Nanowissenschaften

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Forschung in Kiel

Nanowissenschaften

Transparente Folien, die leitfähig sind und dadurch Sonnenlicht zur Energiegewinnung nutzen. Schiffsrümpfe, die aufgrund einer Nanobeschichtung nie mehr rosten – die Nanotechnologie bietet zahlreiche überraschende Lösungen für unterschiedlichste Anwendungen.

Mikroskopische Aufnahme der Struktur einer Haftfolie
Haftelemente des Gecko®-Tapes

Die neue Helmholtz-Hochschul-Nachwuchsgruppe 'Nanochemistry and Nanoengineering' wird sich intensiv mit dem Design und der Entwicklung dieser neuen Materialien für Industrie-Anwendungen befassen. Als Teil des Geesthachter Instituts für Polymerforschung erweitert die neue Gruppe damit das Forschungsprogramm des Helmholtz-Zentrums Geesthacht.

Hauptziel der Nachwuchsgruppe ist die Kombination der Nanotechnologie-Forschung der Universität Kiel mit der Forschung im Bereich Polymerwissenschaft des Helmholtz-Forschungszentrums. Mit den Helmholtz-Nachwuchsgruppen wird jungen Forschern ermöglicht, eigenständige Forschung an einem Helmholtz-Forschungszentrum bei gleichzeitiger Vernetzung mit einer Universität zu betreiben.

Die Nachwuchsgruppe soll sich mit dem Design und der Entwicklung von multifunktionalen Nanomaterialien, zum Beispiel Nanodrähten und weiteren Nanostrukturen, befassen. Zu den möglichen Anwendungen der neuen Materialien zählen unter anderem Anti-Fouling-Beschichtungen oder intelligente Materialien. Diese so genannten 'smarten Materialien' verändern ihre Farbe durch Licht, Feuchtigkeit oder elektrische Spannung.

Finanziert wird die bis zu sechsköpfige Forschergruppe zu gleichen Teilen aus Helmholtz-Gemeinschaft, dem Helmholtz-Zentrum in Geesthacht und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Der Gruppe stehen jährlich 350.000 Euro zur Verfügung.



Kopfbild: Jürgen Haacks / Uni Kiel
Foto oben: Stanislav Gorb
Fotos unten: Jürgen Haacks / Uni Kiel