Kinderuni Wissenschaft erleben wie die Großen!
Science Comes to Town bringt die Kinderunis 2026 zurück nach Kiel. Zeitgleich finden Kinderuni in Brest (Frankreich) und Split (Kroatien) statt.
Die HAW Kiel, die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) laden junge Menschen ein, die Welt der Wissenschaft aus nächster Nähe zu erleben.
Die Kinderuni richtet sich an Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren und bietet ihnen die Möglichkeit, spannende Themen aus Naturwissenschaft, Technik, Kultur und Gesellschaft kennenzulernen. In kindgerechten Vorlesungen mit interaktiven Elementen erklären Professor*innen komplexe Zusammenhänge auf verständliche Weise.
Auf einen Blick
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist erforderlich. Die Teilnehmendenzahl ist auf bis zu 300 Kinder pro Vorlesung beschränkt. Die Kinderuni richtet sich an Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren.
Oktober, November & Dezember 2026 Die Kinderuni zu Gast an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
DNA-Detektive: Was alte Knochen über geheime Familien und Krankheiten verraten
In diesem Vortrag geht es am 7. Oktober 2026 um echte Detektivarbeit: Forschende untersuchen uralte Knochen und finden mit Hilfe von DNA heraus, wie Menschen in der Steinzeit gelebt haben – wer zusammengehörte, wer von weit herkam und welche Geheimnisse sich in den Gräbern verstecken. Warum liegen in einem Grab Menschen, die gar keine Familie sind? Und wie können wir herausfinden, wer vor 5.000 Jahren mit wem verwandt war?
Gemeinsam mit Professor Ben Krause-Kyora schaut Ihr Euch an, wie Forschende aus winzigen Spuren ganze Geschichten rekonstruieren können und warum manche Funde selbst heute noch Rätsel aufgeben. Und natürlich bekommt Ihr auch Antworten auf die wichtigste Frage: Was erzählen uns alte Knochen über unser Leben heute?
Ben Krause-Kyora ist Professor am Institut für Klinische Molekularbiologie der Uni Kiel und Forscher im Exzellenzcluster ROOTS. Er untersucht die menschliche Entwicklung auf molekularer Ebene und geht seinen Forschungsfragen mit Hilfe der Analyse alter DNA (aDNA) nach.
Die Veranstaltung wird gefördert von der Förde Sparkasse.
Termin
Mittwoch, 7. Oktober 2026
Ort: Kieler Universität
Hörsaalgebäude Christian-Albrechts-
Platz 3 (CAP3), Hörsaal 2
mit Prof. Ben Krause-Kyora
Abenteuer Forschungsschiff – Expeditionen auf den Weltmeeren
Zwei Drittel der Erde sind vom Meer bedeckt und doch sind bis heute weite Teile der Ozeane noch unerforscht. Expeditionen auf den Weltmeeren gehören zu den letzten großen Abenteuern der Menschheit. Tief unten auf dem Meeresboden warten noch viele Geheimnisse darauf, entdeckt zu werden.
Aber wie erforschen Wissenschaftler*innen die dunklen Tiefen der Ozeane? Und wie sieht der Alltag an Bord eines Forschungsschiffes aus? In der Kinderuni-Vorlesung am 4. November 2026 nimmt Professor Sebastian Krastel Euch mit auf eine Entdeckungsreise über die Weltmeere: Von der Ostsee über das Mittelmeer bis in die eisige Antarktis. Dabei erfahrt Ihr zum Beispiel, welche Forschungsschiffe im Einsatz sind, wie moderne Echolote den Meeresboden erkunden, wie Unterwasserroboter eingesetzt werden und welche geheimnisvollen Proben aus der Tiefe ans Licht kommen.
Sebastian Krastel ist Professor für marine Geophysik am Institut für Geowissenschaften der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), Direktor des Forschungsschwerpunktes Kiel Marine Science (KMS) und Experte für die Erforschung von marinen Naturgefahren.
Die Veranstaltung wird gefördert von der Förde Sparkasse.
Termin
Mittwoch, 4. November 2026
Ort: Kieler Universität
Hörsaalgebäude Christian-Albrechts-
Platz 3 (CAP3), Hörsaal 2
mit Prof. Sebastian Krastel
Das Kuchen-Paradox
In dem Vortrag am 9. Dezember 2026 dreht sich alles es um das „Kuchen-Paradox“. Warum können manche Menschen viel essen und bleiben trotzdem schlank? Und warum nehmen andere schneller zu, obwohl sie gar nicht so viel mehr essen?
Dabei wirft Privatdozent Dr. Tim Hollstein auch einen Blick auf zwei verschiedene Stoffwechseltypen. Denn der Körper verbraucht Energie nicht bei allen Menschen gleich. Manche sind eher sparsam, andere eher verschwenderisch.
Außerdem erfahrt Ihr, was im Körper passiert, wenn wir essen, warum Kalorien nicht bei allen gleich wirken und welche Rolle der Stoffwechsel dabei spielt. Und natürlich klärt Ihr gemeinsam auch die wichtigste Frage Was hat der Kuchen damit zu tun?
Tim Hollstein ist Stoffwechselforscher und Oberarzt für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Forscher im Exzellenzcluster PMI und im Forschungsschwerpunkt Kiel Life Science (KLS).
Die Veranstaltung wird gefördert von der Förde Sparkasse.
Termin
Mittwoch, 5. Dezember 2026
Ort: Kieler Universität
Hörsaalgebäude Christian-Albrechts-
Platz 3 (CAP3), Hörsaal 2
mit Prof. Tim Hollstein
Januar, Februar & März 2026
Die Kinderuni zu Gast an der HAW Kiel.
Der Startschuss fällt am Mittwoch, 28. Januar 2026, um 14:30 Uhr mit dem Vortrag Verhalten von Kühen: Wie Kühe ,ticken’ von Prof. Dr. Katrin Mahlkow-Nerge des Fachbereichs Nachhaltige Agrarwirtschaft der HAW Kiel. Das Audimax der HAW Kiel verwandelt sich dann in einen Hörsaal nur für Kinder.
Für alle Eltern und Begleitpersonen gibt es parallel ein Elternkino, indem sie die Vorlesung verfolgen können. Im Februar und März finden zwei weitere Vorlesungen an der HAW Kiel statt.
Ort
Großes Hörsaalgebäude - Hörsaal 6
Sokratesplatz 6, Kiel
Termine
28. Januar 2026, ab 13:45 Uhr
„Das Wesen der Kuh – Kühe besser verstehen“
18. Februar 2026
„Pflaster oder Rettungswagen? Wann und wieso kribbelt ein kleiner Stromschlag? Und warum kann ein großer Stromschlag gefährlich sein?", mit Professor Kay Schmidt-Rethmeier
18. März 2026
„Roboter und Eis?! Klingt verrückt – ist aber echt cool! Wir schauen neugierig nach, was Roboter alles können und warum sie sogar mit Eis herumexperimentieren", mit Professor Bernd Finkemeyer
Kinderuni Spezial im Sommer
„Die Milch verwandelt sich“ am Max Rubner Institut
Wie wird aus flüssiger Milch cremige Sahne, streichbare Butter oder fester Käse? Die interaktive Vorlesung lädt Kinder von 8 bis 11 Jahren dazu ein, die spannende Welt der Milchprodukte zu entdecken. Anschaulich und kindgerecht wird erklärt, wie unterschiedliche Milchprodukte entstehen und warum Käse deutlich stabiler ist als Joghurt oder Butter. Durch praktische Mitmach Elemente erleben die Kinder, wie sich Milch verwandelt, und sammeln erste Erfahrungen mit wissenschaftlichem Arbeiten. Ziel ist es, Neugier zu wecken und ein grundlegendes Verständnis für die Eigenschaften von Lebensmitteln zu vermitteln.
Während der Veranstaltung wird mit Lebensmitteln gearbeitet; Verschmutzungen der Kleidung sind möglich. Der Hörsaal ist ausschließlich für Kinder zugänglich. Für begleitende Eltern steht ein separater Warteraum zur Verfügung. Die Präsentation wird im Anschluss an die Vorlesung für die Eltern zum Download bereitgestellt.
Die Veranstaltung ist kostenlos, die Anzahl der teilnehmenden Kinder ist jedoch begrenzt, daher ist ein Ticket notwendig. Bustickets können bei Bedarf über Science Comes to Town erworben werden.
Info & Termin
17. Juni & 26. August, 15:00-16:30 Uhr
mit Dr. Kristina Bartsch & Dr. Stefan Nöbel
Bustickets können bei Bedarf über Science Comes to Town erworben werden.
Über Science Comes to Town
Der Aufruf Science Comes to Town baut auf der vorherigen Initiative „European City of Science“ auf, die alle zwei Jahre eine europäische Stadt zur Wissenschaftshauptstadt ernannte. Die letzte European City of Science war 2024 Katowice (Polen). Die Initiative trägt zum Europäischen Forschungsraum und zum Pakt für Forschung und Innovation (F&I) in Europa bei, die die Bedeutung sozialer Verantwortung sowie die aktive Beteiligung von Bürger*innen und der Gesellschaft an Forschung und Innovation (F&I) hervorheben.
Gefördert durch die Europäische Union. Die geäußerten Ansichten und Meinungen liegen ausschließlich in der Verantwortung der Autorinnen und Autoren und spiegeln nicht notwendigerweise die der Europäischen Union oder der European Research Executive Agency wider. Weder die Europäische Union noch die Bewilligungsbehörde können für diese verantwortlich gemacht werden.