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Kieler Studie analysiert AfD-Erfolg bei der letzten Bundestagswahl

12.02.2019

Stimmenzuwächse durch Mobilisierung von Nichtwählerinnen und Nichtwählern

2019 ist ein wichtiges Wahljahr. Im Mai finden die Europawahl und die Wahl zur Bremer Bürgerschaft sowie Kommunalwahlen in neun Bundesländern statt. Am 1. September wählen die Bürgerinnen und Bürger in Brandenburg und Sachsen ihren Landtag neu. Am 27. Oktober bekommt schließlich Thüringen ein neues Landesparlament. Mit Spannung erwarten politische Beobachterinnen und Beobachter, welche Ergebnisse die „Die Alternative für Deutschland“ (AfD) erzielen wird.

Hinweise darauf, welche Bürgerinnen und Bürger die AfD bei der letzten Bundestagswahl wählten und warum sie dies taten, liefert jetzt eine Studie des Politikwissenschaftlers Professor Christian Martin vom Arbeitsbereich vergleichende Politikwissenschaft am Institut für Sozialwissenschaften der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Sie wird publiziert in der Politischen Vierteljahresschrift (PVS).

„Dass die AfD mit nunmehr 92 Mitgliedern im Bundestag sitzt, markiert eine neue Phase in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Das wirft natürlich die Frage auf, wie es dazu gekommen ist, wo dieser Umschwung stattgefunden hat und was das für die Entwicklung der Demokratie in Deutschland bedeutet“, skizziert Martin sein Forschungsinteresse.

Warum also war die AfD so erfolgreich bei der vergangenen Bundestagswahl und konnte zur dritten parlamentarischen Kraft im Land aufsteigen? Um diese Fragen zu beantworten, untersuchte Martin verschiedene sozio-ökonomische Datenquellen, die räumliche Verortung und Einstellungsmuster von AfD-Wählerinnen und -Wählern.

 

Zur Langfassung der Meldung auf www.uni-kiel.de
Link zur Studie

 

 

Kopfbild: Landeshauptstadt Kiel / Kerstin Dronske