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DFG Förderranking 2015

11.09.2015

GEOMAR belegt bei DFG Bewilligungen bundesweit zweiten Platz

Das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel belegt in der aktuell von der Deutschen Forschungsgemeinschaft veröffentlichten Statistik den zweiten Platz aller außeruniversitären Forschungseinrichtungen im Bereich der von 2011-2013 von der DFG bewilligten Fördermaßnahmen. Bei den Geowissenschaften führt die Kieler Einrichtung das Ranking sogar mit großem Abstand an.


Neben der Grundfinanzierung sind für öffentliche geförderte außeruniversitäre Forschungseinrichtungen die sogenannten Drittmittel für zeitlich befristete Projekte ein wichtiges Standbein für die Forschung. Gerade im Bereich der Grundlagenforschung sind dabei in Deutschland die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bereitgestellten Gelder sehr begehrt. Außeruniversitäre Einrichtungen können insbesondere durch Kooperationen mit Universitäten auch Projektförderung erhalten.  Wie aus dem aktuellen Förderranking der DFG hervorgeht, erzielte das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel hier erneut eine Spitzenposition. In den Jahren 2011-2013 konnte die Kieler Forschungseinrichtung mit insgesamt 24.7 Mio. Euro die bundesweit zweithöchste Summe an DFG-Bewilligungen von mehr als 200 außeruniversitären Forschungseinrichtungen verbuchen. Davon entfielen 22.5 Mio. Euro in den Bereich der Förderlinie Geowissenschaften, in der das GEOMAR mit Abstand die höchste Förderung erzielte.

„Die hohe Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft ist für uns ganz besonders erfreulich, weil die DFG sehr hohe Qualitätsmaßstäbe anlegt und der Wettbewerb um diese Gelder besonders groß ist“, freut sich Prof. Dr. Peter Herzig, Direktor des GEOMAR. Mit dem Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ und dem Sonderforschungsbereich 754 „Klima-Biogeochemische Wechselwirkungen im tropischen Ozean“ ist das GEOMAR seit vielen Jahren an zwei Großprojekten der Kieler Meeresforschung beteiligt. Mit dem SFB 754 hoffen die Kieler ab dem kommenden Jahr in die dritte Förderphase zu gehen. Auch in anderen Förderlinien der Deutschen Forschungsgemeinschaft, wie zum Beispiel die begehrten Emmy Noether-Programme für Nachwuchswissenschaftler, waren die Wissenschaftler des GEOMAR in den vergangenen Jahren oft erfolgreich.

„Auch in Zukunft werden wir uns dem harten, aber fairen Wettbewerb um die DFG-Förderung stellen“, sagt Prof. Herzig. Insbesondere für große Verbundvorhaben wie Sonderforschungsbereiche oder die Zukunft der Exzellenzinitiative sind enge Kooperationen mit den Hochschulen von elementarer Bedeutung. „Wir arbeiten hier sehr intensiv mit unseren Partnern an der Kieler Universitäten zusammen, damit auch zukünftig die exzellente Kieler Meeresforschung weiterhin auch von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird“, so Herzig abschließend.

 

Kopfbild: Raissa Nickel / Uni Kiel
Foto rechts: M. Visbeck / GEOMAR