SCIENCE COMES TO TOWN

Die Städte und Regionen Kiel, Brest und Split sind im Jahr 2026 Zentren der europäischen Wissenschaft.

Wissenschaft mitten im Leben: Science Comes to Town bringt 2026 Forschung direkt in Städte, Gemeinden und Nachbarschaften. Über 70 europäische Einrichtungen laden ein zu einem Jahr voller Begegnungen mit Wissenschaft. Science Comes to Town ist ein europäisches Feuerwerk an Ideen, gefördert von der EU, das Neugier weckt und Vertrauen in Wissenschaft schaffen soll.

 
 

Aktuelles

Florian Huber, Meeresarchäologe und ehemaliger Dozent der Universität Kiel.
 

3.5.2026 | Reihe: Botschafter*innen für Science Comes to Town

In die Vergangenheit eintauchen, um die Zukunft zu verstehen

Ein Meeresarchäologe fordert mehr Aufklärung und Bildung zum Schutz des „Planeten Wasser“.

Autor: Timothy Spence (aus dem englischen übersetzt)

Wenn Florian Huber zur Arbeit geht, erkundet er Schiffswracks und andere Zeugnisse der Menschheitsgeschichte – verborgen in einer Welt, die nur die wenigsten Menschen jemals zu Gesicht bekommen.

Doch die Forschungen des Meeresarchäologen und leidenschaftlichen Tauchers über die versunkene Vergangenheit zeichnen zugleich ein beunruhigendes Bild der Gegenwart: Unterwasser-Ökosysteme sind zunehmend durch Verschmutzung, Plastikmüll, Überfischung und andere moderne Eingriffe bedroht. Hinzu kommen steigende Wassertemperaturen, die das empfindliche ökologische Gleichgewicht zwischen Land und Ozeanen gefährden – jenen Meeren, die mehr als zwei Drittel der Erdoberfläche bedecken.

„Wenn man die Erde aus dem All betrachtet, sieht man Blau – die Ozeane. Es ist der Planet Wasser, nicht der Planet Erde“, sagt Huber, der gemeinsam mit drei Meeresbiologen Submaris gegründet hat, ein in Kiel ansässiges Unternehmen, das Tauchdienstleistungen für Wissenschaft und Medien anbietet. „Wenn die Ozeane ein Problem haben, werden wir an Land noch viel größere Probleme bekommen.“

Müll und Verschmutzung sind vergleichsweise leicht zu erkennen. In größeren Tiefen beobachtet Huber bei seinen Expeditionen zu versunkenen Wracks jedoch vor allem einen schleichenden Verlust der Artenvielfalt. „Ich tauche inzwischen seit mehr als 30 Jahren und habe erlebt, wie die Fischbestände in der Ostsee zurückgehen“, sagt er. „Unter Schiffswracks verstecken sich keine Dorsche mehr, und auch Aale gibt es nicht mehr. Was wir heute dort unten sehen, sind Zeichen eines äußerst fragilen Planeten.“

Das Bewusstsein für diese Entwicklungen zu schärfen, steht im Zentrum von Hubers Arbeit. Der frühere Dozent am Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Kiel gehört zu den Botschaftern der Stadt für das Projekt „Science Comes to Town“ (SCTT). Kiel ist neben Brest in Frankreich und Split in Kroatien eine der Gastgeberstädte des Projekts. Das von der Europäischen Kommission unterstützte Jahresprogramm soll Forschende und Bevölkerung miteinander vernetzen und zugleich das Interesse an wissenschaftlicher Bildung fördern.

„Wissenschaftler müssen eine Sprache und Wege finden, Informationen so zu vermitteln, dass sie alle verstehen können“, erklärt Huber. „Und ‚Science Comes to Town‘ ist eine Möglichkeit, genau das zu tun.“ Wissenschaft verständlicher zu machen, helfe zudem dabei, Fehlinformationen entgegenzuwirken und das Bewusstsein für die Bedeutung der Meere für das ökologische Gleichgewicht der Erde zu stärken. „Wir sprechen darüber, wie faszinierend und wichtig die Ozeane sind – aber wir müssen den Menschen auch zeigen, wie stark sie bedroht sind“, betont Huber.

Schutz für eine Welt, die wir nicht sehen

Hubers Engagement für mehr Aufklärung fällt in eine Zeit, in der das Europäische Parlament über den sogenannten „Ocean Pact“ berät – ein Vorhaben der Europäischen Kommission, das einen gemeinsamen Rahmen für die Meerespolitik der EU schaffen soll. Aus Hubers Sicht müssen politische Entscheidungsträger den Schutz der Ozeane und die Bildung stärker priorisieren, um auch künftigen Generationen gesunde Meeresökosysteme zu sichern.

Viele Menschen stünden den Problemen der Ozeane gleichgültig gegenüber, beklagt Huber – obwohl schätzungsweise 40 Prozent der Europäer weniger als 50 Kilometer vom Meer entfernt leben. In Bayern, seiner Heimatregion im Süden Deutschlands, konzentrierten sich viele Menschen eher auf lokale Herausforderungen wie schmelzende Gletscher oder Overtourism. „Aber die Menschen müssen verstehen, dass der Ozean Kohlenstoff aufnimmt, das Klima kühlt und den Sauerstoff produziert, den wir atmen“, erklärt Huber. „Wir leben im Grunde auf einem Wasserplaneten – und wir alle müssen ihn schützen.“

Mit großer Leidenschaft spricht der Meeresarchäologe über die versunkenen Grabstätten, die er erforscht. Seeleute verbreiteten Ideen, Handel und Zivilisation – ebenso wie Konflikte und Unterdrückung. Doch ihre Unglücke auf See hinterließen heutigen Forschenden einen unschätzbaren Informationsschatz. „Deshalb faszinieren mich Schiffswracks so sehr: Sie helfen uns zu verstehen, wie Menschen lebten, über welche technischen Fähigkeiten sie verfügten und welche Ressourcen ihnen zur Verfügung standen“, sagt Huber. „Die Ozeane waren wie die ersten Autobahnen – sie ermöglichten den weltweiten Austausch von Menschen und Waren. Und bis heute wird der Großteil des globalen Güterverkehrs über die Meere abgewickelt.“

In Deutschland ist Huber vor allem dafür bekannt, junge Menschen für die Unterwasserwelt zu begeistern. Er hat mehrere Kinderbücher über das Leben unter Wasser geschrieben, darunter ein demnächst erscheinendes Buch über das Wrack der Titanic. Es sei entscheidend, Schülerinnen, Schüler und junge Erwachsene für naturwissenschaftliche Studiengänge zu motivieren. „Ich möchte ihnen den Mut geben zu sagen: ‚Wenn ich die Schule abgeschlossen habe, kann ich Wissenschaftler werden.‘“ Regelmäßig tritt Huber in den Medien auf und engagiert sich bei Wissenschaftsveranstaltungen in Kiel.

Forschung zu Meeresmüll weltweit

Huber studierte Archäologie, Anthropologie und Nordische Ethnologie an Universitäten in Deutschland und Schweden und absolvierte seine Ausbildung am Scientific Dive Centre der Universität Kiel. Er nahm an Expeditionen und Ausgrabungen in Europa sowie in anderen Regionen der Welt teil, darunter Ghana, Mexiko, Chile, Neuseeland und die Azoren. Neben Schiffswracks erforscht er auch versunkene Siedlungen aus der Antike.

Millionen gesunkener Schiffe liegen auf den Meeresböden der Welt verstreut. Mit der Zeit werden sie von Meeresorganismen besiedelt und entwickeln sich zu wertvollen Forschungslaboren für Archäologen, Biologen und andere Wissenschaftler. Zugleich zeigen sie aber auch, wie stark menschliche Aktivitäten an Land die Ozeane beeinflussen.

Jüngste bewaffnete Konflikte – etwa im Schwarzen Meer oder in der Straße von Hormus – erinnern daran, welche Risiken von gesunkenen Kriegsschiffen und anderem militärischen Gerät ausgehen. „Das sind tickende Zeitbomben“, warnt Huber und verweist auf die langfristigen Gefahren. Noch immer lägen Wracks aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg in den Weltmeeren verstreut und verschmutzten die Ozeane Jahrzehnte nach dem Ende dieser Konflikte weiter.

Der Beitrag entstand im Auftrag von Science|Business. Die Organisation vernetzt politische Entscheidungsträger, Wissenschaft und Industrie durch Berichterstattung, Analysen und Veranstaltungen und ist Partner von SCTT.

 
 

27.4.2026

Kinderuni Spezial im Sommer "Die Milch verwandelt sich" am Max Rubner Institut

Mittwoch, 17.06.2026 von 15:00 Uhr -16:30 Uhr mit Dr. Kristina Bartsch & Dr. Stefan Nöbel

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Valère Ndior, Professor für Öffentliches Recht an der Université de Bretagne Occidentale in Brest.
 

1.4.2026 | Reihe: Botschafter*innen für Science Comes to Town

Im Minenfeld der sozialen Medien navigieren

Forschende begegnen im Netz zunehmend unbegründeter Kritik und Desinformation.

Autor: Timothy Spence (aus dem englischen übersetzt)

Für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die neue Forschungsergebnisse veröffentlichen, Ideen austauschen oder sich außerhalb akademischer Kreise in politische Debatten einbringen möchten, sind soziale Medien oft ein naheliegendes Instrument.

Doch immer häufiger erleben Forschende digitale Plattformen als zweischneidiges Schwert: Einerseits ist die öffentliche Sichtbarkeit ihrer Arbeit wichtig – nicht zuletzt, um Erwartungen von Förderern zu erfüllen. Andererseits setzen sie sich damit unbegründeter Kritik und sogar dem Vorwurf aus, selbst Falschinformationen zu verbreiten.

„Für Wissenschaftler und Forschende allgemein wird es immer schwieriger, ihre Ergebnisse zu vermitteln, ohne dass ihre Legitimität oder die Genauigkeit ihrer Forschung angegriffen wird“, sagt Valère Ndior, Professor für Öffentliches Recht an der Université de Bretagne Occidentale in Brest, Frankreich. Seit mehr als einem Jahrzehnt beschäftigt er sich mit Desinformation in sozialen Medien. Forschende, die irreführende Inhalte im Netz hinterfragen, würden häufig selbst der politischen Voreingenommenheit oder mangelnden Objektivität beschuldigt, erklärt Ndior. Manche zögen sich deshalb vollständig aus sozialen Netzwerken zurück, weil sie sich dem Druck nicht mehr gewachsen fühlten und keinen konstruktiven Austausch mehr möglich sähen. „Es ist wirklich traurig zu sehen, dass Forschende in manchen Fällen soziale Medien ganz verlassen, weil ihnen der Druck zu groß wird oder sie sich bedroht fühlen“, sagt er.

Ndior, ehemaliger Präsident des Frankophonen Netzwerks für Internationales Recht, engagiert sich zudem in europäischen Initiativen, die Wissenschaft und Forschungsergebnisse stärker für die Öffentlichkeit zugänglich machen wollen. Als Botschafter des Projekts „Science Comes to Town“ (SCTT) beteiligte er sich zuletzt an Diskussionen über die öffentliche Wahrnehmung von Wissenschaft und über Online-Desinformation. Die von der Europäischen Kommission geförderte Initiative verbindet Brest mit den beiden weiteren Städten Kiel in Deutschland und Split in Kroatien. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Bevölkerung, Universitäten und Forschungseinrichtungen zu stärken und das Bewusstsein für Wissenschaft in Europa zu fördern.

Ndior unterscheidet klar zwischen kritischem Denken und gedankenloser Kritik. Zugleich beobachtet er, dass Online-Debatten zunehmend von fragwürdigem Verhalten und koordinierten Informationskampagnen geprägt seien – darunter sogenannte „Raids“, bei denen Diskussionen gezielt dominiert werden sollen, oder „Astroturfing“, bei dem kleine Gruppen den Eindruck einer breiten Bewegung erzeugen, um Debatten zu beeinflussen. Solche Muster nachzuverfolgen sei schwieriger geworden, weil einige Plattformen den Zugang zu Daten eingeschränkt oder kostenpflichtig gemacht hätten – trotz der Vorgaben des europäischen Digital Services Act, der Forschenden eigentlich den Datenzugang sichern soll. „Die Plattformen wurden deutlich zurückhaltender, sobald der Zugang zu Daten nicht mehr freiwillig war, sondern gesetzlich vorgeschrieben wurde“, sagt Ndior.

Wendepunkte

Unbegründete Behauptungen und Skepsis gegenüber wissenschaftlichen Erkenntnissen gab es schon lange vor Internetforen. Doch insbesondere im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und dem Klimawandel habe die Feindseligkeit im Netz spürbar zugenommen – parallel zum Bedeutungsverlust klassischer Kontrollmechanismen zur Moderation von Inhalten.

Für Ndior machten fragwürdige Behauptungen über Corona-Maßnahmen und die Sicherheit von Impfstoffen deutlich, wie schwierig der Balanceakt zwischen Meinungsfreiheit und dem Schutz von Gesundheit und öffentlicher Ordnung ist. Versuche, Inhalte zu entfernen, die als falsch oder gesundheitsgefährdend eingestuft wurden, hätten Vorwürfe der Zensur ausgelöst und seien teilweise sogar juristisch angefochten worden.

Die Sorge über Angriffe auf die Glaubwürdigkeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hat in den vergangenen Jahren eine Vielzahl wissenschaftlicher Veröffentlichungen hervorgebracht und Fachgemeinschaften dazu veranlasst, Strategien gegen digitale Angriffe zu entwickeln. Diese Verunsicherung reiche inzwischen bis in die Generation hinein, die mit digitalen Medien aufgewachsen ist. Ndior berichtet, dass viele seiner Studierenden – etwa jene, die zu Regulierung künstlicher Intelligenz, Hassrede oder Online-Überwachung forschen – zögerten, ihre Arbeiten oder Ansichten öffentlich zu teilen. „Viele wollen sich nicht zu sehr exponieren, weil sie sich nicht darauf vorbereitet fühlen, mit heftigen Reaktionen und Angriffen auf ihre Forschung konfrontiert zu werden“, erklärt er.

Sicherere Räume für den Austausch

Juristische Schritte gegen falsche oder verleumderische Beiträge seien nicht zwangsläufig die beste Lösung – insbesondere angesichts der grenzüberschreitenden Struktur des Internets. Prozesse kosteten Zeit und Geld und könnten im Fall eines Scheiterns sogar kontraproduktiv wirken. Stattdessen rät Ndior Forschenden dazu, bewusst auszuwählen, wie und wo sie kommunizieren. Professionelle Online-Netzwerke und moderierte Diskussionsräume böten ein deutlich besseres Umfeld für einen sachlichen Austausch. Ebenso hebt er den Wert klassischer Formate hervor – etwa Radiointerviews oder persönliche Gespräche in Schulen, Bibliotheken und auf Wissenschaftsmessen. Diese förderten den direkten Dialog mit der Öffentlichkeit. „Persönlicher Kontakt macht einen enormen Unterschied“, sagt er, auch wenn solche Formate nicht die globale Reichweite sozialer Medien hätten.

Ndior fand eher zufällig zu seinem Forschungsschwerpunkt Digitalrecht und Online-Desinformation. Während seiner Promotion im Völkerrecht – in den frühen Jahren sozialer Netzwerke – begann er, Beiträge von Regierungen und Staatsoberhäuptern daraufhin zu analysieren, ob sie als offizielle Stellungnahmen und damit als Beweismittel in Gerichtsverfahren gelten könnten. Seine Forschung stieß auf mediales Interesse und führte zu Einladungen zu Konferenzen und Vorträgen. „Das war ursprünglich überhaupt nicht mein Plan“, sagt er. „Aber genau so funktioniert Forschung: Ein bestimmtes Ereignis oder Phänomen weckt plötzlich dein Interesse – und auf einmal wird es zum Mittelpunkt deiner Arbeit.“

Für Ndior bietet SCTT „einen doppelten Nutzen“ für Forschende: Es ermögliche ihnen, sich mit Kolleginnen und Kollegen zu vernetzen und zugleich mit der Öffentlichkeit in Kontakt zu treten. „Es gibt eine große Gemeinschaft von Menschen außerhalb der Wissenschaft, die kritisch denken, Fragen stellen, Informationen erhalten und eigene Ideen einbringen möchten“, sagt er. „Dieses Feedback schätze ich sehr.“

Der Beitrag entstand im Auftrag von Science|Business. Die Organisation vernetzt politische Entscheidungsträger, Wissenschaft und Industrie durch Berichterstattung, Analysen und Veranstaltungen und ist Partner von SCTT.

 
 

Joint Activities Gemeinsame Formate von Kiel, Brest und Split

 
 

Kontakt Projektleitung

Landeshauptstadt Kiel
Tim Logan & Janin Thies & Claudia Eulitz & Kerstin Großmann & Julia Kuhlmann

KielRegion GmbH
Jana Kärcher & Maria Poser-Wegener & Sophia Beukenhorst & Sünje Fock

 

Newsletter & Download-Material

 

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Das Logopaket sowie Factsheets, Imagetexte und weitere Materialien stehen zur Verfügung im Download-Ordner.

 
 
 

Die nächsten Veranstaltungen

 

DigitalWerk vor Ort - Wankendorf

Für Kinder (jedes Alter)  

Mittwoch, 10. Juni 2026, 10.00 Uhr

Kleeblatt-Grundschule, Schulweg 6, 24601 Wankendorf

Das DigitalWerk vor Ort ist 2026 in der KielRegion unterwegs und bringt digitale Bildung direkt in die Gemeinden – kostenfrei, niedrigschwellig und ohne Vorkenntnisse. Die mobile Tour bietet Workshops, Medienkompetenz-Angebote und offene digitale Sprechstunden für alle Generationen. Gemeinsam mit Cobaas Bildung und Kommunikation e.V. macht das Schulungsmobil in Kirchbarkau (27.–30.04.), Wankendorf (08.–11.06.) und Rendsburg (07.–10.09.) Halt. Besucherinnen können moderne Technologien ausprobieren, Grundkompetenzen stärken und individuelle Unterstützung erhalten. Weitere Informationen sind ab jeweils einen Monat vor Veranstaltungsbeginn unter www.kielregion.de/digitalwerk abrufbar.

Die Anmeldung erfolgt online und ist unbedingt erforderlich:
https://www.cobaas-bildung.de/digitalwerk-vor-ort/ 

Die Veranstaltung ist Partner von Science Comes to Town.

Ende ca. 18.00 Uhr

Eintritt frei

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Wikingerdörfer, Slawenburgen und Steinzeithäuser – Archäologische Freilichtmuseen in Mitteleuropa

Vortrag von Dr. Rüdiger Kelm

Mittwoch, 10. Juni 2026, 19.00 Uhr

zeiTTor - Museum der Stadt Neustadt in Holstein, Haakengraben 2-6, 23730 Neustadt in Holstein

Die SHUG lädt herzlich zu einer weiteren Veranstaltung ihrer Vortragsreihe ein. In unseren Vorträgen greifen wir unterschiedliche Themen auf, beleuchten sie aus neuen Perspektiven und bringen aktuelle Forschung, spannende Fragestellungen und offene Diskussionen zusammen. Die Veranstaltungen richten sich an ein breites Publikum und bieten Raum für Austausch, Fragen und neue Impulse.

Die Veranstaltung ist Partner von Science Comes to Town. 

Vortrag von Dr. Rüdiger Kelm

Ende ca. 21.00 Uhr

Eintritt zu den Vorträgen für Mitglieder aller Sektionen der Schleswig-Holsteinischen Universitäts-Gesellschaft frei! Eintritt für Nichtmitglieder ist der Eintritt je nach Sektion unterschiedlich. Informationen unter: https://www.shug.uni-kiel.de/de/sektionen

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Helmut Schmidt – von den Kirchen zu den Religionen

Vortrag von Prof. Dr. Dr. Rainer Hering

Mittwoch, 10. Juni 2026, 19.30 Uhr

Niederes Arsenal, Musiksaal der VHS, Arsenalstr. 2-10, 24768 Rendsburg

Die SHUG lädt herzlich zu einer weiteren Veranstaltung ihrer Vortragsreihe ein. In unseren Vorträgen greifen wir unterschiedliche Themen auf, beleuchten sie aus neuen Perspektiven und bringen aktuelle Forschung, spannende Fragestellungen und offene Diskussionen zusammen. Die Veranstaltungen richten sich an ein breites Publikum und bieten Raum für Austausch, Fragen und neue Impulse.

Die Veranstaltung ist Partner von Science Comes to Town. 

Vortrag von Prof. Dr. Dr. Rainer Hering 

Ende ca. 21.30 Uhr

Eintritt zu den Vorträgen für Mitglieder aller Sektionen der Schleswig-Holsteinischen Universitäts-Gesellschaft frei! Eintritt für Nichtmitglieder ist der Eintritt je nach Sektion unterschiedlich. Informationen unter: https://www.shug.uni-kiel.de/de/sektionen

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DigitalWerk vor Ort - Wankendorf

Für Kinder (jedes Alter)  

Donnerstag, 11. Juni 2026, 10.00 Uhr

Kleeblatt-Grundschule, Schulweg 6, 24601 Wankendorf

Das DigitalWerk vor Ort ist 2026 in der KielRegion unterwegs und bringt digitale Bildung direkt in die Gemeinden – kostenfrei, niedrigschwellig und ohne Vorkenntnisse. Die mobile Tour bietet Workshops, Medienkompetenz-Angebote und offene digitale Sprechstunden für alle Generationen. Gemeinsam mit Cobaas Bildung und Kommunikation e.V. macht das Schulungsmobil in Kirchbarkau (27.–30.04.), Wankendorf (08.–11.06.) und Rendsburg (07.–10.09.) Halt. Besucherinnen können moderne Technologien ausprobieren, Grundkompetenzen stärken und individuelle Unterstützung erhalten. Weitere Informationen sind ab jeweils einen Monat vor Veranstaltungsbeginn unter www.kielregion.de/digitalwerk abrufbar.

Die Anmeldung erfolgt online und ist unbedingt erforderlich:
https://www.cobaas-bildung.de/digitalwerk-vor-ort/ 

Die Veranstaltung ist Partner von Science Comes to Town.

Ende ca. 18.00 Uhr

Eintritt frei

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Bild: GfG/Gruppe fuer Gestaltung, Michel Ifflaender

Workshop: Staubige Kisten, große Schätze? Alte Familienfotos entdecken!

Du hast alte Fotoalben gefunden und willst mehr dazu herausfinden? Dr. Alina Bothe zeigt dir, wie du das anstellen kannst. Komm jederzeit dazu!

Donnerstag, 11. Juni 2026, 15.00 Uhr

Stadtgeschichte hoch 3, Hopfenstraße 30, 24103 Kiel

In diesem offenen Workshop stehen eure privaten Fotoalben oder einzelne Fotos im Mittelpunkt. Dr. Alina Bothe zeigt, wie sich historische Familienfotografien erschließen lassen und welche Geschichten in ihnen zu entdecken sind. Wer ist zu sehen? In welchem historischen Kontext sind die Aufnahmen entstanden? Welche Hinweise geben Details im Bild?

Als Leiterin des Projekts #LastSeen bringt sie umfangreiche Erfahrung in der Analyse historischer Fotografien mit. Das Projekt sammelt und erforscht Bilder von Deportationen im Nationalsozialismus und stellt diese anhand eines digitalen Bildatlas zur Verfügung.

Es ist ein Drop-In Workshop, in den zwei Stunden kannst du jederzeit dazustoßen.

Ende ca. 17.00 Uhr

Eintritt frei

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#kielerforschen - Austausch und Vernetzung

Hier treffen sich alle, die sich für Kieler Stadtgeschichte interessieren und mitforschen wollen.

Donnerstag, 11. Juni 2026, 17.00 Uhr

Stadtgeschichte hoch 3, Hopfenstraße 30, 24103 Kiel

Wir geben Einblicke in die Projekte der Werkstatt 20. Jahrhundert und bieten Raum für eigene Ideen, Fragen und Austausch.
Informeller Treff ohne Anmeldung – komm einfach vorbei!

Ende ca. 18.00 Uhr

Eintritt frei

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Bild: GfG/Gruppe fuer Gestaltung, Michel Ifflaender

Vortrag & Austausch: #LastSeen - Was erzählen Bilder über NS-Deportationen?

Was erzählen uns Bilder über NS-Deportationen? Mit lokalen Bezügen nach Rendsburg und Hamburg veranschaulicht Dr. Alina Bothe, was hinter diesen Fotos steckt und wie sie als historische Quellen gelesen werden können.

Donnerstag, 11. Juni 2026, 18.00 Uhr

Stadtgeschichte hoch 3, Hopfenstraße 30, 24103 Kiel

Die Historikerin Dr. Alina Bothe ist Leiterin von #LastSeen. Das Projekt sammelt und erforscht Fotos der Deportationen von 1938 bis 1945 im Nationalsozialismus und stellt diese anhand eines digitalen Bildatlas zur Verfügung. Die Aufnahmen zeigen unter anderem Menschen an Sammelstellen, auf Bahnhöfen oder während Zwangsmärsche. Sie dokumentieren nicht nur die Gewalt der Täter*innen, sondern auch die Beteiligung von Umstehenden und Momente der Selbstbehauptung der Verfolgten.

Durch diese Sammlung soll das bereits vorhandene Verständnis von NS-Deportationen ergänzt werden. Für einen lokalen Bezug werden Fotos aus Rendsburg und Hamburg gezeigt.

Ihr findet #LastSeen mit dem dazugehörigen Bildatlas unter: https://www.lastseen.org/.

Ende ca. 20.00 Uhr

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Bild: Andrea Geipel

Kopflandschaften | Gesprächsrunde

Diskussion zu Migräne, Kunst und Wissenschaftskommunikation mit Prof. Dr. Hartmut Göbel, Ute Diez, Ann-Christin Hoeltje, Dr. Andrea Geipel, Moderation: Dorothe Knapp

Donnerstag, 11. Juni 2026, 18.00 Uhr

Pop- up Pavillion am Alten Markt, Alter Markt 17, 24103 Kiel

Die Ausstellung verbindet Kunst, partizipative Forschung und öffentliche Dialogformate zu einem offenen Erfahrungsraum für Betroffene und Nicht-Betroffene. Mehr Informationen zum Begleitprogramm gibt es auf der Veranstaltungsseite.

Gezeigt werden neue Arbeiten sowie ausgewählte Werke aus früheren Serien und installative Arbeiten. In fotografischen, malerischen, zeichnerischen und skulpturalen Arbeiten übersetzt Andrea Geipel innere Wahrnehmungsräume wie Schmerz, Reizüberflutung, Zeitverlust und Rückzug in visuelle Landschaften.

Ein zentrales Element ist ein partizipatives Puzzle-Kunstwerk: Besucher:innen sowie online Beteiligte teilen Gedanken, Bilder oder Worte zu ihre  Migräneerfahrung. Jedes Puzzleteil wird künstlerisch bearbeitet und Teil eines kollektiven Gesamtwerks.

Die Ausstellung ist Partner von Science Comes to Town.
Zum Kalendereintrag der Ausstellung.

Diskussion zu Migräne, Kunst und Wissenschaftskommunikation
mit Prof. Dr. Hartmut Göbel, Ute Diez, Ann-Christin Hoeltje, Dr. Andrea Geipel, Moderation: Dorothe Knapp

Ende ca. 20.00 Uhr

Eintritt frei

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Bild: Catrin-Anja Eichinger

Im Spiegel die Antike? Weibliche Politik und Mode in der Gemäldesammlung Schloss Eutins

Vortrag von Dr. Sophie Borges (Eutin)

Donnerstag, 11. Juni 2026, 18.30 Uhr

Seeburg | Kegelbahn, Düsternbrooker Weg 2, 24105 Kiel

Lorbeerkränze, drapierte Mäntel und prominente, antikisierende Säulen. Antikenbezüge sorgten über Jahrhunderte für Legitimation im Herrscher*innenporträt. Dieses inhärent konservative ikonographische System erfuhr im 18. Jahrhundert eine erhebliche Dynamisierung. Archäologische Funde erweiterten und differenzierten damals das System einsetzbarer Zeichen. Ab 1789 bedienten sich revolutionäre und postrevolutionäre französische Regierungen auf der Suche nach einer neuen politischen Bildsprache intensiv an antiken Formen und prägten damit die höfisch-klassizistische Inszenierung in ganz Europa. Dabei waren es insbesondere die Frauen – Kaiserinnen, Königinnen, Zarinnen – die sich in Göttinnen- und Heldinnen der Antike zu verwandeln schienen: sei es im Rahmen höfischer Inszenierung oder im Staatsporträt. Welche Strategien lagen diesem Phänomen zugrunde? Wie wurden politische Inhalte und Antikenbezüge verknüpft? Handelte es sich um eine Bewegung weiblicher Selbstermächtigung? Und wie viel Antike steckt wirklich im höfischen Klassizismus? Gerahmt von zwei Porträtgemälden der Zarin Maria Fjodorowna von Russland in der Porträtsammlung Schloss Eutins betrachtet der Vortrag beispielhafte Bildnisse aus Italien, Frankreich, England und Deutschland zwischen 1780 und 1820.

Die Veranstaltung ist Partner von Science Comes to Town.

Vortrag von Dr. Sophie Borges (Eutin)

Ende ca. 20.00 Uhr

Eintritt frei

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Lebensmittelversorgung im ländlichen Raum am Beispiel Schleswig-Holstein

Ein Vortrag von  Prof. Dr. Ulrich Jürgens

Donnerstag, 11. Juni 2026, 19.00 Uhr

Bürgerhaus Trappenkamp, Am Markt 3, 24610 Trappenkamp

Die SHUG lädt herzlich zu einer weiteren Veranstaltung ihrer Vortragsreihe ein. In unseren Vorträgen greifen wir unterschiedliche Themen auf, beleuchten sie aus neuen Perspektiven und bringen aktuelle Forschung, spannende Fragestellungen und offene Diskussionen zusammen. Die Veranstaltungen richten sich an ein breites Publikum und bieten Raum für Austausch, Fragen und neue Impulse.

Die Veranstaltung ist Partner von Science Comes to Town

Ein Vortrag von  Prof. Dr. Ulrich Jürgens

Ende ca. 21.00 Uhr

Eintritt zu den Vorträgen für Mitglieder aller Sektionen der Schleswig-Holsteinischen Universitäts-Gesellschaft frei! Eintritt für Nichtmitglieder ist der Eintritt je nach Sektion unterschiedlich. Informationen unter: https://www.shug.uni-kiel.de/de/sektionen

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Gutes Essen - Schlechtes Essen? Was sind "hochverarbeitete Lebensmittel" und welchen Einfluss haben Sie auf unsere Gesundheit?

Vortrag von Prof. Dr. Dr. Anja Bosy-Westphal

Donnerstag, 11. Juni 2026, 19.30 Uhr

Gemeindezentrum Altenholz - Klausdorfer Str 78b, 24161 Altenholz

Die SHUG lädt herzlich zu einer weiteren Veranstaltung ihrer Vortragsreihe ein. In unseren Vorträgen greifen wir unterschiedliche Themen auf, beleuchten sie aus neuen Perspektiven und bringen aktuelle Forschung, spannende Fragestellungen und offene Diskussionen zusammen. Die Veranstaltungen richten sich an ein breites Publikum und bieten Raum für Austausch, Fragen und neue Impulse.

Die Veranstaltung ist Partner von Science Comes to Town. 

Vortrag von Prof. Dr. Dr. Anja Bosy-Westphal

Ende ca. 21.30 Uhr

Eintritt zu den Vorträgen für Mitglieder aller Sektionen der Schleswig-Holsteinischen Universitäts-Gesellschaft frei! Eintritt für Nichtmitglieder ist der Eintritt je nach Sektion unterschiedlich. Informationen unter: https://www.shug.uni-kiel.de/de/sektionen

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Ausstellungen


Dauerausstellungen Zoologisches Museum Kiel

Museumsgäste erwartet ein breites Spektrum an Dauerausstellungen

Zoologisches Museum, Hegewischstraße 3, 24105 Kiel

Ausstellung vom 1. Januar 2026 bis 31. Dezember 2026

Die Ausstellung ..where Biology Takes Form beleuchtet die bedeutende Geschichte des Hauses. Einzigartig sind Präparate längst ausgestorbener Tierarten.

Wale in Schleswig-Holstein präsentiert mit 12 Originalskeletten die artenreichste Wal-Ausstellung in Deutschland. Das größte Exemplar ist das 14 Meter lange und 1,5 Tonnen schwere Skelett eines Pottwalbullen.

Tiefsee ist eine Kooperationsausstellung mit GEOMAR. Weltweit einzigartige Originalobjekte aus der Tiefe zeigen die geheimnisvollste Region der Erde in neuem Licht. Besonders attraktiv: Der 3 m große Riesentintenfisch Architeuthis.

Der Exzellenzcluster Ozean der Zukunft präsentiert mit Gerätemodellen und interaktiven Darstellungen aktuelle Themen der modernen Kieler Meeresforschung.

Öffnungszeiten:
Montags geschlossen
Di – Fr 09 – 17 Uhr
Sa 10 – 17 Uhr
So 12 – 16 Uhr
Feiertage außer Montags 12 – 16 Uhr

Die Ausstellungen sind Partner von Science Comes to Town.

Eintritt: Der Eintritt kostet für Erwachsene 8 € und ermäßigt 5 €; Familientageskarte 20 €, Jahreskarte 70 €. Für Kiel-Pass-Inhaber*innen, Geflüchtete, Biologiestudierende sowie Geringverdienende mit Nachweis ist der Eintritt frei.

Karten buchen

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Dauerausstellung des Geologischen und Mineralogischen Museums der Universität Kiel

Minerale, Gesteine, Meteoriten und Fossilien dokumentieren den Aufbau und die Entwicklung der Erde und der Lebewesen.

Geologisches und Mineralogisches Museum, Ludewig-Meyn-Str. 12, 24118 Kiel

Ausstellung vom 5. Januar 2026 bis 19. Dezember 2026

Das Geologische und Mineralogische Museum der Universität Kiel gibt einen Einblick in das Fach der Geowissenschaften. Präsentiert werden unter anderem verschiedene Minerale, Gesteine, Meteoriten und Fossilien. Anhand der Sammlungsstücke wird der Aufbau und die Entwicklung der Erde und der Lebewesen erläutert. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der regionalen Geologie Norddeutschlands und des Ostseeraumes. Weiterhin werden verschiedene Anwendungsbereiche der Geowissenschaften vorgestellt.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr: 9-16 Uhr
Sa: 12-16 Uhr
Sonntags und Feiertags geschlossen

Die Veranstaltung ist Partner von Science Comes to Town.

Minerale, Gesteine, Meteoriten und Fossilien dokumentieren den Aufbau und die Entwicklung der Erde und der Lebewesen.

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Mythos und Moderne: Das Asklepios-Heiligtum von Kos als Virtual Reality, deutsch

Kann ein Heiligtum nicht eines, sondern viele sein? Besuchen Sie die Virtual-Reality-Ausstellung, finden Sie es heraus!

Seeburg | Bootshallen an der Kiellinie, Düsternbrooker Weg 2, 24103 Kiel

Ausstellung vom 30. Mai 2026 bis 16. August 2026

Können Kühe Treppen steigen? Wie fühlt es sich an, als Prozessionsmitglied im Festgetümmel zu sein? Welche Atmosphäre herrscht bei Einbruch der Dunkelheit am Altar? Kann ein Heiligtum nicht eines, sondern viele sein? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich eine interdisziplinäre Forschungsgruppe der CAU Kiel und der Technischen Hochschule Mannheim im Projekt »Dynamische Räume«.

Um diese Fragen zu beantworten, wurde ein antikes Heiligtum digital nachgebaut und mithilfe von Game Technology animiert. Die projekteigene Ausstellung in der Kieler Seeburg präsentiert dieses Modell vom 30. Mai bis zum 16. August 2026, Samstag und Sonntag von 10 bis 16 Uhr, als kostenlose Virtual-Reality-Erfahrung für alle Interessierten. Zusätzlich gibt die Projektleiterin während der Kieler Woche am Donnerstag, dem 25.06., von 12:30 bis 14:00 Uhr eine kurze Einführung in das Thema und lädt anschließend zu einer Führung durch die Ausstellung ein.

Mit Beteiligung durch:
Kunsthalle zu Kiel, Antikensammlung
Digital Learning Campus Kiel

Die Veranstaltung ist Partner von Science Comes to Town.

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Dauerausstellung „Kieler.Zeit.Räume. im Nationalsozialismus“

In unserer Dauerausstellung "Kieler.Zeit.Räume. im Nationalsozialismus" erzählen wir anhand von neun Kieler Orten die Geschichte der Stadt im Nationalsozialismus.

Stadtgeschichte hoch 3, Hopfenstraße 30, 24103 Kiel

Ausstellung vom 13. März 2026 bis 31. Mai 2029

Historische Dokumente wie Karten, Fotos, Verfolgungsakten und Zeitungen geben Einblicke in die Zeit. Entwickelt wurde die Ausstellung zusammen mit Initiativen und Vereinen wie dem Verband Deutscher Sinti und Roma e. V. - Landesverband Schleswig-Holstein und dem Kieler Beirat für Menschen mit Behinderung. 

Die Ausstellung erzählt keine fertige Geschichte. Auch du bist gefragt! Du kannst mitforschen, Fragen stellen und Kieler Stadtgeschichte aktiv gestalten.


In unserer Dauerausstellung "Kieler.Zeit.Räume. im Nationalsozialismus" erzählen wir anhand von neun Kieler Orten die Geschichte der Stadt im Nationalsozialismus.

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Willkommen im Open Science Land

Ausstellung in der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft Drei Etagen, mehrere Stationen, ein Reiseführer durch offene Forschung: Die Ausstellung „Expedition Open-Science-Land“ lädt dazu ein, Open-Science-Praktiken in der Wirtschaftsforschung entlang einer klaren Route kennenzulernen.

ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, Düsternbrooker Weg 120, 24105 Kiel

Ausstellung vom 16. Februar 2026 bis 31. Dezember 2026

Offenheit und Transparenz werden in der Wirtschaftsforschung wichtiger, nicht zuletzt, weil Ergebnisse nachvollziehbar und für weitere Forschung, Politik, Unternehmen und Institutionen nutzbar sein sollen. Gleichzeitig rückt die Frage der Reproduzierbarkeit stärker in den Fokus. Open Science setzt hier an: Wer Daten, Methoden und Materialien offenlegt, erleichtert die Prüfung von Ergebnissen und stärkt die Integrität wissenschaftlicher Arbeit.

Die Ausstellung „Expedition ins Open-Science-Land“ ist als Reiseführer aufgebaut. Sie bietet zunächst Orientierung zur „Geografie“ des Open-Science-Lands und führt anschließend zu ausgewählten Orten, an denen konkrete Praktiken sichtbar werden.
Die Route gliedert sich in drei Regionen – Planung, Dokumentation und Verbreitung – und macht damit Stationen entlang des Forschungsprozesses zugänglich. Wer unterwegs ist, trifft unter anderem auf das „Grand Hotel Registrarium“, den „Marktplatz der Forschungsschätze“, die Open-Access-Bibliothek oder die „Brücke des offenen Dialogs“ zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Am Ende der Strecke lädt eine Reflexions-Oase dazu ein, Potenziale und Hürden von Open Science in der eigenen Praxis einzuordnen.
Weitere Informationen: www.expedition-open-science.org

Praktische Informationen für Ausstellungsbesucher:innen
Adresse:
ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft
Düsternbrooker Weg 120
24105 Kiel
 
genaue Öffnungszeiten: siehe Lernort Kiel - ZBW

Die Ausstellung ist Partner von Science Comes to Town.

Ausstellung in der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft

Drei Etagen, mehrere Stationen, ein Reiseführer durch offene Forschung: Die Ausstellung „Expedition Open-Science-Land“ lädt dazu ein, Open-Science-Praktiken in der Wirtschaftsforschung entlang einer klaren Route kennenzulernen.

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Kopflandschaften – Eine künstlerische Annäherung an Migräne

Wie lässt sich Migräne sichtbar machen? In ihrer Einzelausstellung vom 3. Juni 2026 bis 13. Juni 2026 nähert sich die Künstlerin Dr. Andrea Geipel dieser unsichtbaren Erkrankung mit zeichnerischen, skulpturalen und textilen Positionen – und entfaltet dabei eine vielschichtige Landschaft innerer Zustände.

Pop-up Pavillon, Alter Markt 17, 24103 Kiel

Ausstellung vom 2. Juni 2026 bis 13. Juni 2026

Gezeigt werden experimentelle Objekte, die körperliche Erfahrung, Wahrnehmung und Reizüberflutung künstlerisch transformieren.

Im Ausstellungsraum entsteht zudem ein partizipatives Gemeinschaftskunstwerk, das Stimmen, Farben und persönliche Erfahrungen von Menschen mit Migräne zusammenführt und die Vielfalt dieser Erkrankung sichtbar macht.
Begleitend laden Gesprächsrunden, Austauschformate und Infoabende zu Begegnung, Verständnis und gemeinsamer Reflexion ein.

Begleitprogramm:
Vernissage
2. Juni 2026, 18–21 Uhr
Einführung durch die Künstlerin. Virtuelle Übertragung  im Rahmen eines Insta-LIVE mit Prof. Dagny Holle-Lee (@migraene_doc) und Ivonne Grimm (@ivigrimm).
(im Rahmen des Aktionstags Schmerz der Deutschen Schmerzgesellschaft)

Workshop für Betroffene
6. Juni 2026, 14–17 Uhr 
Im Workshop tauschen sich Migränebetroffene über ihre Alltagserfahrungen aus und entwickeln unter Anleitung von Andrea Geipel gemeinsam künstlerische Arbeiten. 
Um Anmeldung per Mail wird gebeten. 
Die Teilnahme ist kostenfrei, es fällt lediglich eine Materialpauschale pro Person an.
Mail: connect@andreageipel.net

Vortrag „Migräne: Die Grammatik des Schmerz“
9. Juni 2026, 18–20 Uhr
mit Prof. Dr. Janne Gierthmühlen (UKSH Kiel)

Expert:innenrunde
11. Juni 2026, 18–20 Uhr
Gespräch zu Migräne, Kunst und Wissenschaftskommunikation
(u. a. mit Prof. Göbel, Schmerzklinik Kiel)

Finissage
13. Juni 2026, 18–21 Uhr
Präsentation des partizipativen Kunstwerks und erste Ergebnisse der Begleitforschung


Weitere Informationen unter: Kopflandschaften | Andrea Geipel und auf Instagram: @andreapaintsblue

Die Veranstaltung ist Partner von Science Comes to Town.

Wie lässt sich Migräne sichtbar machen?

In ihrer Einzelausstellung vom 3. Juni 2026 bis 13. Juni 2026 nähert sich die Künstlerin Dr. Andrea Geipel dieser unsichtbaren Erkrankung mit zeichnerischen, skulpturalen und textilen Positionen – und entfaltet dabei eine vielschichtige Landschaft innerer Zustände.

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Waterkant Zukunftsausstellung

Die Waterkant Ausstellung macht Zukunft erlebbar!

Waterkant Festival Gelände, Schusterkrug 25, 24159 Kiel

Ausstellung vom 7. Juni 2026 bis 30. September 2026

1Auf unserem interaktiven Playground präsentieren innovative Startups und kreative Projekte aus Schleswig-Holstein ihre Ideen, Prototypen und Lösungsvorschläge für eine bessere Zukunft. Hier kannst du neueste Technologien ausprobieren, inspirierende Visionen entdecken und selbst aktiv werden.

Von Robotic, Künstlicher Intelligenz und digitaler Kunst bis hin zu Nachhaltigkeit, Demokratie, Unternehmertun in Schleswig-Holstein und neuen Materialien udn Gesuchdheit – in der Ausstellung findest du spannende Themen, die zum Nachdenken und Mitgestalten einladen. Lass dich von kreativen Köpfen inspirieren, teste innovative Produkte und erlebe, wie Zukunft gestaltet wird.

Das Motto „What if…? – Was wäre wenn…?“ regt dazu an, groß zu denken und neue Perspektiven einzunehmen. Wie könnte unsere Gesellschaft aussehen, wenn mutige Ideen bereits Realität wären? Welche Rolle spielen Technologie, Kunst oder Nachhaltigkeit in der Welt von morgen? 

Komm vorbei und lass dich inspirieren wie die Zukunft von morgen aussieht!!

Juni – September | Jeden Samstag & Sonntag | 11 – 19 Uhr

Die Waterkant Zukunftsausstellung ist Partner von Science Comes to Town.

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Mehr über die Städte und Regionen Kiel, Brest und Split


Alle Projektpartner*innen auf einen Blick:

 

  • Campus Business Box e.V.
  • Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
  • CINEMARE Meeresfilmfestival
  • CITTI-PARK Kiel
  • Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
  • Duale Hochschule Schleswig-Holstein
  • Europa Union Schleswig-Holstein
  • GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
  • GREEN SCREEN Naturfilmfestival
  • HAW Kiel
  • Investitionsbank Schleswig-Holstein
  • IPN - Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik
  • Industrie- und Handelskammer Kiel
  • Kiel Institut für Weltwirtschaft
  • Kiel Marketing e.V.
  • Kieler Wirtschaftsförderung (KiWi)
  • KielRegion GmbH
  • Landeshauptstadt Kiel
  • Staatskanzlei Schleswig-Holstein
  • Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie
  • Muthesius Kunsthochschule Kiel
  • Schleswig-Holsteinische Universitäts-Gesellschaft
  • Stiftung Jugend forscht e.V. (Jugend forscht e.V.)
  • The Bay Areas e.V.
  • Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
  • Wissenschaftszentrum Kiel
  • ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft

 

  • ADEUPa, Agence d‘Urbanisme de Brest-Bretagne
  • Biotech Santé Bretagne
  • Brest Métropole
  • Brest‘aim (Océanopolis)
  • Brest Surf Film Festival
  • Bretagne Développement Innovation
  • Bretagne Vivante
  • Centre Hospitalier Universitaire de Brest
  • Chambre de Commerce et d‘Industrie du Finistère / World Trade Center Brest
  • Conservatoire Botanique National de Brest
  • Côte Ouest
  • Eau Du Ponant
  • EPAGA - Bassin versant du fleuve de l‘Aulne et de l‘Hyères
  • IFREMER - Institut Français de Recherche pour l‘Exploitation de la Mer
  • IMT Atlantique
  • Labocéa
  • Le Fourneau
  • Les Ateliers des Capucins
  • Pays de Morlaix - Blue Valley
  • Petits Débrouillards
  • Pôle Mer Bretagne Atlantique
  • Syndicat de Bassin de L‘Elorn
  • Technopôle Brest-Iroise
  • Université de Bretagne Occidentale
  • Ville de Brest
  • Watch the Sea

  • Center of Excellence of the Split-Dalmatia County
  • Fotoklub Split
  • Grad Split
  • Institute for Adriatic Crops and Karst Reclamation
  • Kino Klub Split
  • Institute of Oceanography & Fisheries
  • Marko Marulic City Library Split
  • Sailing Club Zenta Split
  • Society of Technical Culture of the City of Split
  • The University of Split

  • Association for Robotics "Inovatic"
  • NORD University
  • Science Business Publishing
  • University of Algarve
  • University of Gdansk
  • University of Malta
  • Parthenope Univ of Naples


Über Science Comes to Town

Der Aufruf Science Comes to Town baut auf der vorherigen Initiative „European City of Science“ auf, die alle zwei Jahre eine europäische Stadt zur Wissenschaftshauptstadt ernannte. Die letzte European City of Science war 2024 Katowice (Polen). Die Initiative trägt zum Europäischen Forschungsraum und zum Pakt für Forschung und Innovation (F&I) in Europa bei, die die Bedeutung sozialer Verantwortung sowie die aktive Beteiligung von Bürger*innen und der Gesellschaft an Forschung und Innovation (F&I) hervorheben.

Gefördert durch die Europäische Union. Die geäußerten Ansichten und Meinungen liegen ausschließlich in der Verantwortung der Autorinnen und Autoren und spiegeln nicht notwendigerweise die der Europäischen Union oder der European Research Executive Agency wider. Weder die Europäische Union noch die Bewilligungsbehörde können für diese verantwortlich gemacht werden.