SCIENCE COMES TO TOWN
Die Städte und Regionen Kiel, Brest und Split sind im Jahr 2026 Zentren der europäischen Wissenschaft.
Wissenschaft mitten im Leben: Science Comes to Town bringt 2026 Forschung direkt in Städte, Gemeinden und Nachbarschaften. Über 70 europäische Einrichtungen laden ein zu einem Jahr voller Begegnungen mit Wissenschaft. Science Comes to Town ist ein europäisches Feuerwerk an Ideen, gefördert von der EU, das Neugier weckt und Vertrauen in Wissenschaft schaffen soll.
Aktuelles
21.6.2026
Städteforum befasste sich mit Wissenschaft
Das Internationale Städteforum zur Kieler Woche verbindet Kiel mit seinen Partnerstädten und befreundeten Städten in aller Welt. Die Städte feiern gemeinsam und diskutieren über aktuelle Themen. In diesem Jahr ging es um „Wissenschaft als Impulsgeberin für innovative Stadtgesellschaften“.
Delegationen aus zehn Partnerstädten Kiels trafen sich am Sonnabend, 20. Juni, in der Förde Sparkasse. Darunter die estnische Hauptstadt Tallinn, mit der Kiel seit genau 40 Jahren verbunden ist. Das Städteforum war in diesem Jahr Partner des EU-geförderten Projekts „Science Comes to Town“, in dem die Städte und Regionen Kiel, Brest und Split dazu einladen, Wissenschaft erlebbar zu machen. Daher war neben Kiels französischer Partnerstadt Brest auch die kroatische Stadt Split beim Forum dabei.
Enke Koberg (Förde Sparkasse) und Stadtpräsidentin Bettina Aust begrüßten die Gäste, Professor Dr. Till Requate (CAU) hielt den Einführungsvortrag. Oberbürgermeister Dr. Samet Yilmaz und Tiit Terik, stellvertretender Bürgermeister von Tallinn, diskutierten über das Hauptthema. In drei Workshops kamen unter anderem Expert*innen aus Gdynia (Polen), Vaasa (Finnland), Samsun (Türkei) und Kiel zu Wort.
Am Sonntag, 21. Juni, stand für die Forumsteilnehmer*innen dann noch eine Exkursion zum GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung auf dem Programm.
Verantwortlich für diesen Pressetext:
Landeshauptstadt Kiel, Pressereferat;
Pressesprecherin Kerstin Graupner
Redaktion dieser Meldung: Arne Gloy,
Telefon (0431) 901-2406;
E-Mail presse@kiel.de
17.6.2026
Neugier verbindet – Science Comes to Town bringt Wissenschaft auf die Kieler Woche
Wissenschaft steckt überall im Alltag – manchmal dort, wo viele sie nicht vermuten. Ab Sonnabend, 20. Juni, zum Beispiel auf den Eventarealen der Kieler Woche.
Gemeinsam mit den Forschungseinrichtungen der Region wird Wissenschaft im Rahmen der europäischen Initiative Science Comes to Town zum Teil des bunten Programms, während eine Stadtrallye Kinder und Erwachsene mit auf eine Reise in die Zukunft nimmt.
Vom Blaupark bis zur Spiellinie wird geforscht, informiert und experimentiert. In einer riesigen „Babbel Bubble“ entstehen Gespräche zur Energiewende, offen und ungefiltert. Start-ups zeigen, wie aus Neugier konkrete Lösungen wachsen. Science Shows, Filmvorführungen, Lesungen und eine Steampunk-Parade verbinden Forschung, Kultur und Unterhaltung. Ob beim Pubquiz, beim Forscherpass, in der Tüftel- oder Elektrowerkstatt – Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht. Forschende, Auszubildende und Nachwuchstalente teilen ihre Ideen, laden zum Gespräch ein und machen deutlich: Wissenschaft lebt von Verbindungen.
Eine eigene Rubrik zum Thema „Wissenschaft“ auf www.kieler-woche.de/programm zeigt alle Veranstaltungen auf einen Blick. Zudem gibt es einen Flyer, der nach Eventarealen sortiert ist.
Fenster zur Wissenschaft öffnen Zukunftsperspektiven
Warum sind im Sommer manchmal so viele Quallen in der Förde? Gab es schon Patchworkfamilien in der Steinzeit? Und was hat das mit Wissenschaft zu tun? Eine interaktive Stadtrallye mit 22 Stationen verbindet spannende Fragen mit regionalen Wissenschaftler*innen und ihrer Forschung in verschiedenen Feldern, vom Meer bis zur Antike. An den Stelen, die vom Rathausplatz bis nach Schilksee ebenfalls auf den Kieler Woche-Arealen zu finden sind, erfahren Besuchende auch, wie sie bei CitizenScience-Projekten mitwirken oder eigene Wünsche und Zukunftsvisionen digital teilen können. Was Kiel sich von der Wissenschaft wünscht, wird dann unter anderem über Großleinwände an der Rathausbühne ausgespielt.
Für Kinder gibt es noch mehr auf den Stelen zu entdecken. Am Infopoint im SEALEVEL (Dienstag bis Sonnabend) oder auf der Schlaumachwiese (Sonntag und Montag) wartet eine Postkarte, auf der während der Rallye Puzzlestücke gesammelt werden. Es gilt, vier verschiedene Farben zu sammeln. Diese sind anhand der Stelen leicht zu erkennen. Im unteren Bereich befindet sich jeweils ein Bildausschnitt, der abgezeichnet werden kann. Zusammengesetzt ergibt sich ein Lösungstier. Wenn das gefunden ist, können sich die Kinder eine kleine Belohnung abholen.
Weitere Informationen gibt es unter www.sctt-kiel.de.
Verantwortlich für diesen Pressetext:
Landeshauptstadt Kiel, Pressereferat;
Pressesprecherin Kerstin Graupner
Redaktion dieser Meldung: Petra Kampmann,
Telefon (0431) 901-2586;
E-Mail presse@kiel.de
5.6.2026
Die Kieler Woche 2026 verbindet
Kiels große Einladung – und alle können zusammenkommen
Die Kieler Woche 2026 (20. bis 28. Juni) steht für Verbindungen, die tragen: zwischen Menschen, zwischen Land und Meer, zwischen Wissen und Erleben. Ob in Schilksee oder auf dem Rathausplatz, an der Kiellinie oder auf der Krusenkoppel: Kiels Segel- und Sommerfestival setzt sichtbare Zeichen des gesellschaftlichen Zusammenhalts in bewegten Zeiten.
Die Kieler Woche 2026 verbindet beliebte Klassiker mit überraschenden und neuen Begegnungen. Fans des Internationalen Marktes, der Spiellinie oder des Hoftheaters im Hiroshimapark können sich auf ihre Lieblingsorte freuen. Ihre Premiere feiert die große Maskottchenparade an der Kiellinie. Ebenfalls neu im Programm ist die Aktion „KiWo goes Blaupark“, die während der gesamten Kieler Woche einen Begegnungsort auf dem Ostufer schafft. Die Kieler Woche macht sichtbar, wie aus vielen Orten, Ideen und Begegnungen ein gemeinsames Wir entsteht.
Der Auftakt zur Kieler Woche verbindet bundesweite Strahlkraft und lokale Nähe, offizielle Gäste und persönliche Geschichten: Zur offiziellen Eröffnung am Sonnabend, 20. Juni, wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Startsignal mit dem Typhon geben. Als Local Hero ist die Schwimmerin und Paraolympionikin Kirsten Bruhn dabei, die gerade zur Ehrenbürgerin des Landes Schleswig-Holstein ernannt wurde.
Unterstützt werden sie von Landtagspräsidentin Kristina Herbst, Ministerpräsident Daniel Günther, Stadtpräsidentin Bettina Aust und erstmals Kiels neuem Oberbürgermeister Samet Yilmaz.
„Dein Kieler-Woche-Programm“ begleitet alle Gäste auf ihrer Entdeckungsreise. Das Heft erscheint am Sonnabend, 6. Juni, als Beilage der Kieler Nachrichten. Online ist das komplette Programm auf www.kieler-woche.de abrufbar. In der mein.Kiel.App gibt es alle Events und Aktionen auch mobil auf einen Blick.
Die Kieler Woche verbindet Menschen
Die Kieler Woche steht für Begegnungen, für Gastfreundschaft und das Zusammenkommen von Generationen, Kulturen und Lebenswelten. Sie bringt Menschen ins Gespräch – vor den Bühnen, an der Förde, auf dem Wasser, in den Stadtteilen und manchmal auch ganz spontan mitten im Festivaltrubel. Dabei können sich die Gäste auf viele Höhepunkte freuen, die verbinden. Neben den spannenden Segelwettbewerben und zahlreichen Konzerten auf den Bühnen gehören auch Veranstaltungen wie die Verleihung des Weltwirtschaftlichen Preises und des Kulturpreises sowie Klassiker wie das Open Ship der Marine oder die Internationale Willer Balloon Sail fest zum Programm.
Ob Windjammer-Segelparade, Internationaler Markt oder die Konzertreihe „gewaltig leise“ – die Kieler Woche 2026 schafft ganz viele Räume, in denen Menschen einander begegnen können. Und auch bei den kleinen Momenten und in den entspannten Oasen mitten im Festivaltrubel werden Gemeinschaft, Nähe und Zusammenhalt erlebbar.
Kiels Oberbürgermeister Samet Yilmaz freut sich auf seine erste Kieler Woche im neuen Amt: „Die Kieler Woche verbindet Sport, Kultur, Ehrenamt, Wissenschaft und ein einzigartiges internationales Flair. Ich bin besonders begeistert von all den großartigen und kreativen Aktionen, die die Menschen auf ganz viele Arten zusammenbringen. Persönlich gespannt bin ich, unser großes Segel- und Sommerfestival aus neuer Perspektive zu erleben. Was ich aber schon jetzt weiß: Ohne die vielen engagierten Veranstalter*innen, kreativen Köpfe und helfenden Hände wäre so ein großes buntes Fest nicht möglich. Allen, die zum Gelingen der Kieler Woche beitragen, danke ich ganz herzlich.“
Philipp Dornberger, Leiter des Kieler-Woche-Büros, ergänzt: „‚Kieler Woche verbindet‘ – das ist für uns kein neues Etikett, sondern Teil der DNA dieser Woche. Die Kieler Woche war immer eine Wir-Woche. Sie bringt Menschen zusammen, macht Wasser und Stadt gemeinsam erlebbar, verbindet Wissen mit Neugier und lebt von all denen, die diese Verbindungen möglich machen. Genau das wollen wir 2026 besonders sichtbar machen – mit großen Momenten, neuen Ideen und vielen Begegnungen, die ganz nah bei den Menschen entstehen. Und ich lade alle ganz herzlich dazu ein, mit uns zu feiern und Gemeinschaft zu erleben.“
Die Kieler Woche schafft auch einzigartige Verbindungen für Familien und Kinder. Bei der Spiellinie auf der Krusenkoppel können gemeinsam Geheimnisse der Nacht erkundet werden. In der kreativen Mitmach-Zone für Jugendliche auf dem Playground geht es um Spaß und Action. Und auf der Schlaumachwiese greifen Nachwuchsforscher*innen das Motto „Science Comes to Town“ ganz kindgerecht auf.
Eine in jeder Hinsicht auffällige Premiere der Kieler Woche gibt es am Sonnabend, 27. Juni. Um 14 Uhr startet die große Kieler-Woche-Maskottchenparade: Entlang der Kiellinie sorgen dann zahlreiche Figuren aus Vereinen, Organisationen und Unternehmen gemeinsam für eine lebendige, herzliche Atmosphäre und machen erlebbar, was die Kieler Woche auszeichnet: Menschen verbinden und gemeinsame Momente schaffen.
Mit dabei sind unter anderem Stolle (Holstein Kiel), Hein Daddel (THW Kiel), Bo (REWE), die AIDA-Clubbies, Locke (R.SH) sowie Big Al (Kiel Baltic Hurricanes) und viele weitere sympathische Charaktere. Für die passende Stimmung sorgt die Kieler Marching-Band Superrabatzki, die die Parade musikalisch begleitet. Mit viel Charme, Bewegung und guter Laune lädt die Parade zu spontanen Begegnungen ein und schafft unvergessliche Fotomomente.
Die Kieler Woche verbindet Wasser, Land und Stadtteile
Ein starkes Beispiel für besondere Verbindungen während der Kieler Woche ist die Aktion „KiWo goes Blaupark“: Im Sport- und Begegnungspark in Gaarden entsteht während der gesamten Veranstaltung ein offener Treffpunkt für Kinder, Familien, Nachbar*innen, lokale Initiativen und Gäste. Musik, Bewegung, kreative Mitmachangebote und Begegnung stehen im Mittelpunkt. Der Blaupark zeigt: Die Kieler Woche gehört nicht nur an die Kiellinie, nach Schilksee oder in die Innenstadt – sie gehört zu ganz Kiel.
Die Kieler Woche verbindet Wissen und Erleben
Die Landeshauptstadt Kiel gestaltet 2026 gemeinsam mit der KielRegion sowie Brest und Split das internationale Projekt „Science Comes to Town“. Dabei wird bei vielen Veranstaltungen und Aktionen Forschung mit Alltag verbunden – auch während der Kieler Woche, die zum Erlebnisraum für Wissenschaft wird.
„Science Comes to Town“ bringt Forschung mitten ins Stadtleben und macht sie für alle zugänglich – niedrigschwellig, interaktiv und zum Mitmachen. Im Mittelpunkt steht eine Stadtrallye mit 22 Stationen, die über das gesamte Eventareal verteilt sind. Dort können Neugierige spannende alltagsnahe Fragen entdecken und auf Menschen stoßen, die in Kiel zu diesen Fragen forschen.
Bei vielen Veranstaltungen ist Wissenschaft sichtbarer Teil des Kieler-Woche-Programm: mit Dialogformaten zur Energiewende, Start-up-Präsentationen, Citizen-Science-Aktionen, einer Chemieshow, Pubquiz-Formaten sowie Mitmachangeboten für Kinder und Familien.
Forschung live zu entdecken gibt es während der Kieler Woche an ganz vielen Orten, zum Beispiel im Hoftheater im Hiroshimapark, an der Jungen Bühne, bei Kieler Uni live, auf dem MUDDI Markt, auf dem Nordmarksportfeld, auf dem Playground, an der Rathausbühne, auf der Schlaumachwiese, im Segelcamp, auf der Spiellinie sowie im Blaupark.
Ziel ist es, Wissenschaft als Teil des gesellschaftlichen Lebens erlebbar zu machen und Menschen über Neugier, Austausch und gemeinsame Zukunftsfragen miteinander zu verbinden.
Die Kieler Woche verbindet durch Musik.
Die Kieler Woche ist nicht nur hochkarätiges Segelevent und buntes Sommerfest – sondern auch ein Musikfestival der Extraklasse. Sie verbindet große Stars und Local Heroes, ruhige Töne und wummernde Beats sowie Musikgenres jeder Art. Die Besucher*innen können sich auf rund 500 Konzerte freuen.
Verantwortlich für diesen Pressetext:
Landeshauptstadt Kiel, Pressereferat;
Pressesprecherin Kerstin Graupner
1.6.2026 | Reihe: Botschafter*innen für Science Comes to Town
Auf Bakterien setzen: Durchbruch in der Medizin
Europäische Wissenschaftler nutzen das menschliche Mikrobiom, um Krankheiten wirksamer zu bekämpfen.
Autor: Timothy Spence (aus dem englischen übersetzt)
Europa hat das Potenzial, weltweit eine führende Rolle bei der Entwicklung neuartiger medizinischer Therapien auf Basis menschlicher Bakterien einzunehmen. Diese könnten bei Immunerkrankungen, wiederkehrenden Infektionen und anderen Gesundheitsproblemen eingesetzt werden, sagt die renommierte französische Forscherin Geneviève Héry-Arnaud.
Héry-Arnaud leitet die Abteilung für Infektionserreger am Universitätsklinikum Brest und ist Professorin für Bakteriologie an der Universität der Westbretagne. Ihrer Ansicht nach gehören europäische Forschende zu den Vorreitern bei der Untersuchung, wie Mikroorganismen zur Behandlung chronischer Krankheiten und zum Schutz vor Infektionen genutzt werden können. Gleichzeitig spielt Europa eine zentrale Rolle bei der Entwicklung von Standards für den Einsatz von Bakterien in modernen medizinischen Therapien.
Die in Frankreich bekannte Wissenschaftlerin ist außerdem Botschafterin des EU-Projekts „Science Comes to Town“ (SCTT). Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf dem Lungenmikrobiom, das sie als „ein bislang wenig erforschtes, aber äußerst wichtiges Ökosystem“ bezeichnet – insbesondere angesichts der weltweit hohen Belastung durch Atemwegserkrankungen. Die Abteilung für Infektionserreger in Brest arbeitet dabei eng mit dem französischen Nationalen Institut für Gesundheit und medizinische Forschung (Inserm) sowie weiteren Einrichtungen zusammen, um das enorme medizinische Potenzial des Mikrobioms zu erschließen.
„Jeder Mensch hat mit dem Mikrobiom zu tun“, erklärt Héry-Arnaud mit Blick auf das Zusammenspiel von Mikroorganismen und ihrem menschlichen Wirt, das wesentlich zur Gesundheit beiträgt. „Das Thema ist derzeit sehr aktuell, weil viele Menschen sich für den Zusammenhang zwischen den natürlichen Mikroben des menschlichen Körpers und ihrer positiven Wirkung auf die Gesundheit interessieren.“
Vielversprechend sind dabei sogenannte Mikrobiom-basierte Arzneimittel (Microbiome Medicinal Products, MMPs). Sie nutzen nützliche Mikroorganismen, um das natürliche mikrobielle Gleichgewicht des Körpers wiederherzustellen oder gezielt zu beeinflussen. Besonders bei der Vorbeugung von Infektionen könnten sie sehr wirksam sein, so Héry-Arnaud.
Sie war an Gesprächen in Brüssel über die Schaffung eines regulatorischen Rahmens für solche Therapien beteiligt, unter anderem über ihre Zusammenarbeit mit dem Pharmabiotic Research Institute (PRI), einem wichtigen Akteur auf diesem Gebiet. Nach Angaben der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) führt das Fehlen klarer Richtlinien für die Bewertung von MMPs außerhalb klinischer Studien derzeit zu Unsicherheiten, Uneinheitlichkeiten und möglichen Verzögerungen bei der Entwicklung neuer Produkte.
Wissenschaft verständlich machen und Vertrauen schaffen.
Die von der Europäischen Kommission geförderte Initiative „Science Comes to Town“ verbindet die drei Küstenstädte Brest, Kiel und Split. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Bürgern, Universitäten und Forschungseinrichtungen zu stärken und das Bewusstsein für Wissenschaft sowie die europäische Zusammenarbeit zu fördern.
Der Dialog mit der Öffentlichkeit spielt auch in Héry-Arnauds Mikrobiom-Forschung eine wichtige Rolle. Er bietet ihr die Möglichkeit, ihre Begeisterung für die Bakterienwelt des menschlichen Körpers weiterzugeben – sowohl für die nützlichen als auch für die krankheitserregenden Arten.
Die Autorin des populärwissenschaftlichen Buches „Ces microbes qui nous veulent du bien: une bactériologue explore notre univers microbien“ („Die Mikroben, die uns guttun: Eine Bakteriologin erkundet unsere mikrobielle Welt“) tritt regelmäßig in französischen Medien auf und engagiert sich aktiv für die Vermittlung wissenschaftlicher und medizinischer Forschung.
„Infektionskrankheiten und Mikroben haben mich schon immer fasziniert“, sagt Héry-Arnaud. Indem sie ihre Leidenschaft mit anderen teile, könne sie Wissenschaft verständlicher machen und Neugier wecken.
Brest sei ebenso wie die SCTT-Partnerstädte Kiel und Split besonders gut geeignet, die Bevölkerung einzubeziehen, da dort enge Gemeinschaften bestehen. „Durch die Lage am Meer sind wir vielleicht auch etwas offener. Und weil es kleinere Städte sind, erreicht man Menschen aller Altersgruppen leichter“, erklärt sie. „Auch meine Universität engagiert sich in diesem Bereich sehr stark.“
Darüber hinaus sieht Héry-Arnaud in SCTT eine Chance, junge Menschen für wissenschaftliche Berufe zu begeistern – gerade angesichts des Fachkräftemangels in vielen europäischen Ländern. Wenn sie Schülerinnen und Schülern die Welt der Mikroben näherbringt, sei das „etwas ganz Besonderes“. „Ich liebe diese Momente. Man erkennt das ganze Potenzial dieser zukünftigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.“
Vertrauen durch Transparenz
Nach Ansicht von Héry-Arnaud müssen Forschende nicht nur den Austausch mit der Gesellschaft suchen, sondern auch offen mit Unsicherheiten umgehen, wenn sie Vertrauen schaffen wollen.
„Unsere erste Verantwortung als Wissenschaftler besteht darin, zu sagen, wenn wir etwas nicht wissen“, betont sie. „Das fällt nicht immer leicht, aber die Öffentlichkeit muss Vertrauen in die Forschung und in die Medizin haben können.“
Ebenso wichtig sei es, wissenschaftlich belegte Ergebnisse sowie die strengen Verfahren klinischer Studien verständlich zu erklären. Nur so könne die Öffentlichkeit nachvollziehen, wie wissenschaftlicher Konsens entsteht.
Europas Vorreiterrolle beim Verständnis des Mikrobioms
Héry-Arnaud schreibt die vielversprechenden Fortschritte in der mikrobiologischen Forschung auch der Forschungsförderung und Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union zu.
„Wir haben in Europa das Glück, viele Gemeinsamkeiten zu haben – in unserer Forschungskultur, unserer Geschichte und unserer Begeisterung für Wissenschaft. Zudem gibt es zahlreiche Initiativen rund um das Mikrobiom“, sagt sie. „Europa gehört zusammen mit den USA zu den weltweit führenden Regionen, wenn es darum geht, die Komplexität des Mikrobioms zu verstehen und Wege zu finden, mit dieser Komplexität umzugehen.“
Neben seiner Pionierarbeit auf dem Gebiet des Mikrobioms sei Europa auch hervorragend positioniert, die internationale Zusammenarbeit bei Prävention und Behandlung von Krankheiten zu stärken. Gerade in einer Zeit, in der internationale Gesundheitsorganisationen unter Kürzungen von Hilfsgeldern leiden und die USA ihren Austritt aus der Weltgesundheitsorganisation angekündigt haben, komme Europas Führungsrolle besondere Bedeutung zu.
„Wir verfügen über ein starkes Forschungsökosystem und haben viel Erfahrung in der Zusammenarbeit mit anderen Ländern“, sagt Héry-Arnaud. Ihr Fazit lautet: „Wir sind gut organisiert und groß genug, um internationale Maßnahmen und Kooperationen wirksam zu unterstützen.“
Der Beitrag entstand im Auftrag von Science|Business. Die Organisation vernetzt politische Entscheidungsträger, Wissenschaft und Industrie durch Berichterstattung, Analysen und Veranstaltungen und ist Partner von SCTT. Zum Originalbeitrag: https://sciencebusiness.net/betting-bacteria-breakthrough
Joint Activities Gemeinsame Formate von Kiel, Brest und Split
Kontakt Projektleitung
Landeshauptstadt Kiel
Tim Logan & Janin Thies & Claudia Eulitz & Kerstin Großmann & Lina Nothmann & Jens Carstensen
sctt@kielregion.de
KielRegion GmbH
Jana Kärcher & Maria Poser-Wegener & Sophia Beukenhorst & Sünje Fock
sctt@kielregion.de
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Die nächsten Veranstaltungen
Bild: © Stiftung Schloss Eutin, Foto Catrin Eichinger
Im Spiegel der Antike
Führung zur Sonderausstellung
Samstag, 11. Juli 2026, 13.00 Uhr
Schloss Eutin, Schloßplatz 5, 23701 Eutin
Das Ausstellungsprojekt ist eine Kooperation der Stiftung Schloss Eutin mit der Antikensammlung Kiel. Ein Programm aus Vorträgen, Führungen und kreativen Workshops begleitet die Ausstellung.
IM SPIEGEL DER ANTIKE
8. Mai - 1. November
Schloss Eutin
Führung zur Sonderausstellung
Die Veranstaltung ist Partner von Science Comes to Town.
Ende ca. 14.00 Uhr
mit Eintritt
Bild: Live Art Club
Fossilien Fineline Art - Workshop
Wir entdecken echte Fossilien und zeichnen kreative Fineline-Kompositionen!
Samstag, 11. Juli 2026, 14.00 Uhr
Geologisches und Mineralogisches Museum, Ludewig-Meyn-Str. 12, 24118 Kiel
Mit Anmeldung per E-Mail: museum@ifg.uni-kiel.de.
Ende ca. 16.00 Uhr
Eintritt frei
Mit Anmeldung per E-Mail: museum@ifg.uni-kiel.de. Eine optionale Spende ist erwünscht.
Bild: © Stiftung Schloss Eutin, Foto Catrin Eichinger
Im Spiegel der Antike
Führung zur Sonderausstellung
Sonntag, 12. Juli 2026, 13.00 Uhr
Schloss Eutin, Schloßplatz 5, 23701 Eutin
Das Ausstellungsprojekt ist eine Kooperation der Stiftung Schloss Eutin mit der Antikensammlung Kiel. Ein Programm aus Vorträgen, Führungen und kreativen Workshops begleitet die Ausstellung.
IM SPIEGEL DER ANTIKE
8. Mai - 1. November
Schloss Eutin
Führung zur Sonderausstellung
Die Veranstaltung ist Partner von Science Comes to Town.
Ende ca. 14.00 Uhr
mit Eintritt
Snorkeling.City
Abtauchen direkt vor der Haustür
Für Kinder (ab 10 Jahre)Montag, 13. Juli 2026, 9.00 Uhr
GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, Wischhofstr. 1-3, 24148 Kiel
Die Veranstaltung ist Partner von Science Comes to Town
Abtauchen direkt vor der Haustür
Ende ca. 12.00 Uhr
Pro Kind wird ein Unkostenbeitrag von 5,00 Euro erhoben
Jetzt wird’s episch! Die Odyssee
Offener Lesekreis im Rahmen von “Science Comes to Town”
Montag, 13. Juli 2026, 17.00 Uhr
Universität Kiel, Olshausenstraße 80a, Olshausenstraße 80a, 24118 Kiel
24 Wochen lang bietet ein offener, wissenschaftlich begleiteter Lesekreis die Möglichkeit, die antike Vorlage näher kennen zu lernen. Die Veranstaltung richtet sich an alle , die sich bisher noch nicht mit der Odyssee beschäftigt haben und sich durch den Lesekreis mit dem Thema und der deutschen Übersetzung der Odyssee vertraut machen möchten - oder sich einfach für antike Literatur und die Arbeitsweise der Klassischen Philologie interessieren.
Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich! Ein Einstieg in den Lesekreis ist jederzeit möglich!
Die Veranstaltungsreihe ist Partner von Science Comes to Town.
Offener Lesekreis im Rahmen von “Science Comes to Town”
Ende ca. 19.00 Uhr
Eintritt frei
Snorkeling.City
Abtauchen direkt vor der Haustür
Für Kinder (ab 10 Jahre)Dienstag, 14. Juli 2026, 9.00 Uhr
GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, Wischhofstr. 1-3, 24148 Kiel
Die Veranstaltung ist Partner von Science Comes to Town
Abtauchen direkt vor der Haustür
Ende ca. 12.00 Uhr
Pro Kind wird ein Unkostenbeitrag von 5,00 Euro erhoben
Bild: Im Spiegel der Antike © Stiftung Schloss Eutin, Foto Catrin Eichinger
Achtung antik
Glanzstücke der Antikensammlung Kiel im Schloss Eutin | Familienführung zur Sonderausstellung
Für Kinder (ab 10 Jahre)Dienstag, 14. Juli 2026, 14.00 Uhr
Schloss Eutin, Schloßplatz 5, 23701 Eutin
Das Ausstellungsprojekt ist eine Kooperation der Stiftung Schloss Eutin mit der Antikensammlung Kiel. Ein Programm aus Vorträgen, Führungen und kreativen Workshops begleitet die Ausstellung.
IM SPIEGEL DER ANTIKE
8. Mai - 1. November
Schloss Eutin
Glanzstücke der Antikensammlung Kiel im Schloss Eutin
BeschreibungFamilienführung zur Sonderausstellung
Die Veranstaltung ist Partner von Science Comes to Town.
Glanzstücke der Antikensammlung Kiel im Schloss Eutin | Familienführung zur Sonderausstellung
Ende ca. 15.00 Uhr
mit Eintritt
Reihe Sprachkunst: Johannes Grave
Vortrag mit Johannes Grave auf Einladung des Präsidenten Dr. Arne Zerbst
Dienstag, 14. Juli 2026, 19.00 Uhr
Muthesius Kunsthochschule, Legienstraße 35, 24103 Kiel
Ende ca. 21.00 Uhr
Eintritt frei
Snorkeling.City
Abtauchen direkt vor der Haustür
Für Kinder (ab 10 Jahre)Mittwoch, 15. Juli 2026, 9.00 Uhr
GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, Wischhofstr. 1-3, 24148 Kiel
Die Veranstaltung ist Partner von Science Comes to Town
Abtauchen direkt vor der Haustür
Ende ca. 12.00 Uhr
Pro Kind wird ein Unkostenbeitrag von 5,00 Euro erhoben
Snorkeling.City
Abtauchen direkt vor der Haustür
Für Kinder (ab 10 Jahre)Donnerstag, 16. Juli 2026, 9.00 Uhr
GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, Wischhofstr. 1-3, 24148 Kiel
Die Veranstaltung ist Partner von Science Comes to Town
Abtauchen direkt vor der Haustür
Ende ca. 12.00 Uhr
Pro Kind wird ein Unkostenbeitrag von 5,00 Euro erhoben
Bild: Wikimedia Commons (Trifonneke, CC BY-SA 4.0)
Zeus und die Achterbahn. Darstellungen des klassischen Griechenlands in Themenparks
Vortrag von Prof. Dr. Filippo Carlà-Uhink (Potsdam)
Donnerstag, 16. Juli 2026, 18.30 Uhr
Seeburg | Kegelbahn, Düsternbrooker Weg 2, 24105 Kiel
Die Veranstaltung ist Partner von Science Comes to Town.
Ende ca. 20.00 Uhr
Eintritt frei
Snorkeling.City
Abtauchen direkt vor der Haustür
Für Kinder (ab 10 Jahre)Freitag, 17. Juli 2026, 9.00 Uhr
GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, Wischhofstr. 1-3, 24148 Kiel
Die Veranstaltung ist Partner von Science Comes to Town
Abtauchen direkt vor der Haustür
Ende ca. 12.00 Uhr
Pro Kind wird ein Unkostenbeitrag von 5,00 Euro erhoben
Ausstellungen
Dauerausstellung des Geologischen und Mineralogischen Museums der Universität Kiel
Minerale, Gesteine, Meteoriten und Fossilien dokumentieren den Aufbau und die Entwicklung der Erde und der Lebewesen.
Geologisches und Mineralogisches Museum, Ludewig-Meyn-Str. 12, 24118 Kiel
Ausstellung vom 5. Januar 2026 bis 19. Dezember 2026
Öffnungszeiten:
Mo-Fr: 9-16 Uhr
Sa: 12-16 Uhr
Sonntags und Feiertags geschlossen
Die Veranstaltung ist Partner von Science Comes to Town.
Minerale, Gesteine, Meteoriten und Fossilien dokumentieren den Aufbau und die Entwicklung der Erde und der Lebewesen.
Mythos und Moderne: Das Asklepios-Heiligtum von Kos als Virtual Reality, deutsch
Kann ein Heiligtum nicht eines, sondern viele sein? Besuchen Sie die Virtual-Reality-Ausstellung, finden Sie es heraus!
Seeburg | Bootshallen an der Kiellinie, Düsternbrooker Weg 2, 24103 Kiel
Ausstellung vom 30. Mai 2026 bis 16. August 2026
Um diese Fragen zu beantworten, wurde ein antikes Heiligtum digital nachgebaut und mithilfe von Game Technology animiert. Die projekteigene Ausstellung in der Kieler Seeburg präsentiert dieses Modell vom 30. Mai bis zum 16. August 2026, Samstag und Sonntag von 10 bis 16 Uhr, als kostenlose Virtual-Reality-Erfahrung für alle Interessierten. Zusätzlich gibt die Projektleiterin während der Kieler Woche am Donnerstag, dem 25.06., von 12:30 bis 14:00 Uhr eine kurze Einführung in das Thema und lädt anschließend zu einer Führung durch die Ausstellung ein.
Mit Beteiligung durch:
Kunsthalle zu Kiel, Antikensammlung
Digital Learning Campus Kiel
Die Veranstaltung ist Partner von Science Comes to Town.
Dauerausstellung „Kieler.Zeit.Räume. im Nationalsozialismus“
In unserer Dauerausstellung "Kieler.Zeit.Räume. im Nationalsozialismus" erzählen wir anhand von neun Kieler Orten die Geschichte der Stadt im Nationalsozialismus.
Stadtgeschichte hoch 3, Hopfenstraße 30, 24103 Kiel
Ausstellung vom 13. März 2026 bis 31. Mai 2029
Historische Dokumente wie Karten, Fotos, Verfolgungsakten und Zeitungen geben Einblicke in die Zeit. Entwickelt wurde die Ausstellung zusammen mit Initiativen und Vereinen wie dem Verband Deutscher Sinti und Roma e. V. - Landesverband Schleswig-Holstein und dem Kieler Beirat für Menschen mit Behinderung.
Die Ausstellung erzählt keine fertige Geschichte. Auch du bist gefragt! Du kannst mitforschen, Fragen stellen und Kieler Stadtgeschichte aktiv gestalten.
In unserer Dauerausstellung "Kieler.Zeit.Räume. im Nationalsozialismus" erzählen wir anhand von neun Kieler Orten die Geschichte der Stadt im Nationalsozialismus.
Waterkant Zukunftsausstellung
Die Waterkant Ausstellung macht Zukunft erlebbar!
Waterkant Festival Gelände, Schusterkrug 25, 24159 Kiel
Ausstellung vom 7. Juni 2026 bis 30. September 2026
1Auf unserem interaktiven Playground präsentieren innovative Startups und kreative Projekte aus Schleswig-Holstein ihre Ideen, Prototypen und Lösungsvorschläge für eine bessere Zukunft. Hier kannst du neueste Technologien ausprobieren, inspirierende Visionen entdecken und selbst aktiv werden.
Von Robotic, Künstlicher Intelligenz und digitaler Kunst bis hin zu Nachhaltigkeit, Demokratie, Unternehmertun in Schleswig-Holstein und neuen Materialien udn Gesuchdheit – in der Ausstellung findest du spannende Themen, die zum Nachdenken und Mitgestalten einladen. Lass dich von kreativen Köpfen inspirieren, teste innovative Produkte und erlebe, wie Zukunft gestaltet wird.
Das Motto „What if…? – Was wäre wenn…?“ regt dazu an, groß zu denken und neue Perspektiven einzunehmen. Wie könnte unsere Gesellschaft aussehen, wenn mutige Ideen bereits Realität wären? Welche Rolle spielen Technologie, Kunst oder Nachhaltigkeit in der Welt von morgen?
Komm vorbei und lass dich inspirieren wie die Zukunft von morgen aussieht!!
Juni – September | Jeden Samstag & Sonntag | 11 – 19 Uhr
Die Waterkant Zukunftsausstellung ist Partner von Science Comes to Town.
Schmetterlingsschau
Freifliegende Schmetterlinge sind in all ihren Lebensphasen in der vielfältigen tropischen Pflanzenwelt zu bestaunen
Botanischer Garten Kiel, Am Botanischen Garten 1-9, 24118 Kiel
Ausstellung vom 24. Juni 2026 bis 23. September 2026
In unserer eigens eingerichteten Tropenhalle präsentieren wir Ihnen während der gesamten Ausstellung bis zu 60 verschiedene, farbenprächtige Arten – natürlich frei-fliegend! Bestaunen Sie den vollständigen Entwicklungszyklus vom Ei über die Raupe und Puppe bis zum ausgewachsenen Falter – ein Wunderwerk der Natur!
Fachkundige Betreuer*innen stehen Ihnen für Ihre Fragen gerne zur Verfügung.
Wann? Täglich von 9:30 bis 17:30 Uhr, letzter Einlass 17:00 Uhr
Diese Veranstaltung ist Partner von Science Comes to Town.
Willkommen im Open Science Land
Ausstellung in der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft Drei Etagen, mehrere Stationen, ein Reiseführer durch offene Forschung: Die Ausstellung „Expedition Open-Science-Land“ lädt dazu ein, Open-Science-Praktiken in der Wirtschaftsforschung entlang einer klaren Route kennenzulernen.
ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, Düsternbrooker Weg 120, 24105 Kiel
Ausstellung vom 16. Februar 2026 bis 31. Dezember 2026
Die Ausstellung „Expedition ins Open-Science-Land“ ist als Reiseführer aufgebaut. Sie bietet zunächst Orientierung zur „Geografie“ des Open-Science-Lands und führt anschließend zu ausgewählten Orten, an denen konkrete Praktiken sichtbar werden.
Die Route gliedert sich in drei Regionen – Planung, Dokumentation und Verbreitung – und macht damit Stationen entlang des Forschungsprozesses zugänglich. Wer unterwegs ist, trifft unter anderem auf das „Grand Hotel Registrarium“, den „Marktplatz der Forschungsschätze“, die Open-Access-Bibliothek oder die „Brücke des offenen Dialogs“ zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Am Ende der Strecke lädt eine Reflexions-Oase dazu ein, Potenziale und Hürden von Open Science in der eigenen Praxis einzuordnen.
Weitere Informationen: www.expedition-open-science.org
Praktische Informationen für Ausstellungsbesucher:innen
Adresse:
ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft
Düsternbrooker Weg 120
24105 Kiel
genaue Öffnungszeiten: siehe Lernort Kiel - ZBW
Die Ausstellung ist Partner von Science Comes to Town.
Ausstellung in der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft
Drei Etagen, mehrere Stationen, ein Reiseführer durch offene Forschung: Die Ausstellung „Expedition Open-Science-Land“ lädt dazu ein, Open-Science-Praktiken in der Wirtschaftsforschung entlang einer klaren Route kennenzulernen.
Dauerausstellungen Zoologisches Museum Kiel
Museumsgäste erwartet ein breites Spektrum an Dauerausstellungen
Zoologisches Museum, Hegewischstraße 3, 24105 Kiel
Ausstellung vom 1. Januar 2026 bis 31. Dezember 2026
Wale in Schleswig-Holstein präsentiert mit 12 Originalskeletten die artenreichste Wal-Ausstellung in Deutschland. Das größte Exemplar ist das 14 Meter lange und 1,5 Tonnen schwere Skelett eines Pottwalbullen.
Tiefsee ist eine Kooperationsausstellung mit GEOMAR. Weltweit einzigartige Originalobjekte aus der Tiefe zeigen die geheimnisvollste Region der Erde in neuem Licht. Besonders attraktiv: Der 3 m große Riesentintenfisch Architeuthis.
Der Exzellenzcluster Ozean der Zukunft präsentiert mit Gerätemodellen und interaktiven Darstellungen aktuelle Themen der modernen Kieler Meeresforschung.
Öffnungszeiten:
Montags geschlossen
Di – Fr 09 – 17 Uhr
Sa 10 – 17 Uhr
So 12 – 16 Uhr
Feiertage außer Montags 12 – 16 Uhr
Die Ausstellungen sind Partner von Science Comes to Town.
Eintritt: Der Eintritt kostet für Erwachsene 8 € und ermäßigt 5 €; Familientageskarte 20 €, Jahreskarte 70 €. Für Kiel-Pass-Inhaber*innen, Geflüchtete, Biologiestudierende sowie Geringverdienende mit Nachweis ist der Eintritt frei.
Mehr über die Städte und Regionen Kiel, Brest und Split
Alle Projektpartner*innen auf einen Blick:
- Campus Business Box e.V.
- Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
- CINEMARE Meeresfilmfestival
- CITTI-PARK Kiel
- Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
- Duale Hochschule Schleswig-Holstein
- Europa Union Schleswig-Holstein
- GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
- GREEN SCREEN Naturfilmfestival
- HAW Kiel
- Investitionsbank Schleswig-Holstein
- IPN - Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik
- Industrie- und Handelskammer Kiel
- Kiel Institut für Weltwirtschaft
- Kiel Marketing e.V.
- Kieler Wirtschaftsförderung (KiWi)
- KielRegion GmbH
- Landeshauptstadt Kiel
- Staatskanzlei Schleswig-Holstein
- Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie
- Muthesius Kunsthochschule Kiel
- Schleswig-Holsteinische Universitäts-Gesellschaft
- Stiftung Jugend forscht e.V. (Jugend forscht e.V.)
- The Bay Areas e.V.
- Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
- Wissenschaftszentrum Kiel
- ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft
- ADEUPa, Agence d‘Urbanisme de Brest-Bretagne
- Biotech Santé Bretagne
- Brest Métropole
- Brest‘aim (Océanopolis)
- Brest Surf Film Festival
- Bretagne Développement Innovation
- Bretagne Vivante
- Centre Hospitalier Universitaire de Brest
- Chambre de Commerce et d‘Industrie du Finistère / World Trade Center Brest
- Conservatoire Botanique National de Brest
- Côte Ouest
- Eau Du Ponant
- EPAGA - Bassin versant du fleuve de l‘Aulne et de l‘Hyères
- IFREMER - Institut Français de Recherche pour l‘Exploitation de la Mer
- IMT Atlantique
- Labocéa
- Le Fourneau
- Les Ateliers des Capucins
- Pays de Morlaix - Blue Valley
- Petits Débrouillards
- Pôle Mer Bretagne Atlantique
- Syndicat de Bassin de L‘Elorn
- Technopôle Brest-Iroise
- Université de Bretagne Occidentale
- Ville de Brest
- Watch the Sea
- Center of Excellence of the Split-Dalmatia County
- Fotoklub Split
- Grad Split
- Institute for Adriatic Crops and Karst Reclamation
- Kino Klub Split
- Institute of Oceanography & Fisheries
- Marko Marulic City Library Split
- Sailing Club Zenta Split
- Society of Technical Culture of the City of Split
- The University of Split
- Association for Robotics "Inovatic"
- NORD University
- Science Business Publishing
- University of Algarve
- University of Gdansk
- University of Malta
- Parthenope Univ of Naples
Über Science Comes to Town
Der Aufruf Science Comes to Town baut auf der vorherigen Initiative „European City of Science“ auf, die alle zwei Jahre eine europäische Stadt zur Wissenschaftshauptstadt ernannte. Die letzte European City of Science war 2024 Katowice (Polen). Die Initiative trägt zum Europäischen Forschungsraum und zum Pakt für Forschung und Innovation (F&I) in Europa bei, die die Bedeutung sozialer Verantwortung sowie die aktive Beteiligung von Bürger*innen und der Gesellschaft an Forschung und Innovation (F&I) hervorheben.
Gefördert durch die Europäische Union. Die geäußerten Ansichten und Meinungen liegen ausschließlich in der Verantwortung der Autorinnen und Autoren und spiegeln nicht notwendigerweise die der Europäischen Union oder der European Research Executive Agency wider. Weder die Europäische Union noch die Bewilligungsbehörde können für diese verantwortlich gemacht werden.






