Die erste der drei Vorlesungen findet von 14:00 bis 15:30 Uhr im Großen Hörsaalgebäude (Hörsaal 6) der HAW Kiel statt. Zum Auftakt der Kinderuni gibt es besondere Gastredner*innen. Die beiden folgenden Vorlesungen sind dann von 14:30-15:30 Uhr. Bis zu 300 junge Wissenschaftsbegeisterte können sich an den interaktiven Vorträgen und den anschließenden Fragerunden beteiligen. Erwachsene Begleitpersonen verfolgen die Vorlesung per Live-Stream im Hörsaal gegenüber.

Der Besuch ist kostenfrei, Tickets für die erste Vorlesung können schon jetzt über das Online-Ticketsystem bestellt werden. Einlass ist ab 13:45 Uhr.

In der zweiten Jahreshälfte übernehmen dann das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) und die CAU. Die Veranstaltungen finden am 7. Oktober, 4. November und 9. Dezember 2026 im Audimax statt. Christine Köhler, Leiterin der Kieler Forschungswerkstatt, sagt: „Wir freuen uns sehr, dass die Kinderuni im Rahmen von Science Comes to Town endlich wieder stattfindet. Dass dabei neben dem bewährten Konzept auch Neuerungen einfließen, wie zum Beispiel die Einbindung der älteren Schüler*innen der Toni-Jensen-Schule in Zusammenarbeit mit der HAW Kiel, ist eine gewinnbringende Weiterentwicklung.“

Die Kinder- und Schüleruni Kiel startete 2008 zunächst mit einem Schwerpunkt auf marinen Themen aus den verschiedenen Fachbereichen des Exzellenzclusters Future Ocean. Bis zum Semester 2018/2019 wurde sie von der Kieler Forschungswerkstatt organisiert und vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) gefördert. Mehr als 20.000 Schüler*innen hatten die insgesamt fast 60 Veranstaltungen der beliebten Vorlesungsreihe auf dem Campus der Uni Kiel besucht.

Im Rahmen der Initiative „Science Comes to Town“ veranstalten die drei europäischen Küstenstädte Brest, Kiel und Split 2026 ein Jahr der Wissenschaft. In Brest und Split findet das Format Kinderuni zum ersten Mal statt. Dort sind die Vorlesungen am 28. Januar dem Leben im Watt und unter der Meeresoberfläche gewidmet.

Finanziert durch die Europäische Union. Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind jedoch ausschließlich die der Autorinnen und Autoren und spiegeln nicht notwendigerweise die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Forschung wider. Weder die Europäische Union noch die bewilligende Stelle können für diese verantwortlich gemacht werden.

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Über Science Comes to Town

Der Aufruf Science Comes to Town baut auf der vorherigen Initiative „European City of Science“ auf, die alle zwei Jahre eine europäische Stadt zur Wissenschaftshauptstadt ernannte. Die letzte European City of Science war 2024 Katowice (Polen). Die Initiative trägt zum Europäischen Forschungsraum und zum Pakt für Forschung und Innovation (F&I) in Europa bei, die die Bedeutung sozialer Verantwortung sowie die aktive Beteiligung von Bürger*innen und der Gesellschaft an Forschung und Innovation (F&I) hervorheben.

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