Mach mit beim Co-Creation-Projekt von Science Comes To Town!
Ist die Luft in meiner Straße sauber? Bewahrt unser Viertel Erinnerungen, die wir noch gar nicht erforscht haben? Warum leuchtet der Himmel nachts kaum noch?
Wie können Wissenschaft und Alltag besser zusammenfinden? Wie können wir gemeinsam mit Forscher*innen Lösungen für unsere Nachbarschaften entwickeln? Genau darum geht es im Co-Creation-Projekt von Science Comes To Town 2026. Und du kannst dabei sein!
Wann geht’s los?
Bewerbungsphase: 1. Februar bis 15. April 2026
Bekanntgabe der Projekte: Mai 2026
Umsetzungszeitraum: Juni bis November 2026
Unterstützungsangebot Bewerbungsphase
Sollten während des Bewerbungsprozesses Fragen auftreten, laden wir herzlich dazu ein, unsere zwei Sprechstunden zu nutzen.
- Mittwoch, 19. November von 12 - 13 Uhr: Sprechstunde mit Sophia Beukenhorst (KielRegion)
- Montag, 24. November von 17 - 18 Uhr: Sprechstunde mit Kerstin Großmann (Landeshauptstadt Kiel)
Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Einfach vorbeikommen, Fragen stellen und Antworten mitnehmen.
Infoveranstaltung am 10. November 2025
Die Infoveranstaltung zum CoCreation-Wettbewerb fand am 10. November 2025 im Baukulturforum statt.
Nach einer kurzen Projektvorstellung gab die Kieler Forschungswerkstatt Hilfestellungen zur Frage "Wie entwickle ich eigentlich eine Forschungsfrage?". Außerdem konnten organisatorische Fragen direkt vor Ort geklärt werden.
Die Powerpointpräsentation von Christine Köhler, Leiterin der Kieler Forschungswerkstatt und des Schülerforschungszentrums, ist hier abrufbar. Sie enthält unter anderem Informationen für Schüler*innen zur Entwicklung von Forschungsfragen sowie Hinweise, wie man sich einem solchen Forschungsprojekt nähern könnte.
Herzlichen Dank an die Kieler Forschungswerkstatt für die tatkräftige Unterstützung.
Wann, wo, was?
Wann? 10. November 2025
Wo? Baukulturforum, Waisenhofstraße 3
Was? Infos zum CoCreation-Wettbewerb - deine Forschungsfrage im Fokus!
So kannst du mitmachen
Willst du etwas bewegen, neugierig forschen oder eine Frage loswerden, die dich schon lange beschäftigt? Dann bewirb dich mit deiner Idee!
Hier findest du alle Informationen zum Projekt, zur Bewerbung und zu den nächsten Schritten.
Hier geht's zum BewerbungsformularDownloads
Du hast Fragen?
Wenn du Fragen hast, wende dich einfach an
Kerstin Großmann
Kerstin.Grossmann@kiel.de
0431 901-1539
Sophia Beukenhorst
S.Beukenhorst@kielregion.de
0431 55600150
Details zur Teilnahme
Co-Creation bedeutet „zusammen gestalten“. Bürger*innen, Wissenschaftler*innen, Verwaltungen und Organisationen arbeiten auf Augenhöhe zusammen. Jede Seite bringt ihre Perspektive ein. Wissenschaft liefert Fachwissen, Bürger*innen ihre Alltagserfahrungen, Organisationen kennen die praktischen Rahmenbedingungen.
Bei diesem Co-Creation-Projekt kannst du von Anfang an mitentscheiden: Welche Themen sind wichtig? Gemeinsam werden Ideen entwickelt, Fragen gestellt, Antworten gefunden und Lösungen umgesetzt. So entstehen Projekte, die praxisnah, relevant und wissenschaftlich fundiert sind.
Eine Bewerbung im Rahmen des Co-Creation-Wettbewerbs steht allen offen, unabhängig von Alter, Hintergrund oder Fachwissen. Es geht darum, aktiv mitzugestalten, verschiedene Perspektiven zu verbinden und Wissenschaft erlebbar zu machen. Dieses Co-Creation-Projekt treibt Innovation, gelebte Demokratie und konkrete Veränderungen im Lebensumfeld voran.
Das Co-Creation-Projekt ist Teil der EU-Initiative Science Comes To Town. In Kiel, Brest und Split werden Bürger*innen eingeladen, eigene kleine Forschungsprojekte zu entwickeln, zu Themen, die ihnen im Alltag begegnen. Dabei geht es nicht um komplizierte Laborexperimente, sondern um praktische Projekte, die Wissenschaft mit dem Leben vor Ort verbinden.
Ausgewählte Projekte erhalten ein Preisgeld von bis zu 1.000 Euro. Diese wird nur vergeben, wenn die Projekte tatsächlich realisiert werden. Die Teams werden von Expert*innen und Wissenschaftler*innen begleitet und erhalten eine Plattform, um ihre Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.
Egal ob du alleine, mit Freund*innen, deiner Familie, deiner Schulklasse oder deinem Verein mitmachst: Wir freuen uns über deine Idee!
Wer kann sich bewerben?
- Bürger*innen aus der Kiel-Region
- Gruppen aus Schulen oder Kitas (mit Begleitung eines Erwachsenen)
- Familien, Nachbarschaften oder Freundeskreise
- Vereine, Initiativen oder andere gemeinnützige Organisationen
Du brauchst keine wissenschaftliche Vorerfahrung. Nur eine gute Idee, die dein Umfeld betrifft. Es gibt keine Mindestgruppengröße. Projekte können einzeln oder gemeinschaftlich durchgeführt werden.
Bewerber*innen müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Bewerbungen mit Beteiligung von Minderjährigen sind nur zulässig, wenn sie von einer erziehungsberechtigten Person, einem Vormund oder einer pädagogischen Betreuungsperson eingereicht werden. Die Zustimmung der minderjährigen Teilnehmenden sollte eingeholt werden.
Wir fördern kleine, aber wirkungsvolle Projekte, die sich mit deiner Nachbarschaft, Stadt oder dem Alltag beschäftigen und immer einen Bezug zur Wissenschaft haben. Deine Idee soll eine echte Frage oder Herausforderung aus deinem Leben aufgreifen, die mit wissenschaftlichen Methoden erforscht oder sichtbar gemacht werden kann. Du bist dir unsicher? Kein Problem, frag uns einfach - wir unterstützen gerne! Dein Projekt sollte praktisch und realisierbar für eine Umsetzung im Jahr 2026 sein.
Zum Beispiel:
- Wie sauber ist die Luft in meiner Straße?<
- Wo essen wir nachhaltiger? Zzu Hause oder in der Schule?
- Wieviel Mikroplastik steckt in einem Quadratmeter Strand?<
Mögliche Themenbereiche sind:
- Umweltmonitoring (z. B. Luft, Wasser, Lärm)
- Meer- und Wasserfragen im Zusammenhang mit der jeweiligen Küstenlage der Stadt
- Klimaschutz und Nachhaltigkeit
- Gesundheit und Wohlbefinden in unseren Nachbarschaften
- Schutz der lokalen Biodiversität und urbaner Grünflächen
- Stadtentwicklung sowie intelligente, lebenswerte Städte
- Bewahrung und Feier unseres kulturellen Erbes
- Ernährungssysteme, Energieverbrauch oder Nachhaltigkeit
- Jede Idee, die Wissenschaft und Gesellschaft verbindet und einen echten Mehrwert schafft.
Ganz einfach! Du füllst das Bewerbungsformular auf dieser Website aus. Wenn du magst, kannst du ein kurzes Video (max. 3 Minuten) beifügen, in dem du deine Projektidee vorstellst.
- Idee: Was ist deine Idee?
- Forschungsfrage: Was willst du herausfinden oder erreichen?
- Methoden & Werkzeuge: Wie möchtest du vorgehen? Welche Ideen hast du dazu?
- Projektteam: Wer ist beteiligt?
- Budget & Zeitplan: Wieviel Geld benötigst du und wie sieht dein Zeitplan aus?
Eine Jury mit Vertreter*innen aus Wissenschaft und Stadtgesellschaft prüft die Bewerbungen. Folgende Aspekte werden bewertet:
- Trifft das Projekt ein echtes Anliegen deiner Umgebung oder ein öffentliches Interesse?
- Gibt es eine klare, forschende Fragestellung?
- Ist das Ganze machbar im Jahr 2026?
- Ist die Idee kreativ und neu gedacht?
- Wird die Nachbarschaft oder Gemeinschaft einbezogen?
- Ist die Bewerbung verständlich formuliert?
- Bis zu 1.000 € Preisgeld für deine Projektumsetzung (abhängig vom Umfang und den Bedürfnissen der geplanten Aktivitäten)
- Beratung durch Wissenschaftler*innen während der Umsetzung
- Eine Möglichkeit, das zu erforschen was dich bewegt!
- Du bist Teil eines großen, internationalen Projekts! <
- Die Gewinnerprojekte erhalten eine Plattform zur Vorstellung der Ideen und Erkenntnisse<
Über Science Comes To Town
Der Aufruf Science Comes To Town baut auf der vorherigen Initiative „European City of Science“ auf, die alle zwei Jahre eine europäische Stadt zur Wissenschaftshauptstadt ernannte. Die letzte European City of Science war 2024 Katowice (Polen). Die Initiative trägt zum Europäischen Forschungsraum und zum Pakt für Forschung und Innovation (F&I) in Europa bei, die die Bedeutung sozialer Verantwortung sowie die aktive Beteiligung von Bürger*innen und der Gesellschaft an Forschung und Innovation (F&I) hervorheben.
Gefördert durch die Europäische Union. Die geäußerten Ansichten und Meinungen liegen ausschließlich in der Verantwortung der Autorinnen und Autoren und spiegeln nicht notwendigerweise die der Europäischen Union oder der European Research Executive Agency wider. Weder die Europäische Union noch die Bewilligungsbehörde können für diese verantwortlich gemacht werden.