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Die nächsten Veranstaltungen

 

Alternative Räume. Das antike Heiligtum abseits ritualisierter Kulthandlungen

Ringvorlesung des Instituts für Klassische Altertumskunde, Universität Kiel

Donnerstag, 22. Januar 2026, 18.30 Uhr

Audimax der CAU, Christian-Albrechts-Platz 2

Die Ringvorlesung beschäftigt sich mit antiken griechischen und römischen Heiligtümern. Sie konzentriert sich auf die Frage, wie Raum nicht einfach nur gegeben ist, sondern erst durch die Kombination von Landschaft, Baukörpern und Handlungen entsteht. Statt Gebäude, Menschen und Rituale getrennt zu betrachten, rückt sie das Zusammenspiel von Architektur und sozialem Leben in den Mittelpunkt. Dabei werden nicht nur die Tempel selbst und Opferhandlungen berücksichtigt - sie stehen normalerweise im Zentrum des Interesses. Es geht gezielt um wenig beachtete Strukturen, Wohn- und Arbeitsbereiche des Kultpersonals sowie die Rolle von alltäglichem Betrieb und wirtschaftlichen Aktivitäten. Wissenschaftlerinnen aus Archäologie, Ägyptologie, Geschichte und Philologie zeigen auf diese Weise alternative Räume am Ort des jeweiligen Heiligtums auf.

30.10.2025
Alles unter Kontrolle? Wo Tempelwächter das Sagen haben…
Prof. Dr. Ulrike Egelhaaf-Gaiser (Göttingen)

11.12.2025
„Manhattan in der Wüste“. Die griechisch-römischen Siedlungen von Tuna el-Gebel/Hermopolis Magna
Dr. Mélanie Flossmann-Schütze (München)

15.01.2026
Jenseits des Tempels. Neue Einblicke in Temenos und Territorium des Artemisions von Ephesos
Dr. Lilli Zabrana (Wien)

22.01.2026
Verborgene Wege. Hinter den Kulissen des Asklepieions von Pergamon
PD Dr. Asja Müller (Kiel)

29.01.2026
Zwischen Kult und Kontrolle. Alltag in Heiligtümern im hellenistischen und kaiserzeitlichen Griechenland und Kleinasien
Prof. Dr. Kaja Harter-Uibopuu (Hamburg)

05.02.2026
Heiligtümer im Wirtschaftsraum. Kleine Sakralorte in der Palmyrene als Orte wirtschaftlicher Aushandlungsprozesse
Dr. Katharina Rieger (Graz)

12.02.2026
Sacrum et Mercatura. Mater Magna zwischen Religion und Ökonomie im antiken Rom
Dr. Asuman Lätzer-Lasar (Marburg)

Veranstaltet durch: Institut für Klassische Altertumskunde 
Die Veranstaltungsreihe ist Partner von Science Comes to Town.

Ringvorlesung des Instituts für Klassische Altertumskunde, Universität Kiel

Ende ca. 20.00 Uhr

Eintritt frei

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Mit Predigt und Schwert – Mission und Christianisierung im Ostseeraum

Vortrag von Prof. Dr. Oliver Auge

Donnerstag, 22. Januar 2026, 19.00 Uhr

Bürgerhaus, Am Markt 3

Der bebilderte Vortrag bietet einen weitgespannten Überblick von den ersten Missionsschritten des Hl. Ansgar in Dänemark bis zur Schlacht von Tannenberg, die der Deutsche Orden 1410 im Kampf gegen Polen-Litauen verlor. Es wird deutlich, dass die Christianisierung im Ostseeraum regelmäßig ein kriegerisches Unterfangen war, weswegen auch von der sog. Schwertmission gesprochen wird.

Die Veranstaltung ist Partner von Science Comes to Town.

Ende ca. 21.00 Uhr

Eintritt zu den Vorträgen für Mitglieder aller Sektionen der Schleswig-Holsteinischen Universitäts-Gesellschaft frei! Eintritt für Nichtmitglieder: 6,00 Euro / Schüler, Studenten und Azubis frei

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Von Thorshämmern und Runen: Graphische Zeichen und Symbole in der modernen Wikingerszene und deren historische Hintergründe

Vortrag von Prof. Dr. Alexandra Pesch

Donnerstag, 22. Januar 2026, 20.00 Uhr

Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie, August-Thienemann-Str. 2

Thorshämmer, Runen und andere Symbole aus der Wikingerzeit erfreuen sich heute großer Beliebtheit – doch ihre Verwendung in der modernen „Wikingerszene" wirft viele Fragen auf. Prof. Dr. Alexandra Pesch, außerplanmäßige Professorin an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und Wissenschaftlerin am Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie (ZBSA), ist Expertin für Symbolforschung und die Bildsprache nordeuropäischer Völker. Der Vortrag stellt einschlägige Symbole, graphische Zeichen und Runen vor und fragt nach den aus der archäologischen Bildforschung rekonstruierten historischen Hintergründen. Dabei wird auch der Frage nachgegangen, wie diese Zeichen heute rezipiert und zum Teil auch missbraucht werden. Was bedeuteten Thorshämmer, Runen und andere Symbole ursprünglich in ihrem historischen Kontext, und wie unterscheidet sich dies von ihrer heutigen Verwendung? Ein kritischer Blick auf die moderne Aneignung frühmittelalterlicher Symbolik.

Die Veranstaltung ist Partner von Science Comes to Town.

Ende ca. 22.00 Uhr

Eintritt zu den Vorträgen für Mitglieder aller Sektionen der Schleswig-Holsteinischen Universitäts-Gesellschaft frei! Eintritt für Nichtmitglieder: 6,00 Euro / Schüler, Studenten und Azubis frei

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150. Geburtstag von Otto Diels. Festsymposium an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Spannende Vorträge anlässlich des 150. Geburtstags von Otto Diels

Freitag, 23. Januar 2026, 10.00 Uhr

Otto-Hahn-Hörsaal, Otto-Hahn-Platz 2

Anlässlich des 150. Geburtstags von Otto Diels organisiert das Otto Diels-Institut für Organische Chemie am 23.01.2026 ein Festsymposium. Neben einem Vortrag zu den Erinnerungen an Otto Diels durch Dr. Jochen Scharrenberg, den Ehemann der verstorbenen Enkelin Otto Diels, werden drei Doktoranden aus den jeweiligen Arbeitskreisen (Staubitz, van Gemmeren, Lindhorst) Fachvorträge zu ihren Promotionsvorhaben halten.Den Höhepunkt der Veranstaltung bildet der Gastvortrag von Prof. Dr. Robert Francke, einem renommierten Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Katalyse LIKAT, in Rostock.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Forschungsschwerpunkt KiNSIS – Kiel Nano Surface and Interface Science und mit Unterstützung durch die GDCh - Gesellschaft deutscher Chemiker.

Die Veranstaltung ist Partner von Science Comes to Town.

Ende ca. 16.00 Uhr

Eintritt frei

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Making Gottorf. Herzog Adolf I. von Schleswig und Holstein und die Anfänge der Gottorfer im 16. Jahrhundert

Tagung mit Podiumsdiskussion

Freitag, 23. Januar 2026, 12.00 Uhr

Kulturspeicher | Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek, Am Wall 47-51

Die Abteilung Regionalgeschichte der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und die Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf laden vom 23. bis 25. Januar 2026 zur publikumsoffenen wissenschaftlichen Tagung in die Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek ein.

Im Fokus steht Herzog Adolf I. von Schleswig und Holstein, Gründer der Gottorfer Linie und prägende Figur der Landesgeschichte. Die Veranstaltung widmet sich erstmals in breiter Perspektive dieser zentralen Persönlichkeit und ihrem nachhaltigen Wirken – von der Verwaltungsreform über Schlossbauten bis zur kulturellen Förderung.

Highlight ist ein abendliches Podium zur Zukunft des Kieler Schlosses und des Gottorfer Erbes. Die Tagung richtet sich an Fachexpert*innen und eine breite historisch interessierte Öffentlichkeit.

Gefördert durch die Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein.
Die Veranstaltung ist Partner von Science Comes to Town, Co-Funded durch die Europäische Union.

Ende ca. 19.00 Uhr

Eintritt frei

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Bild: Margo_Alexa – stock.adobe.com

Ambiguitätstoleranz als Schlüsselkompetenz in Religion und Gesellschaft

digitale Ringvorlesung

Montag, 26. Januar 2026, 18.15 Uhr

Zoom

Es geht um Ambiguitätstoleranz in Religion und Gesellschaft – ein Thema, das direkt in die aktuellen Fragen, Herausforderungen und Konflikte unserer Zeit hineinführt.

Ambiguität, also die Erfahrung von Mehrdeutigkeit, Widersprüchlichkeit und Unschärfe, ist eine Alltagserfahrung heute. Die Fähigkeit, damit konstruktiv umzugehen, brauchen wir heute mit wachsender Polarisierung, vereinfachenden Antworten und zunehmendem Extremismus dringender denn je

Und gleichzeitig braucht es angesichts von Fake News und Relativierung von Wahrheiten auch Klarheit und Eindeutigkeit braucht – etwa bei der Verteidigung demokratischer Werte und Menschenrechte.

Die Ringvorlesung nimmt Ambiguität und Ambiguitätstoleranz aus der Perspektive unterschiedlicher theologischer Disziplinen, der Religionswissenschaft sowie aus Sicht von Pädagogik, Sozial- und Medienwissenschaften in den Blick.

Gefragt wird, wie diese Disziplinen mit Ambiguitäten umgehen, welche Chancen, aber auch welche Gefahren mit ihnen verbunden sind – und wie Ambiguitätstoleranz in Religion und Gesellschaft gestärkt werden kann.

Unter https://uni-kiel.zoom-x.de/j/69466578635  kann man sich ohne Anmeldung dazuschalten. Auch die Teilnahme an einzelnen Terminen ist möglich. 

Ende ca. 19.45 Uhr

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Ausstellungen


Expedition Weltmeere

Ausstellung in der Bundeskunsthalle, Bonn

Bundeskunsthalle, Helmut-Kohl-Allee 4

Ausstellung vom 2. Oktober 2025 bis 6. April 2026

Die Weltmeere gelten als der Ursprung allen Lebens auf der Erde. Sie sind das größte zusammenhängende Ökosystem auf unserem Planeten und Lebensraum für geschätzt mehr als 2 Millionen Arten. Sie bieten Rohstoffe, Energie, Nahrung, Transportwege und funktionieren als Klimaregulator und Produzent von mehr als 50 % des Sauerstoffs in unserer Atmosphäre. Und obwohl sie etwa 70 % der Erdoberfläche bedecken, wissen wir mehr über die Oberflächen von Mond und Mars als über die Weltmeere, deren Tiefen lediglich zu 5 % erforscht sind.

Die kulturhistorische und immersive Ausstellung beleuchtet nicht nur die „oberflächliche“ Beziehung zwischen Mensch und Meer, sondern taucht auch in die geheimnisvollen submarinen Gefilde ein. Im Mittelpunkt stehen das lustvolle Erforschen und Erkunden unterschiedlicher Facetten der maritimen Welten sowie deren Transformationsprozesse. Wir heben die Schönheit der rätselhaften Lebensräume unter Wasser hervor und weisen gleichzeitig hin auf ihre Bedrohung durch Verschmutzung, Lärm, Übernutzung mariner Ressourcen und den vom Menschen verursachten Klimawandel.

Doch die Weltmeere waren auch immer – spätestens seit dem Beginn der Globalisierung im 15. Jahrhundert – ein umkämpfter Wirtschaftsraum sowie eine lebendige Transferzone für Menschen, Waren und Ideen. Nicht fehlen darf schließlich die Vorstellung von Weltmeeren als imaginären Räumen, die Sehnsüchte weckten, Fantasie anregten, aber auch Ängste schürten. Neben naturwissenschaftlichen Objekten erzählen technische und wissenschaftliche Geräte von der heutigen Erforschung der Weltmeere, während historische und zeitgenössische künstlerische Positionen ihre Bedeutung als Quelle der Inspiration und Kreativität vor Augen führen.

Eine Kooperation der Bundeskunsthalle mit GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel.
Die Veranstaltung ist Partner von Science Comes to Town.

Eintritt: Tageskarte Ermöglicht den Eintritt in alle Ausstellungen zu diesen Preisen: Einzelkarte 13 € Einzelkarte ermäßigt 6,50 € Gruppenkarte 10,40 € ab 10 Personen p.P. Happy-Hour-Ticket (1 Stunde vor Schließung) 7 €

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Ab 16. Februar 2026Willkommen im Open Science Land

Ausstellung in der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft Drei Etagen, mehrere Stationen, ein Reiseführer durch offene Forschung: Die Ausstellung „Expedition Open-Science-Land“ lädt dazu ein, Open-Science-Praktiken in der Wirtschaftsforschung entlang einer klaren Route kennenzulernen.

ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, Düsternbrooker Weg 120

Ausstellung vom 16. Februar 2026 bis 31. Dezember 2026

Offenheit und Transparenz werden in der Wirtschaftsforschung wichtiger, nicht zuletzt, weil Ergebnisse nachvollziehbar und für weitere Forschung, Politik, Unternehmen und Institutionen nutzbar sein sollen. Gleichzeitig rückt die Frage der Reproduzierbarkeit stärker in den Fokus. Open Science setzt hier an: Wer Daten, Methoden und Materialien offenlegt, erleichtert die Prüfung von Ergebnissen und stärkt die Integrität wissenschaftlicher Arbeit.

Die Ausstellung „Expedition ins Open-Science-Land“ ist als Reiseführer aufgebaut. Sie bietet zunächst Orientierung zur „Geografie“ des Open-Science-Lands und führt anschließend zu ausgewählten Orten, an denen konkrete Praktiken sichtbar werden.
Die Route gliedert sich in drei Regionen – Planung, Dokumentation und Verbreitung – und macht damit Stationen entlang des Forschungsprozesses zugänglich. Wer unterwegs ist, trifft unter anderem auf das „Grand Hotel Registrarium“, den „Marktplatz der Forschungsschätze“, die Open-Access-Bibliothek oder die „Brücke des offenen Dialogs“ zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Am Ende der Strecke lädt eine Reflexions-Oase dazu ein, Potenziale und Hürden von Open Science in der eigenen Praxis einzuordnen.
Weitere Informationen: www.expedition-open-science.org

Praktische Informationen für Ausstellungsbesucher:innen
Adresse:
ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft
Düsternbrooker Weg 120
24105 Kiel
 
genaue Öffnungszeiten: siehe Lernort Kiel - ZBW

Die Ausstellung ist Partner von Science Comes to Town.

Ausstellung in der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft

Drei Etagen, mehrere Stationen, ein Reiseführer durch offene Forschung: Die Ausstellung „Expedition Open-Science-Land“ lädt dazu ein, Open-Science-Praktiken in der Wirtschaftsforschung entlang einer klaren Route kennenzulernen.

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