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Green & Clean-Preise vergeben

10.06.2016

Ideenwettbewerb der FH Kiel für einen geringeren Ressourcenverbrauch

Mit dem Vorschlag, auf dem FH-Campus einen Trinkbrunnen mit Infotafel aufzustellen, um den Wert sauberen Trinkwassers verstärkt ins Bewusstsein zu rücken, gewann Alina Füllekrug den ersten Preis des erstmalig von der Fachhochschule (FH) Kiel ausgerufenen Ideenwettbewerbs „Green & Clean“. Ihre Idee setzte sich in der Endrunde gegen sechs weitere durch. Und es wird nicht nur eine prämierte Idee bleiben: Dank der zugesagten finanziellen Unterstützung der Förde Sparkasse kann Alina Füllekrugs die Wasserquelle bald tatsächlich sprudeln.
 
Im Rahmen der Abschlussveranstaltung zum Wettbewerb, gestern Abend (9. Juni 2016) im Mehrzweckgebäude der Fachhochschule, überreichte Prof. Dr.-Ing. Klaus Lebert die Urkunden und Preisgelder. Platz zwei ging an Sven Lütt mit der Idee, Gehwege zur Stromproduktion zu nutzen. Den dritten Platz bekam Dirk Storm für den Vorschlag zuerkannt, regengeschützte Stellplätze für Fahrräder zu bauen. Dafür bekam er außerdem den von der Förde Sparkasse gesponserten Publikumspreis in Höhe von 200 Euro.
 
Da die Jury sich zwischen den Kurzpräsentationen der Finalisten nur schwer entscheiden konnte, musste kurzerhand zusätzlich ein Preis für einen vierten Platz ausgelobt werden. Der ging an Renate Bock mit der Idee einer Campuscard, die aus erneuerbaren Rohstoffen besteht. Insgesamt hatte die Jury mehr als 100 von Studierenden und Mitarbeitenden der FH Kiel eingereichte Ideen zu bewerten.
 
Den Einstiegsvortrag zur gestrigen Abschlussveranstaltung hielt Dr. Hannes Petrischak, Geschäftsführer der Stiftung „Forum für Verantwortung“. Angesichts der anhaltend umfassenden Auswirkungen menschlichen Handelns auf Klima, Artenvielfalt und Stoffkreisläufe sprach er vom „Zeitalter des Anthropozäns“.  Prof. Dr.-Ing. Klaus Lebert, Vizepräsident der Fachhochschule Kiel, hob in seiner Begrüßungsansprache hervor, dass sich nicht nur Studierende, sondern auch Mitarbeitende und Lehrende mit ihren Ideen am Wettbewerb beteiligt hatten. Dies zeige den hohen Grad an Identifikation mit der Kampagne und der Hochschule, so Lebert.
 
Der Ideenwettbewerb „Green & Clean“ war Teil der gleichnamigen Kampagne die ein Team um Katharina Sander, Koordinatorin für Nachhaltige Entwicklung, gemeinsam mit einer Kommunikationsagentur entwickelt und umgesetzt hatte. Ziel der Kampagne war die Förderung eines bewussteren Verhaltens in den Bereichen Energie, Abfall und Mobilität an der FH Kiel. Die Titelfiguren von Kampagne und Wettbewerb, „Green“ und „Clean“, sind seit September 2015 überall auf dem Campus auf verschiedenen Plakaten und Aufklebern zu finden. Insbesondere der Aufkleber „Ein Tuch ist genuch“, der seit September an vielen Papierhandtuchspendern klebt, führte zu reger Diskussion über die Umsetzbarkeit dieses Hinweises an der Hochschule. Für Nachhaltigkeitskoordinatorin Katharina Sander ein Erfolg: „Genau das wollten wir mit der Kampagne erreichen: Auf das Thema Klimaschutz aufmerksam machen und auf kreative Art und Weise den Austausch darüber anregen.“
 
 
Ansprechpartnerin FH Kiel:
Katharina Sander
Katharina.sander(at)fh-kiel.de
Koordinatorin für Nachhaltige Entwicklung

 

Kopfbild: Raissa Nickel / Uni Kiel
Foto rechts: FH Kiel