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Wissenschaft erklären lernen

07.02.2019

Uni Kiel verleiht die ersten Zertifikate für Wissenschaftskommunikation

Museen, Ausstellungen, Dokumentarfilme, Erklärvideos, öffentliche Vorträge und Diskussionen sind Formate, die Wissenschaft kommunizieren. Die Schwierigkeit für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler liegt häufig darin, ihre teilweise komplexen Forschungsinhalte so aufzubereiten, dass auch fachfremde Zielgruppen diese verstehen können.

Studierende sowie Doktorandinnen und Doktoranden an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) können in einem vom Zentrum für Schlüsselqualifikationen (ZfS) und dem Graduiertenzentrum (GZ) entwickelten Programm lernen, wie erfolgreiche Wissenschaftskommunikation funktioniert und wie sie verantwortlich mit dem Wissenstransfer in die Gesellschaft umgehen sollten. Zurzeit durchlaufen sieben Doktorandinnen und Doktoranden sowie 15 Studierende das qualifizierungsstufen- und fächerübergreifende Programm, das deutschlandweit in seiner Charakteristik einmalig ist.

Am Mittwoch, 6. Februar, konnten Professorin Ilka Parchmann, CAU-Vizepräsidentin für Wissenschaftskommunikation, und Professorin Karin Schwarz, CAU-Vizepräsidentin für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, die ersten Zertifikate Wissenschaftskommunikation an Annika Fediuk, Doktorandin in der Angewandten Geophysik, und Mirco Mührenberg, Masterstudent der Soziologie und der Politikwissenschaft, überreichen.

Anlässlich der Verleihung sagte Parchmann: „Wissenschaftskommunikation nimmt einen immer größeren und wichtigen Teil im wissenschaftlichen Alltag ein“. Daher sei es wichtig, jungen Studierenden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern frühzeitig in ihrer Karriere die nötigen Kompetenzen mit auf den Weg zu geben, um nach der wissenschaftlichen Qualifizierung eigenständig Themen erfolgreich kommunizieren zu können.

„In unserem zwei- bis dreijährigen Zertifikatsprogramm lernen die Teilnehmenden, wie gute Wissenschaftskommunikation funktioniert. Neben dem theoretischen Einführungsmodul haben wir bei der Konzeption des Programms besonderen Wert auf eine große Praxisnähe gelegt“, so Parchmann weiter.


Zur Langfassung der Meldung auf uni-kiel.de

 

Weitere Informationen:

Informationen zum Zertifikatsprogramm auf dem Webauftritt des Graduiertenzentrums
Informationen zum Schwerpunkt Wissenschaftskommunikation auf dem Webauftritt des Zentrums für Schlüsselqualifikationen


 

 

Kopfbild: Landeshauptstadt Kiel / Kerstin Dronske
Fotos rechts: Jürgen Haacks / Uni Kiel