Exzellenzcluster

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Exzellenzcluster

In Kiel arbeiten universitäre und außeruniversitäre Institutionen seit Jahren eng in sogenannten Exzellenzclustern zusammen. 2019 nahmen zwei neue Exzellenzcluster ihre Arbeit auf: „Präzisionsmedizin für chronische Entzündungserkrankungen“ und „ROOTS – Konnektivität von Gesellschaft, Umwelt und Kultur in vergangenen Welten“. 

Die Verbünde ermöglichen es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, in einzigartiger Weise und Breite interdisziplinär zu forschen. Gefördert werden sie als universitäre Spitzenforschung durch Bund und Länder.

Neben der Christian-Albrechts-Universität (CAU) sind weitere Kieler Institutionen eingebunden, darunter das GEOMAR, das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, die Muthesius Kunsthochschule und das Institut für Weltwirtschaft.

Das erste Förderprogramm, die "Exzellenzinitiative", startete 2005. Seit 2019 läuft das Folgeprogramm, die "Exzellenzstrategie".  

Exzellenzstrategie (2019-2026)

Bild von Wissenschaftlern und technischen Geräten
Technik für die Präzisionsmedizin
Bild von Seebohrung
Paläoumforschung: Seebohrung

Cluster "Präzisionsmedizin für chronische Entzündungserkrankungen": Forscherinnen und Forscher aus Grundlagenwissenschaft und Klinik arbeiten in diesem Cluster eng zusammen, um chronisch entzündlichen Erkrankungen schneller zu diagnostizieren und Therapien zu entwickeln. Der Verbund setzt die Arbeit des Exzellenzclusters „Entzündungen an Grenzflächen“ fort. Die Ergebnisse sollen der Krankenversorgung zugute kommen.  Mehr Infos


Cluster "ROOTS - Konnektivität von Gesellschaft, Umwelt und Kultur in vergangenen Welten": Forschende aus Archäologie, Geistes- und Lebenswissenschaften untersuchen in „ROOTS“ die Umwelt-Gesellschaft-Beziehungen vergangener Zeiten. Welche Ereignisse und Prozesse haben die menschliche Entwicklung geprägt? Was können wir für den Umgang mit Krisen daraus lernen? Mehr Infos 

 

Bewerbung als Exzellenzuniversität

Mit den Clustern „Präzisionsmedizin“ und „ROOTS“ hat die CAU die Voraussetzung erfüllt, sich für den Titel einer „Exzellenzuniversität“ zu bewerben. Im Dezember 2018 hat sie ihren Antrag mit dem Titel „Kiel University Interfaces“  eingereicht. Darin beschreibt die Kieler Universität, wie sie inter- und transdisziplinäre Forschung, Lehre und Transfer in Zukunft gestalten will. Der Ansatz basiert auf einem aufgeschlossenen Dialog, der Zusammenarbeit der Fächer und auf Kooperationen mit Gesellschaft, Politik und Wirtschaft und strategischen Partnern.   

Exzellenzinitiative (2005-2017)

Cluster "Ozean der Zukunft": Der Forschungsverbund geht geologischen und klimatischen Veränderungen auf den Grund und beantwortet Fragen zu einem nachhaltigen Umgang mit den Meeren und seinen Ressourcen. „Ozean der Zukunft“ bleibt auch weiterhin Forschungsschwerpunkt in Kiel. Mehr Infos

Cluster "Entzündungen an Grenzflächen": Die Entzündungsforschung vereint Mediziner aus Kiel und Lübeck, Evolutionsbiologen und Kommunikationsdesigner mit dem Ziel, Entzündungsvorgänge an Grenzflächen zu verstehen, zu beschreiben und zu bekämpfen. Der Cluster „Entzündungen an Grenzflächen" findet nun seine Fortsetzung im Cluster „Präzisionsmedizin für chronische Entzündungserkrankungen". Mehr Infos

Cluster "Graduiertenschule Human Development in Landscapes": Die Graduiertenschule betrat Neuland in der Archäologie und bildet Expertinnen und Experten aus, die sich mit den Wechselwirkungen von Umwelt und menschlichem Denken, Handeln und Zusammenleben befassen. Mehr Infos



Kopfbild: Ronald Frommann / Uni Kiel
Fotos oben (von oben): Oliver Franke, IKMB; Professor Ingmar Unkel
Fotos unten: Michael Schneider, FS METEOR;
Jürgen Haacks / Uni Kiel; Jürgen Haacks / Uni Kiel; Bettina Schulz Paulsson / Graduate School Human Development in Landscapes