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Baumaßnahmen am Uni-Campus starten

19.07.2016

Bis September wird der erste Anger-Bau abgerissen

Mit dem Abriss des ersten Anger-Baus beginnt die Sanierung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), die in den kommenden 10 Jahren umgesetzt werden soll. Nach rund zweieinhalb Jahren Planungszeit wird bis September dieses Jahres das erste Gebäude abgerissen. Darauf folgen im Frühjahr 2017 die Spatenstiche für die ersten Neubauten. Heute (Dienstag, 19. Juli) stellten die Universität, das Land Schleswig-Holstein und die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH) die Planungen für die bauliche Entwicklung der CAU in den nächsten Jahren vor.
 
„Bis 2026 wird unser Campus runderneuert. Die Universitätsgebäude werden damit künftig in ihrer Substanz widerspiegeln, was in ihrem Inneren bereits heute stattfindet: exzellente Bauten für exzellente Forschung und Lehre!“, sagte ein sichtlich erleichterter CAU-Präsident Lutz Kipp bei der Vorstellung des baulichen Masterplans für die Landesuniversität. Dieser bringe zunächst für alle Beteiligten auch Belastungen mit sich, so Kipp: „Das Ergebnis wird dann der verdiente Lohn sein. Dafür haben wir in den vergangenen zweieinhalb Jahren intensiv an den Vorplanungen gefeilt und in enger Abstimmung mit den betroffenen Einrichtungen sowie mit dem Land und der GMSH die besten möglichen Lösungen erarbeitet. Jetzt sind wir bereit!“
 
„Das heutige Signal heißt: Endlich geht es los! Wir modernisieren unsere Universitäten, damit die jungen Menschen Lust haben, in Schleswig-Holstein zu studieren. Wir stellen unser Land wettbewerbsfähig auf und investieren in Bildung!“, so Finanzministerin Monika Heinold.
 
Wissenschaftsministerin Kristin Alheit unterstrich: „Ich freue mich, dass hier und heute das Großprojekt Campus-Umbau startet. Dieser Campus-Umbau steht für Aufbruch an der CAU – und dafür, dass das Land der Universität den Weg in die Zukunft ebnen will. Dafür nehmen wir mit dem Hochschulpaket und mit der Erhöhung der Grundfinanzierung eine Menge Geld in die Hand!“ Zugleich erinnerte Alheit an die neu geschaffene Flexibilität im Hochschulbau: „Mit dem neuen Hochschulgesetz haben wir der Universität deutlich mehr Gestaltungsspielraum beim Bauen gegeben. Ich bin sicher, dass das auch am Projekt Campus-Umbau engagiert und erfolgreich umgesetzt werden wird.“
 
„Der jetzt beginnende bauliche Sanierungsprozess der CAU ist neben dem UKSH-Masterplan das größte öffentliche Hochbauprojekt in Schleswig-Holstein. Er wird dazu beitragen, Forschung und Lehre zu stärken, er wird aber auch das Gesicht der CAU und das Universitätsquartier moderner und attraktiver machen“, sagte Frank Eisoldt, Geschäftsführer der GMSH, die mit der baulichen Umsetzung der Maßnahmen beauftragt wird.

 

Kopfbild: Raissa Nickel / Uni Kiel
Foto rechts: Jürgen Haacks